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Logistik 4.0: Gabelstaplerflotten werden mit der IoT-Cloud sicherer, Transportwege kürzer

Logistik 4.0

Gabelstaplerflotten werden mit der IoT-Cloud sicherer, die Transportwege kürzer.

10 Minuten Lesezeit

Hektische Betriebsamkeit im Logistikzentrum: Zwischen Regallagern und Lagerflächen fahren Gabelstapler hin und her, nehmen exakt an der richtigen Stelle Ware auf und stellen sie genau dort ab, wo sie hingehört.

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Chancen für die Logistik

Auch bremsen die Gabelstapler in kritischen Situationen automatisch und warnen ihre Fahrer vor drohenden Kollisionen. Für die Arbeiter am Steuer ist das nicht nur ein deutlicher Sicherheitsgewinn, sondern vor allem eine spürbare Arbeitsentlastung – was auch für die Logistikverantwortlichen gilt. Ihnen stehen neue Möglichkeiten offen, Transportprozesse noch sicherer, zuverlässiger und effizienter zu gestalten. Was zunächst nach Zukunftsmusik klingt, ist heute bereits Realität und Teil des Internet der Dinge (IoT). Das IoT vernetzt Produkte und Prozesse auch und besonders in der Fertigungs- und Logistikwelt, besser bekannt als Industrie 4.0. Die Grundlage für intelligente Produktion und neue Geschäftsmodelle etwa in der Logistik sind Daten. Um konkreten Nutzen für Kunden zu stiften, müssen Daten nicht nur erfasst, sondern auch gespeichert, analysiert und wieder zur Verfügung gestellt werden.

Die Grundlage für intelligente Produktion und neue Geschäftsmodelle in der Logistik sind Daten.
Foto: Depositphotos/ welcomia

Dieses bislang noch fehlende Puzzlestück in der IoT Strategie von Bosch ist seit 2016 die Bosch IoT Cloud. Sie umfasst eine hochskalierbare Infrastruktur basierend auf Cloud Foundry und erlaubt es IoT-Entwicklern, ihre Lösungen schneller und einfacher zu entwickeln, zu testen, bereitzustellen und zu skalieren. Sie ist – wie andere IoT Clouds auch – die Basis für Lösungen, die in Zukunft zum Standard gehören.

Gabelstapler als vernetzter Teil der Logistikkette

Die Anwendung Zenoway vernetzt die Staplerflotte eines Werkes oder Lagers untereinander.

Doch zurück zu den Gabelstaplern und damit zu einem Beispiel für neuen Kundennutzen, wie er durch die Vernetzung möglich wird. Zenoway heißt eine Anwendung, die vom Bosch Start-up Zeno Track entwickelt wurde und die auch in der IoT Cloud des Technologie- und Softwareunternehmens zur Verfügung stehen wird. Sie vernetzt die Staplerflotte eines Werkes oder Lagers untereinander und ermöglicht so beispielsweise die Positionsbestimmung. Damit ist jedes Fahrzeug permanent lokalisierbar.

Die Cloud wertet in Echtzeit die erfassten Daten aus.
Foto: Depositphotos/ welcomia

Die Cloud wertet in Echtzeit die erfassten Daten aus und schlägt zum Beispiel Alarm, wenn es gefährlich wird: Kommen sich zwei Gabelstapler zu nahe, was angesichts hektischer Betriebsamkeit passieren kann, werden die Fahrer automatisch gewarnt – eine Vorsichtsmaßnahme, die sich auszahlt.

