Franz Fehrenbach wurde am 1. Juli 1949 in Kenzingen geboren. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Nach dem Abitur (1968) studierte er an der Universität Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen. 1975 legte Fehrenbach das Examen zum Diplom-Wirtschaftsingenieur ab.
Er ist Mitglied des Vorstands des VDA (Verband der Automobilindustrie), im US Board des BDI-Präsidiums (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.), des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, im BBUG-Vorstand (Baden-Badener Unternehmergespräche), Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft und des Vorstands des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, sowie Mitglied des Aufsichtsrats der BASF SE.
2006 wurde Franz Fehrenbach zum „Ökomanager des Jahres“ von der Umweltstiftung WWF Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin Capital im Bereich Konzerne gewählt. 2008 erhielt er den Autopreis „Das goldene Ehrenlenkrad“, mit dem Bild am Sonntag herausragende Persönlichkeiten ehrt. 2009 zeichnete der Allgemeine Deutsche Automobilclub ADAC Franz Fehrenbach als „Persönlichkeit 2009“ mit dem „Gelben Engel“ für die ökologisch geprägte Innovationsstärke des Weltkonzerns aus. Ebenfalls 2009 erhielt er den B.A.U.M.-Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management. Für Bosch nahm er darüber hinaus 2009 den Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums in Berlin entgegen. Im Februar 2012 wurde Franz Fehrenbach vom Wirtschaftsmagazin Capital als „Greentech-Manager des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Der Preis wird an Unternehmer und Manager vergeben, die das Wachstum grüner Technologien überdurchschnittlich erfolgreich vorantreiben und deren Unternehmen über ein innovatives und nachhaltiges Produktportfolio verfügen.
Stationen in der Bosch-Gruppe
1975 - Traineeprogramm
1976 - Fachreferent Büro der Geschäftsleitung, Geschäftsbereich Elektrische und elektronische Motorenausrüstung
1978 - Abteilungsleiter Auftrags- und Lieferplanung, Lichtwerk Stuttgart-Feuerbach
1980 - Kaufmännischer Betriebsleiter, Werk Hildesheim/Zweigbetrieb Göttingen
1982 - Hauptreferent Zentralabteilung Wirtschaftsplanung und Controlling
1985 - Kaufmännischer Werkleiter Robert Bosch Corporation, Automotive Group, USA
1988 - Mitglied der Geschäftsleitung, Robert Bosch Corporation, Automotive Group, USA
1989 - Geschäftsleiter Kaufmännische Aufgaben, Geschäftsbereich Starter und Generatoren
1994 - Sprecher der Geschäftsleitung, Geschäftsbereich Starter und Generatoren
1996 - Geschäftsleiter Kaufmännische Aufgaben, Geschäftsbereich Einspritzsysteme Diesel
1997 - Sprecher der Geschäftsleitung, Geschäftsbereich Einspritzsysteme Diesel
1999 - Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH
2003 - Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH