Icon--AD-black-48x48Icon--address-consumer-data-black-48x48Icon--appointment-black-48x48Icon--back-left-black-48x48Icon--calendar-black-48x48Icon--Checkbox-checkIcon--clock-black-48x48Icon--close-black-48x48Icon--compare-black-48x48Icon--confirmation-black-48x48Icon--dealer-details-black-48x48Icon--delete-black-48x48Icon--delivery-black-48x48Icon--down-black-48x48Icon--download-black-48x48Ic-OverlayAlertIcon--externallink-black-48x48Icon-Filledforward-right_adjustedIcon--grid-view-black-48x48Icon--info-i-black-48x48Icon--Less-minimize-black-48x48Icon-FilledIcon--List-Check-blackIcon--List-Cross-blackIcon--list-view-mobile-black-48x48Icon--list-view-black-48x48Icon--More-Maximize-black-48x48Icon--my-product-black-48x48Icon--newsletter-black-48x48Icon--payment-black-48x48Icon--print-black-48x48Icon--promotion-black-48x48Icon--registration-black-48x48Icon--Reset-black-48x48share-circle1Icon--share-black-48x48Icon--shopping-cart-black-48x48Icon--start-play-black-48x48Icon--store-locator-black-48x48Ic-OverlayAlertIcon--summary-black-48x48tumblrIcon-FilledvineIc-OverlayAlertwhishlist

Diese Webseite nutzt Cookies für Funktions-, Komfort- und Statistikzwecke. Mit Klick auf „Ändern“ können Sie die Cookie-Einstellungen jederzeit ändern. Wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen, klicken Sie bitte „Einverstanden“.

Bosch Global

E-cars on a street with charging station

Nachhaltige Mobilität

Eine Herausforderung – fünf Antworten

Lesezeit: 10 Minuten

Der Verkehr von morgen wird emissionsfrei, flexibel und ressourcenschonend sein. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, sind deshalb smarte Mobilitätskonzepte notwendig, die umweltfreundliche Technologien und digitale Services miteinander verbinden. Fünf Wege, nachhaltige Fortbewegung neu zu denken.

1. Vernetzung

Connected mobility services
Vernetzung:
Die Cloud macht mobil
Icon close
Smart vehicle

Vernetzung:

Die Cloud macht mobil

Das Mobilitätsaufkommen in Großstädten wird sich bis 2050 verdreifachen. Vor diesem Hintergrund sind im urbanen Raum flexible, effiziente und nachhaltige Mobilitätslösungen gefragt. Der Schlüssel dazu ist die Vernetzung. Intelligente Systeme erleichtern beispielsweise die Parkplatzsuche, warnen vor Staus und ermöglichen den nahtlosen Übergang zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Bis 2025 werden weltweit mehr als 470 Millionen smarte Fahrzeuge unterwegs sein. Bosch treibt diesen Wandel mit vernetzten Anwendungen voran: Rund 1,5 Millionen Fahrzeuge nutzen bereits die Bosch IoT Software. Ein wichtiges Entwicklungsfeld sind dabei vernetzte Services für die elektrifizierte Mobilität. So berücksichtigt die Cloud für eine erweiterte Reichweitenprognose zum Beispiel den Fahrstil des Fahrers und Informationen aus der Umgebung. Zudem plant das System vorausschauend Ladestopps auf der Route ein und wickelt den Zahlvorgang ab. Um weitere zukunftsträchtige Mobilitätsservices zu entwickeln, gründete Bosch Anfang 2018 den neuen Geschäftsbereich Connected Mobility Solutions.

Smart vehicle
Vernetzung: Die Cloud macht mobil
Icon forward-right

470 Millionen

smarte Fahrzeuge werden bis 2015 weltweit unterwegs sein.

2. Sharing

 Escooter
Sharing:
Geteilte Fahrt ist smarte Fahrt
Icon close
Sharing app

Sharing:

Geteilte Fahrt ist smarte Fahrt

Mehr als sieben Millionen Menschen weltweit nutzen bereits Carsharing-Dienste. Bis 2022 soll die Anzahl der Nutzer weltweit um 60 Prozent auf 685 Millionen steigen. Auch hier tragen digitale Lösungen zu einer klimafreundlicheren und stressfreieren Mobilität im Alltag bei. Dazu zählt beispielsweise das Pilotprojekt „moveBW“, das Bosch 2017 gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg abgeschlossen hat. In der Region Stuttgart unterstützt ein Mobilitätsassistent für das Smartphone Bürger bei der Wahl der passenden Verkehrsmittel – von der Auskunft zu unterschiedlichen Verkehrsträgern über die Routenplanung bis hin zum Ticketkauf. Ein weiterer digital gesteuerter Sharing-Dienst ist der Elektroroller-Service COUP. Per App finden Nutzer binnen Sekunden den nächstgelegenen eScooter, reservieren ihn und können direkt losfahren. Nach der Einführung in Berlin gingen 2017 auch in Paris 600 Elektroflitzer an den Start. 2018 ist die Erweiterung des Angebots auf Madrid geplant.

Sharing app
Sharing: Geteilte Fahrt ist smarte Fahrt
Icon forward-right

Mehr als sieben Millionen Menschen weltweit nutzen bereits Carsharing-Dienste. Bis 2022 soll die Anzahl der Nutzer weltweit um 60 Prozent auf 685 Millionen steigen.

