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Bosch Global

Anya Babbitt steht vor einem hellblauen Hintergrund auf dem ein Smartphone und eine Hand zu sehen sind.
Experts@IoT

Pendlern Platz schaffen

Anya Babbitt, Gründerin und CEO von SPLT

7 Minuten Lesezeit

27.04.2018

Die ganze Welt teilt – Informationen, Erlebnisse und Daten. Anya Babbitt fragt sich deshalb: warum nicht auch den Weg zur Arbeit? Die Gründerin des Carpooling-Startups SPLT ist drauf und dran, das Pendeln zu revolutionieren.

Wer teilt, gewinnt?

Es gibt gute Gründe, sich Autofahrten mit anderen Menschen zu teilen: Wer nicht allein fährt, spare Geld, sagt Anya Babbit. „Und gut für die Umwelt ist es auch.” Je mehr Leute den Weg zur Arbeit mit anderen teilen, desto weniger Verkehr herrscht auf den Straßen. Trotzdem haben sich Mitfahrprogramme bislang nicht endgültig durchsetzen können. Babbitt spricht von einem „Stigma“ der Ridesharing-Angebote, das sie mit ihrem Startup SPLT erst abschütteln musste. Nach eigenen Angaben hat sie es geschafft – und innerhalb von vier Jahren einen profitablen Mitfahrdienst aufgebaut.

Im Jahr 2020 soll die Anzahl der Pendler, die Mitfahrprogramme nutzen, nach Schätzungen weltweit um 60 Prozent auf 685 Millionen gestiegen sein.

Statista
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Ihr Erfolgsrezept: „Wir konzentrieren uns auf Business to Business und arbeiten mit Unternehmen, Universitäten und Behörden zusammen.” Mehr als 140.000 Pendler weltweit haben die App von SPLT bereits auf ihr Smartphone geladen. „Sie erhalten verschiedene Anreize von ihren Arbeitgebern“, erklärt Babbitt. Das könnten Tankgutscheine sein oder auch reservierte Parkplätze direkt am Gebäude. „BMW bietet Teilnehmern des Programms beispielsweise fabrikneue 3er-Modelle an.“

69 Minuten

Zeit, die ein Arbeitnehmer laut einer Befragung in 52 Industrienationen durchschnittlich mit Pendeln verbringt (Quelle: Dalia).

Anya Babbitt in einer Gesprächssituation.

Babbitt kann sehr ausgiebig über die Vorzüge des gemeinsamen Pendelns sprechen, die Argumente gehen ihr nicht aus. Arbeiter, die den Weg zur Arbeit teilen, wären natürlich entspannter, sagt sie. Und weil SPLT die Mitfahrer nach einem Algorithmus im Sinne der kürzesten Anfahrt auswählt, kämen Menschen zusammen, die sich sonst nie begegnet wären. „Oft sind Abteilungen in Unternehmen sehr isoliert. Menschen, die sich das Auto teilen, teilen dann gerne auch Geschichten. Sie lösen Probleme gemeinsam und helfen sich gegenseitig auf eine Art, die anders ist als gewohnt. Im Unternehmen würden sie sich nie begegnen.“

„Wenn wir fünf Prozent der Autos von den Straßen bekommen, wäre man auf Autobahnen 50 Prozent schneller unterwegs.“

Anya Babbitt, Gründerin und CEO von SPLT
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Daraus ergibt sich ein Ansatz, der weit über den reinen Aspekt der Mobilität hinausreicht. Denn für Babbitt ist das Teilen in einer zunehmend individualisierten Welt kein Anachronismus. Menschen wären inzwischen viel offener, ihre Wohnungen und Häuser zumindest zeitweise zu vermieten. „Warum sehen wir also nicht unser Auto als Teil unseres Zuhauses und laden Kollegen dazu ein, sich Platz und Kosten darin zu teilen?“

Goldrausch im Bereich Shared Mobility

„Die grundsätzliche Art des Transports der Zukunft entwickelt sich gerade erst“, glaubt Babbitt. Worin Menschen von A nach B gelangen, sei dabei nicht mehr so entscheidend: „Wichtiger ist die Plattform, über die sie an ihr Ziel kommen.“ Beim Thema Shared Mobility herrsche „ein Goldrausch“, sagt die SPLT-Chefin. „Und wir übernehmen die ersten Grabungsarbeiten.“

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Anya Babbitt, Gründerin des Carpooling-Startups SPLT im Interview

Anya Babbitt lehnt stehend vor einer Wand.

Anya Babbitt, 35, Gründerin und CEO, SPLT

Unsere Vision: Wir wollen die Art, wie sich Menschen begegnen und bewegen, verändern.

Anya Babbitt, die lange in Boston und New York arbeitete, kam die Idee zu SPLT 2014, als sie auf ihrem täglichen Weg ins Büro auf einen Shuttle-Bus wartete. Als dieser voll war, schlug sie zwei anderen Wartenden vor, sich gemeinsam ein Taxi zu nehmen, auf Englisch „to split a taxi“. Die Idee zu SPLT war geboren – und so einfach sie auch ist, sie könnte das Pendeln revolutionieren. Anfang 2018 übernahm Bosch das US-amerikanische Startup.

Fazit

Mehr als eine Stunde verbringen Menschen im Schnitt täglich auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Um Zeit zu sparen, hat Anya Babbitt das Startup SPLT gegründet. Das nutzt erfolgreich einen Algorithmus, der Arbeitnehmer schneller und entspannter ans Ziel bringen soll.

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