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EinBlick in die Geschichte, 05/2006
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Den Ton angebend
Die Vertonung des 8-mm-Films von Bauer |
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In der Forschung und Entwicklung der Firma Bauer hatte die Vertonung von stummen Amateurfilmen seit jeher hohe Priorität. So kam 1954 mit dem ersten Bauer-8-mm-Projektor Pantalux 8 das Bauer-Tonbandgerät Pantamat auf den Markt. Die Koppelung von Projektor und Bandspielgerät ermöglichte erstmals die Synchronisierung von Bild und Ton und erlaubte damit eine Nachvertonung stummer Filme.
1956 stellte Bauer eine neue, moderne Projektorfamilie vor: das Bauer T 10-Tonfilmsystem. Das System basierte ebenfalls auf der Koppelung eines Projektors mit einem Bandspielgerät, besaß jedoch den Vorteil, dass jedes handelsübliche Tonbandgerät benutzt werden konnte. Der T 10-Projektor war Bauers erster Kompaktprojektor für 8-mm-Film und ein reines Stummfilmgerät. Es enthielt jedoch bereits alle Vorrichtungen für eine spätere Synchronisation mit einem Tonbandgerät. Damit Bild und Ton gleich liefen, musste bei der Tonfilmaufnahme und –wiedergabe der Filmprojektor abhängig von der Tonbandgeschwindigkeit gesteuert werden. Diese Aufgabe übernahm der Bauer – Tonkoppler. Das Synchronisiergerät wurde an das Tonbandgerät gesetzt und das Tonband aus dem Bandspielgerät heraus über den Tonkoppler geführt. Die Verbindung zum T 10-Projektor erfolgte lediglich durch ein Kabel. Die Geschwindigkeit des Projektors passte sich mit Hilfe des Tonkopplers der Tonbandgeschwindigkeit derart genau an, dass Toneffekte auf Bruchteile von Sekunden zum Bild abgestimmt werden konnten. Das System war darüber hinaus mit seiner 100 Watt-Niedervoltlampe der damals lichtstärkste 8-mm-Projektor auf dem Markt. Und nicht zuletzt der günstige Preis machte das T 10- Tonfilmsystem für den Amateurbereich interessant.
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