3. Elektrifizierung

emobility car Bosch
Elektrifizierung:
E-Mobilität auf der Überholspur
Icon close
Mobility Bosch

Elektrifizierung:

E-Mobilität auf der Überholspur

Rund 3,2 Millionen Elektroautos rollten 2017 weltweit über die Straßen. Im Jahr 2025 werden knapp 20 Millionen Elektro- und Hybridfahrzeuge vom Band laufen. Um den Durchbruch der Elektromobilität zu beschleunigen, ist es entscheidend, die Entwicklung aller relevanten Technologien voranzutreiben. Dazu zählen elektrische Antriebslösungen, energieeffiziente Leichtbaukomponenten und umfassende Ladeservices. Ein Beispiel dafür ist die 2017 entwickelte eAchse von Bosch, die Motor, Leistungselektronik und Getriebe kombiniert. Das spart Bauraum ein und erhöht die Effizienz des Antriebs. Einsetzbar ist der elektrische Achsantrieb in Hybrid- und Elektroautos, kleinen Pkw, SUV, leichten Nutzfahrzeugen und eScootern. Die Serienfertigung ist für 2019 geplant. Für Kurzstrecken im Nahverkehr hat Bosch zudem ein skalierbares 48-Volt-Antriebssystem für sehr kleine Fahrzeugen wie den City-Flitzer e.Go Life entwickelt. Neben der batterieelektrischen Mobilität, übernimmt zunehmend auch die Brennstoffzellentechnologie eine wichtigere Rolle im Antriebsmix. In Entwicklungsprojekten arbeitet Bosch bereits an Elektro-Schwerlastern mit Wasserstoffantrieb und erweitert hier schrittweise sein Portfolio.

Mobility Bosch
Elektrifizierung: E-Mobilität auf der Überholspur
Icon forward-right

4. Synthetische Kraftstoffe

eFuels
Synthetische Kraftstoffe:
Aus Treibhausgas wird Kraftstoff
Icon close
Synthetic fuels

Synthetische Kraftstoffe:

Aus Treibhausgas wird Kraftstoff

Um die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssen die CO₂-Emissionen des Verkehrs in den kommenden vier Jahrzehnten weltweit um rund 50 Prozent sinken, in den Industriestaaten sogar um mindestens 85 Prozent. Die Elektrifizierung – sowohl über Batterie als auch über Brennstoffzellen – ist dafür ein wesentliches Element. Mit alternativen Antrieben allein ist dieses Klimaziel nicht zu erreichen. Denn selbst wenn alle Autos eines Tages rein elektrisch fahren: Flugzeuge, Schiffe und Lkw sind wegen der erforderlichen Reichweiten auch künftig größtenteils auf flüssige Energieträger angewiesen. Schon bald könnten Verbrennungsmotoren auch CO2-neutral funktionieren. Die Lösung: eFuels, synthetische Kraftstoffe, die auf Basis erneuerbarer Energien und Kohlendioxid hergestellt werden. Wird der für die Herstellung benötigte Kohlenstoff aus nicht-vermeidbaren CO2-Quellen oder direkt aus der Luft gewonnen, lässt sich ein klimaschonender CO2-neutraler Verbrennungsmotor realisieren. eFuels lassen sich zudem herkömmlichen Kraftstoff beimischen und tragen damit auch direkt zur Emissionssenkung in der bestehenden Fahrzeugflotte bei.

Synthetic fuels
Synthetische Kraftstoffe: Aus Treibhausgas wird Kraftstoff
Icon forward-right

5. Innovative Bremsscheiben

iDisc car Bosch
Innovative Bremsscheiben:
Feinstaub reduzieren
Icon close
IDisc Bosch

Innovative Bremsscheiben:

Feinstaub reduzieren

Die Hauptquelle von Partikelemissionen im Straßenverkehr ist nicht etwa die Verbrennung von Kraftstoff, sondern der Bremsen- und Reifenabrieb. Er ist für rund ein Drittel des Schadstoffausstoßes in Ballungsgebieten verantwortlich. Den anfallenden Feinstaub zu reduzieren, ist deshalb ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität. Hier setzt eine innovative Bremsscheibe von Bosch an. Die iDisc erzeugt dank einer speziellen Hartmetall-Beschichtung bis zu 90 Prozent weniger Bremsstaub als herkömmliche Modelle. Im Vergleich ist sie zudem verschleißärmer und – je nach Beschichtungsstärke – doppelt so langlebig. Das ist insbesondere bei Elektroautos von Vorteil: Wegen der Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation) beanspruchen sie die Bremse weniger stark und haben deshalb eher mit Flugrost-Bildung an den Reibringen zu kämpfen. Dieser Effekt tritt mit der korrosionsresistenten iDisc so nicht auf, was wiederum die Betriebssicherheit bei Bremsmanövern erhöht.

IDisc Bosch
Innovative Bremsscheiben: Feinstaub reduzieren
Icon forward-right

Ausblick

E-Mobilität wird einen maßgeblichen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität von morgen leisten. Angesichts des dringenden Klimawandels ist allerdings vor allem in der Übergangszeit ein ganzheitlicher Ansatz aus innovativen Technologien und digitalen Services notwendig. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, wird es deshalb auch darauf ankommen, Verbrennungsmotoren zunehmend mit CO2-neutralen Kraftstoffen zu betreiben und auf Alternativen zum eigenen Auto zu setzen.