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Bosch Global

Pioneers 2018 Luftqualität

Saubere Luft zum Atmen

Wie smarte Lösungen die Lebensqualität weltweit verbessern

8 Minuten Lesezeit

Saubere Atemluft ist ein wesentlicher Bestandteil einer hohen Lebensqualität. Vor allem in Großstädten leiden Menschen jedoch oft unter Luftverschmutzung. Die Ursachen dafür sind divers – doch für dieses Problem gibt es Lösungen.

Städte smart und sauber gestalten

Die Mega City Tianjin, China, aus der Vogelperspektive
Mit mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Tianjin (China) eine Mega City.

Laut einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden 90 Prozent der Erdbevölkerung unter den Folgen schlechter Atemluft. In armen Staaten Afrikas und Asiens sowie in „Mega Cities“, also in Städten mit mehr als zehn Millionen Einwohnern, herrschen die miesesten Bedingungen. Der Schadstoffausstoß aus Industrie, Landwirtschaft und Verkehr gilt als größter Verursacher; oft sind Energieproduktion und -nutzung zu ineffizient. Hier gibt es enormen Handlungsbedarf – und einige Beispiele, die zeigen, wie intelligente Technologien die Lebensqualität verbessern können.

Erst umdenken, dann umlenken

Die Grundlagen zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten liefern Messgeräte. Durch sie lässt sich feststellen, wie sauber oder dreckig die Luft überhaupt ist und ob Maßnahmen die gewünschte Wirkung erzielen. Deshalb sammeln und analysieren smarte Klima-Monitoring-Systeme Echtzeitdaten zum Schadstoffgehalt, zur Luftfeuchtigkeit und zur Pollenbelastung.

Liegen diese Werte vor, können Städte durch intelligente Vernetzung direkt reagieren. Ein erster Schritt zur Smart City. Auf das Umdenken folgt dann das Umlenken – zum Beispiel von Verkehrsströmen.

„Unser Leitmotiv ‚Technik fürs Leben‘ motiviert uns, die bestmögliche Technik für den Umweltschutz zu entwickeln und einzusetzen. Wir wollen Menschen Mobilität und gleichzeitig gute Luftqualität ermöglichen.“

Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH
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Grüne Energie nutzen

Dank der systematischen Auswertung von Big Data bieten sich Kommunen zahlreiche Möglichkeiten zu klugen Maßnahmen und hilfreichen Serviceangeboten für die Bürger. Wie das konkret aussehen kann, zeigt eine Partnerschaft von Bosch mit der chinesischen Großstadt Tianjin.

Dort wurde ein sogenanntes virtuelles Kraftwerk entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Softwarelösung, die Energie aus verschiedenen, hauptsächlich regenerativen Quellen, zusammenführt und zentral steuerbar macht. Wer grünen Strom nutzen möchte, kann dort anzapfen.

Zweigleisig fahren

All diese Ansätze zeigen: Am sinnvollsten sind Lösungen, die jedem einzelnen einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität ermöglichen. In Städten gehört dazu vor allem ein breites Angebot an Mobilität. Weil der motorisierte Individualverkehr aus dem Alltag vieler Bewohner nicht wegzudenken ist, setzt Bosch zum einen auf eine konsequente Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren, zum anderen auf Elektroantriebe.

Preiswert und nachhaltig

Dank der Elektromobilität lassen sich lokale Emissionen schon jetzt vermeiden. In den kommenden Jahren werden immer mehr E-Mobile auf den Markt kommen – nicht nur von den großen Autoherstellern, sondern auch von Start-ups wie e.GO:

Das deutsche Unternehmen bietet schon jetzt einen preiswerten Kleinwagen, der für die Mobilitätbedürfnisse in der Stadt optimiert ist. Sein Herzstück ist ein elektrischer Antriebsstrang von Bosch.

