Ein Elektronikbaustein mit weltweiten Einsatzmöglichkeiten also. Denn schon die normale, permanente kosmische Strahlung reicht aus, um für den unvorstellbaren Zeitraum von weniger als einer milliardstel Sekunde den Informationsfluss eines Computers zu stören. Zwei Jahre lang haben Müller und sein sechsköpfiges Team getüftelt. So sorgen Erfinder wie Müller dafür, dass Bosch im Wettbewerb auf vielen Gebieten einen Schritt vorausbleibt.
„Bosch macht es einem Forscher auch wirklich leicht“, lobt Müller, „bei der Einreichung von Erfindungsmeldungen sind die bürokratischen Hürden minimal.“ In diesem Klima zwischen innovativem Freiraum und dem Anreiz sowohl wirtschaftliche als auch praktikable und serientaugliche Lösungen aufzutun, gelangen dem Physiker in seinen bisher elf Jahren bei Bosch bereits mehr als 50 Erfindungen.
