Icon--AD-black-48x48Icon--address-consumer-data-black-48x48Icon--appointment-black-48x48Icon--back-left-black-48x48Icon--calendar-black-48x48Icon--Checkbox-checkIcon--clock-black-48x48Icon--close-black-48x48Icon--compare-black-48x48Icon--confirmation-black-48x48Icon--dealer-details-black-48x48Icon--delete-black-48x48Icon--delivery-black-48x48Icon--down-black-48x48Icon--download-black-48x48Ic-OverlayAlertIcon--externallink-black-48x48Icon-Filledforward-right_adjustedIcon--grid-view-black-48x48IC-logoutIC-upIcon--info-i-black-48x48Icon--Less-minimize-black-48x48Icon-FilledIcon--List-Check-blackIcon--List-Cross-blackIcon--list-view-mobile-black-48x48Icon--list-view-black-48x48Icon--More-Maximize-black-48x48Icon--my-product-black-48x48Icon--newsletter-black-48x48Icon--payment-black-48x48Icon--print-black-48x48Icon--promotion-black-48x48Icon--registration-black-48x48Icon--Reset-black-48x48share-circle1Icon--share-black-48x48Icon--shopping-cart-black-48x48Icon--start-play-black-48x48Ic-OverlayAlertIcon--summary-black-48x48tumblrIcon-FilledvineIc-OverlayAlertwhishlist

Diese Webseite nutzt unbedingt erforderliche Cookies. Wenn Sie auch der Verwendung von komfortbezogenen Cookies zustimmen, klicken Sie bitte „Einverstanden“. Mit Klick auf „Ändern“ können Sie die Cookie-Einstellung jederzeit ändern und eine erteilte Einwilligung widerrufen. Weitere Informationen erhalten Sie in den Datenschutzhinweisen.

Zwei Kinder spielen vor einem Haus Basketball.
Verpackungstechnologie

Eis für alle

7 Minuten Lesezeit

Vor knapp einem Jahr diagnostizierten Ärzte bei Zander Brown Diabetes. Nach dem ersten Schock lebt die Familie in Oxford, Michigan, USA, wieder ein fast alltägliches Leben. Verantwortlich ist dafür ein sehr besonderer 9-Jähriger. Und ein bisschen auch der Geschäftsbereich Bosch Packaging Technology.

Teile diese Seite auf

Zander Brown und sein Freund machen Hausaufgaben auf dem Fußboden.
Ein ganz normales Leben: Zander (links) mit seinem besten Freund Jason
Innenansicht einer amerikanischen Bowlingbahn.
Ein ganz normales Leben: auf der Bowlingbahn

Es sind nicht die Playoffs, aber die beiden Spieler geben alles. Zander, blaues Shirt, dribbelt über den Asphalt, springt und wirft den Basketball Richtung Korb. „Dunk it!“, ruft sein bester Freund Jason hinter ihm. Zander trifft, beide jubeln, Jason legt den Arm um seinen Kumpel. „I'm living a normal life“, wird Zander später sagen, ein normales Leben „… with just a little extra stuff …“. Zander hat Diabetes Typ I – eine potenziell lebensbedrohliche Krankheit. Bei dieser Stoffwechselstörung produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin, was schwere Folgen haben kann. Denn dieses Hormon ist nötig, damit die Körperzellen in der Lage sind, Energie in Form von Zucker aufzunehmen und den Glucosespiegel konstant zu halten. Fehlt das Insulin, sammelt sich zu viel Zucker im Blut, was nach und nach Adern, Nerven und Nieren schwer schädigt. Auch ein zu niedriger Blutzuckerspiegel ist gefährlich: Betroffene können innerhalb weniger Stunden bewusstlos werden und ins Koma fallen. Die Krankheit Diabetes Typ I hat nach heutigen Erkenntnissen nichts mit der Ernährung oder anderen Lebensgewohnheiten zu tun. Sie ist meist die Folge eines gestörten Immunsystems und bisher nicht heilbar.

Nur ein kleiner Piekser

Das Bild zeigt Zander, wie eine Dosis Insulin mit einer Spritze verabreicht bekommt.
Dank Insulin-Pen ist die Behandlung sehr einfach und unkompliziert.

