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Ein junger Mann und eine junge Frau stehen in Arbeitskleidung von Bosc

Historische Drehbank fit für Industrie 4.0

7 Minuten Lesezeit

Vernetzung ist das Thema der Zukunft. Dass selbst antike Maschinen vernetzt werden können, zeigt eine alte Drehbank von Robert Bosch, die mit dem System IoT Gateway für die Zukunft fit gemacht wurde.

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Die antike Drehbank ist jetzt mit Kabeln vernetzt.
Die antike Drehbank gehörte einst Robert Bosch.

Mit der pedalbetriebenen, 300 Kilogramm schweren Drehbank aus dem Jahr 1887 fertigte Robert Bosch vor 130 Jahren noch Teile für den Magnetzünder: das  Produkt, das Bosch Ende des 19. Jahrhunderts zum Durchbruch verhalf. Jetzt wurde die gusseiserne Drehbank aus dem Museum durch das IoT Gateway von Bosch ins Zeitalter der Industrie 4.0 katapultiert.

Mehrere 10 Millionen

Maschinen in Deutschland sind noch ohne Industrie 4.0-Anbindung – global betrachtet ist das ein Milliardenmarkt für Retrofit-Lösungen wie das Bosch IoT Gateway

Eine Infografik zeigt, wie die Vernetzung der Drehbank funktioniert.
Dank dem IoT Gateway ist die alte Drehbank jetzt vernetzt.

Die „getunte“ Drehbank ermöglicht zum einen die Prozessüberwachung für die ständige Qualitätssicherung, zum anderen die fortlaufende Zustandsüberwachung, um ungeplante Ausfallzeiten zu verhindern. Für die Prozessüberwachung erfassen Sensoren unter anderem die Drehzahl: Zu hohe oder zu niedrige Schnittgeschwindigkeiten verschlechtern die Fertigungsqualität beim Drehen von Metall und können das Werkzeug beschädigen. Die von Sensoren am IoT Gateway erfassten und übertragenen Daten kann der Bediener des Fußpedals in Echtzeit auf einem Monitor einsehen. So weiß er jederzeit, ob er schneller oder langsamer treten muss, um die optimale Drehzahl einzuhalten. Zudem erkennt die vernetzte Drehbank auch kleinste Veränderungen am Antrieb. Mit zunehmendem Alter kann der lederne Treibrieben zwischen dem Antriebsrad und der Spindel mit dem Werkstück durchrutschen, was für das menschliche Auge unsichtbar ist. Sensoren erkennen aber bereits Abweichungen im Prozentbereich. Ist ein vordefinierter Schwellenwert erreicht, informiert das System automatisch den jeweiligen Instandhalter darüber, dass der Riemen ausgetauscht werden muss.

Schnelle und einfache Vernetzung dank dem IoT Gateway

Wie bereitet das IoT Gateway ältere Maschinen auf die Industrie 4.0 vor?

Das IoT Gateway kombiniert Sensorik, Software sowie eine IoT-fähige Industriesteuerung. Basierend auf der ProSyst OSGi-Technologie sorgt das IoT Gateway für eine einfache und schnelle Verbindung mit der Software zur systematischen Verbesserung der Produktionsprozesse, dem Production Performance Manager.

Wie funktioniert der Production Performance Manager?

Geräte werden über die neue offene Maschinensprache PPMP (Production Performance Management Protocol) mit dem Production Performance Manager verbunden. Diese Software überwacht und analysiert die Fertigungsdaten zur Weiterverarbeitung. Ein Großteil der Maschinen innerhalb eines Unternehmens kann miteinander verbunden und an das interne IT-System des Unternehmens angeschlossen werden. Die Überwachung erfolgt in Echtzeit.

Welche Vorteile bietet das IoT Gateway?

Die Vernetzung der Maschinen und die Echtzeitüberwachung ermöglichen eine proaktive Wartung, die Ausfallzeiten reduziert. So werden die Energieeffizienz und die Produktivität der Maschinen erhöht. Kunden können das IoT Gateway nach Bedarf um weitere Sensoren erweitern. Die Sensoren erfassen Temperatur, Druck, Stromverbrauch sowie weitere Parameter. Diese Daten übersetzt die Software in Echtzeit in ein Format, das sich in die Produktionsumgebung des jeweiligen Unternehmens eingliedern lässt.

Wie funktioniert die Inbetriebnahme?

Das IoT Gateway kommt ohne Programmierung aus – es muss lediglich über einen Browser konfiguriert werden, was die Inbetriebnahme drastisch verkürzt. Das System kann ohne Aufwand direkt verwendet werden: Alles ist eingerichtet und fertig.

Fazit

Das IoT Gateway von Bosch macht selbst älteste Maschinen Industrie 4.0-kompatibel – sogar eine museale Drehbank. Schließlich soll jedes Maschinenbauunternehmen in der Lage sein, die Chancen der Zukunft zu nutzen und Innovationszyklen zu verkürzen.

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