Raus aus der Komfortzone

Ein Mann fährt auf einem E-Scooter des Sharing-Dienstes COUP durch die Straßen von Berlin

Vielleicht braucht es aber auch gar keinen Privatwagen mehr, um mobil zu sein. Weniger Besitz kann mehr Lebensqualität bedeuten, und mit alternativen Mobilitätsdiensten kommt man auch ans Ziel. Als Ergänzung zu Bus und Bahn gibt es beispielsweise Sharing-Dienste wie COUP, mit denen man auf E-Scootern durch die Straßen von Berlin, Paris und bald auch durch Madrid brausen kann. Raus aus der Komfortzone und rein ins Getümmel.

„Unsere Vision: Wir wollen die Art, wie sich Menschen begegnen und bewegen, verändern.“

Anya Babbitt, Gründerin und CEO von SPLT
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Split the bill

Die Möglichkeiten, unsere Metropolen durch smarte Lösungen lebenswerter zu machen, sind noch längst nicht ausgeschöpft. Um möglichst viele gute Ideen voranzutreiben, kooperiert Bosch deshalb verstärkt mit Start-ups; den US-Carpooling-Dienst „SPLT“ hat Bosch vor kurzem sogar übernommen.

Mit dessen B2B-Ansatz werden gezielt Berufspendler erreicht: SPLT bringt Mitarbeiter von Unternehmen und Universitäten in Fahrgemeinschaften zusammen, damit sie den Weg zu ihrem Arbeits- oder Studienort gemeinsam zurücklegen können. Das spart Geld und entlastet die Verkehrswege.

67 Prozent

der Erwerbstätigen in Deutschland pendeln mit dem Auto.
Davon fahren 70 Prozent weniger als 30 Minuten, fünf Prozent fahren eine Stunde oder länger (Statista).

Ideenwettbewerb für höhere Lebensqualität

Paolo Ganis, Mitgründer und CEO von Clairy, in der Gesprächsrunde am Abend vor der Bosch Pitching Challenge
Paolo Ganis (li.), Mitgründer und CEO von Clairy, in der Gesprächsrunde am Abend vor der Bosch Pitching Challenge.

Immer häufiger wird Bosch auch selbst zum Gründer, so wie bei Triffix. Das hauseigene Start-up hat sich auf „virtuelle Schilder“ spezialisiert. Diese werden aktuell in Stuttgart getestet: Die Verkehrsleitzentrale Stuttgart sendet relevante Informationen inklusive Handlungsempfehlungen an Triffix, wo sie individuell aufbereitet an die jeweiligen Verkehrsteilnehmer verteilt werden. Kurzum: Jeder erhält die wichtigsten Informationen zur richtigen Zeit am passenden Ort. Mit der Frage, wie man die Luft- und damit die Lebensqualität weiter verbessern könne, beschäftigte sich Bosch im Mai auch auf dem Tech-Event „Pioneers“ in Wien. Dort lieferten sich Start-ups einen Ideenwettbewerb, wie Echtzeitdaten aus Luftmess-Sensoren zu konkreten Maßnahmen führen können: Bei der sogenannten „Bosch Pitching Challenge“ waren kreative Ansätze rund um das Internet der Dinge gefragt. Gewonnen hat eine Technologie, die sich um die Luftqualität in Räumen kümmert: Das italienische Start-up „Clairy“ hat einen smarten Blumentopf entwickelt, der die Luft im Raum auf natürliche Weise sauber hält. Der Trick: Ein kleiner Ventilator belüftet die Wurzeln der Pflanze, die so Schadstoffe besser aufnehmen kann und sie in Sauerstoff umwandelt. Diese Idee hat die Jury überzeugt und das Start-up hat jetzt die Chance, seine Ideen gemeinsam mit Bosch-Experten weiterzuentwickeln.

Fazit

Die Städte wachsen und die Herausforderungen nehmen zu. Und so geht auch die Suche nach Innovationen ständig weiter. Nur wenn es gelingt, unsere Umgebung durch smarte Lösungen sauber zu halten, werden wir langfristig gesund leben können – und weltweit durchatmen.

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