Pine Valley Court, nach dem Basketball-Match: Zanders Oma, die ein paar Straßen weiter wohnt und jeden Tag bei der Familie mit den drei Kindern aushilft, lässt sich erweichen. Es gibt Eis für alle! Zander weiß, was zu tun ist, bevor sie sich auf den Weg Richtung Eisdiele machen können. Zusammen mit seiner Mutter steht er am Küchentisch und öffnet den Reißverschluss eines kleinen, schwarzen Mäppchens. Wie selbstverständlich sticht er sich mit einer kleinen Nadel in den Finger und streicht den Tropfen Blut auf einen Teststreifen.

„Wie viel?“, fragt Debby Brown. „255“, liest Zander im Digitalfeld des Testers. So viel Milligramm Glucose enthält sein Blut im Moment pro Deziliter. 150 wären laut seiner Ärztin erstrebenswert. „Und was heißt das?“ Zander überlegt kurz: „Vier Einheiten“. Eine, um den Basiswert zu senken, drei für das Softeis, das er gleich essen will. Jetzt muss er seinem Körper das Insulin zuführen, damit er den Nachmittag über im Gleichgewicht bleibt.

Fakten über das Verpacken von Insulin-Ampullen

Revolution Insulin-Pen

Das Bild zeigt eine Frau, die in die Kamera lacht.
Zanders Oma leidet wie ihr Enkel an Diabetes: „Ich habe mich jahrzentelang mit der Nadel gespritzt“.

Zanders Großmutter Penny kennt die verschiedenen Methoden der Insulinzufuhr aus eigener Erfahrung. „Ich habe mich jahrzehntelang mit der Nadel gespritzt“, erzählt sie. „Das Aufziehen der Spritze ist mühsam, der Stich unangenehm, ebenso wie die Blicke in der Öffentlichkeit, wenn man mit diesem auffälligen Werkzeug herumhantiert.“ Zander hat keine Spritze. Er greift einen kleinen, roten Gegenstand, der aussieht wie ein Füller – ein Insulin-Pen, hergestellt von einem Pharmaunternehmen, abgefüllt auf einer Verpackungsmaschine von Bosch. Der Junge dreht an einem Einstellrad, bis die Ziffer 4 erscheint. Ein kurzer Pikser in den Oberarm, fertig. Die gesamte Prozedur hat keine drei Minuten gedauert. Auf geht’s zur Eisdiele.

Insulin in Glasampullen ‒ Qualität als oberstes Gebot

Das Blid zeigt verschiedene Insulin Ampullen aufgereit.
Bosch stellt verschiedene Ampullen aus Glas für die Lagerung und den Transport des Insulins her.

Bei der medizinischen Versorgung eines Menschen mit Insulin gelten höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards, um die Risiken für die Anwender so gering wie möglich zu halten. Besonders wichtig ist die Reinheit des Produktionsprozesses.

Große Teile der Verpackungsmaschinenlinien von Bosch sind daher mit Isolatoren ausgerüstet. Das sind sterile Mini-Reinräume auf der Maschine, in die Mitarbeiter nur über mit Handschuhen verschlossene Öffnungen Zugriff haben. Zudem werden die Zylinderampullen mithilfe spezieller Cliphalterungen durch die Maschine geführt, um keine Kratzer am Glas zu erzeugen oder Partikel freizusetzen. Darüber hinaus sollte keine Luft in den Zylinderampullen vorhanden sein, da dies eine Abweichung der vom Patienten eingestellten Dosis verursachen könnte. Daher werden die Röhrchen zunächst nur zu 90 Prozent befüllt. Beim letzten Zehntel kommt ein Lasersensor zum Einsatz, der die Oberfläche des Ampullenhalses abscannt. Und genau dann, wenn der Flüssigkeitsspiegel die Öffnung erreicht hat, stoppt die Maschine die Befüllung. Dies verhindert auch, dass überschüssiges Insulin über den Rand des Glases laufen kann und macht die Befüllung damit ökonomischer und sauberer. Zum Schluss des Prozesses wird die Zylinderampulle verschlossen und es folgt ein weiterer gründlicher Qualitäts- und Sicherheitscheck: Bis zu zehn Kamerasysteme prüfen die Ampulle unter anderem auf Kratzer im Glas, auf Partikel in der Flüssigkeit und auf den korrekten Sitz der Verschlusskappe.

Fazit

Als Zander von seiner Diagnose erfuhr, schien ein normales Leben unmöglich. Dank Verpackungstechnologie von Bosch steht das lebensnotwendige Insulin immer in höchster Qualität zur Verfügung. So kann Zander sogar ein leckeres Eis genießen.

Teile diese Seite auf

Entdecken Sie mehr