Nachwuchswettbewerb Green Photonics

Nachwuchswettbewerb Green Photonics

26. Januar 2012

Der erstmals ausgeschriebene Nachwuchspreis zeichnet Abschlussarbeiten von jungen Forschern aus, die sich mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befassen.

Zum ersten Mal schreibt die Fraunhofer-Gesellschaft den Nachwuchspreis Green Photonics aus. Dieser Preis wird an junge Forscherinnen und Forscher der Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften vergeben, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit der nachhaltigen Nutzung von Licht befassen. Die Vergabe der insgesamt mit 9.000 Euro dotierten Preise erfolgt mit Unterstützung der Robert Bosch GmbH und des Vereins Deutscher Ingenieure.

Optik und Photonik können als Schlüsseltechnologien dazu beitragen, die Vielzahl an Herausforderungen zu lösen, vor denen die Menschheit heute steht. Der Einsatz von Licht kann zu mehr Energie- und Ressourceneffizienz, einem verbesserten Umwelt- und Klimaschutz, einer Reduktion der Treibhausgase und einem nachhaltigen Wirtschaften beisteuern. Dies reicht von effizienten Lasern über die optische Messtechnik und Sensorik bis hin zu energiesparender Beleuchtung und regenerativer Energiegewinnung. Der Einsatz umwelt- und ressourcenschonender, also „grüner“ optischer und optoelektronischer Technologien – Green Photonics – bietet sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht ein enormes Potenzial.

Diese Chancen zu nutzen, daran arbeitet der Fraunhofer-Innovationscluster Green Photonics in Jena. Der Nachwuchspreis Green Photonics ist Anregung und Herausforderung, sich im Rahmen von Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen mit der Entwicklung und Anwendung optischer Systeme und Verfahren für ein nachhaltiges Wirtschaften zu befassen. Preiswürdig sind Arbeiten, die sich mit Optischen Systemen beschäftigen, sie sich für eine energieeffiziente Beleuchtung, eine nachhaltige Energietechnik oder zum Schutz von Umwelt und Klima eignen. Auch Ressourcen- und Energieeffizienz in der Herstellung optischer Komponenten und Systeme gehört zu den Wettbewerbsthemen.

„Gemeinsam mit jungen Forscherinnen und Forschern wollen wir das Zukunftsthema Green Photonics weiterentwickeln“, so Professor Andreas Tünnermann, Sprecher des Clusters und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena, „daher prämieren wir Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten und Dissertationen, in denen es um neue Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz unter Einsatz von Licht geht.“ Über die Preisträger entscheidet eine Jury aus Vertretern von Industrie, Wissenschaft und Politik. Ausschlaggebend für eine Prämierung ist neben der wissenschaftlichen Qualität auch die Anwendungsrelevanz der Arbeiten. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2012 möglich.

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