Eine wichtige Entlastung

Das permanente Orten lässt künftig aber auch andere automatische Prozesse zu. Eine digitale Karte des Lagers verzeichnet die Position der Gabelstapler und zugleich die Lage aller Tore eines Standorts. Fahren die Gabelstapler in einen anderen Hallenbereich oder nach draußen, öffnen sich die Tore wie von Geisterhand und schließen auch selbstständig wieder. Für den Fahrer ist das eine wichtige Entlastung im Vergleich zur manuellen Torbetätigung. Auch Unternehmen und Umwelt profitieren von der Lösung: Der Heiz- beziehungsweise Kühlbedarf der Halle kann gesenkt werden. Die Vernetzung geht aber noch weiter: An besonders gefährlichen Orten wie etwa Kreuzungen oder Türen sind Langsam-Zonen definiert. Sie werden von den Gabelstaplern anhand ihrer Positionierung via Kamera, Laser und GPS erkannt, die zuverlässig selbstständig abbremsen – wieder ein Sicherheitsgewinn und ein Komfortplus für den Fahrer. Dank der Vernetzung „weiß“ der Gabelstapler auch, welche Fracht er gerade befördert. Deshalb reduziert er bei besonders empfindlicher Ware automatisch die Geschwindigkeit und damit Erschütterungen.

Eine digitale Karte des Lagers verzeichnet die Position der Gabelstapler.
Foto: Fotolia/ mayatnik

Umkrempeln gewohnter industrieller Prozesse

Die Vernetzung bedeutet ein Komfortplus für Fahrer.
Foto: Fotolia/ michaeljung

Ohnehin ist die Kontrolle der Fracht auch während der Beförderung mit dem Gabelstapler ein wichtiger Aspekt von Zenoway. Über eingebaute Sensoren überprüft das System fortlaufend, ob die Ladung während der Beförderung beschädigt wird oder überdurchschnittlichen Belastungen ausgesetzt ist. So könnte bei Unregelmäßigkeiten der weitere Logistikprozess umgehend darauf angepasst werden – zum Beispiel die Ware aus dem Verkehr gezogen und überprüft werden.
Es erfordert jedoch viel Know-how, um zu erkennen, was wirklich schadensrelevante Einflüsse sind und was nicht. Denn ein Großteil der erfassten Stördaten sind keine negative Beeinträchtigung der Fracht – zum Beispiel das Überfahren von Schwellen oder Schienen. Doch der Abgleich der Echtzeit-Fahrdaten mit bereits aufgezeichneten Daten der digitalen Karte aus der IoT Cloud wird künftig eine Einstufung zuverlässig möglich machen.

Nach einem Standortwechsel sind sowohl der neue Ort, die Menge als auch das Produkt selbst automatisch bekannt.
Foto: Fotolia/ michaeljung

Und es geht noch mehr: So entfällt nach dem Ablegen der Ware das erneute Scannen der Fracht – schließlich ist sie über die Cloud immer im Blick. Nach einem Standortwechsel sind sowohl der neue Ort, die Menge als auch das Produkt selbst automatisch bekannt. Die klassische Inventur, die früher viel Zeit und Personal in Anspruch nahm, kann in Zukunft ebenfalls wegfallen – eine gewaltige Arbeitserleichterung, die zudem immense Kosten spart.

Kürzere und effizientere Routen

Überhaupt erschließen sich mit der Cloud neue Möglichkeiten der Optimierung für das Unternehmen: Weil die Routen der Gabelstapler erfasst sind, können sie untereinander abgeglichen werden. So lassen sich kürzere, effizientere und besonders sichere Routen festlegen. Dazu werden sogar die Fahrprofile von Gabelstaplerflotten aus anderen, ähnlich aufgebauten Werken ausgewertet. ast but not least: Auch Hersteller der Gabelstapler profitieren: Sie können ihren Kunden ein zusätzliches Angebot machen und die Fahrzeuge von Anfang an mit Sensorik und Software ausstatten. Die Nachrüstung entfiele, wenn die Gabelstapler eines Tages zum Teil der vernetzten Intralogistik werden sollten. Wie überall sonst in der Industrie 4.0 ist Flexibilität auch hier Trumpf. Übrigens: Am Bosch-Standort der BSH-Hausgeräte GmbH in Traunreut nahe München wird die Zenoway-Lösung derzeit eingeführt.

Mit der Cloud können die Routen der Gabelstapler erfasst werden.
Foto: Depositphotos/ Wavebreakmedia

Fazit

Die Grundlage für intelligente Produktion und neue Geschäftsmodelle etwa in der Logistik sind Daten. IoT-Clouds helfen dabei, diese bestmöglich zu nutzen.

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