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Economy of Things

Event

Bei welchen Gelegenheiten präsentiert das Forschungsteam seine Ergebnisse? Auf welchen Events spielt die Economy of Things eine Rolle?

Bosch und Partner testen auf der IAA Mobility 2021 KI-basiertes Parken via Blockchain-Technologie

07.09.2021 | Event

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Wenn das Fahrzeug mit dem Parkplatz verhandelt: Bosch und Partner demonstrieren auf der IAA Mobility 2021 KI-basiertes Parken via Blockchain-Technologie im Proof-of-Concept-Status.

Experten gehen davon aus, dass Autofahrerinnen und -fahrer hierzulande rund 41 Stunden pro Jahr mit Parkplatzsuche verbringen. In dieser Zeit fallen rund 896 Euro für Sprit oder alternative Kraftstoffe an. Macht hochgerechnet auf Deutschland rund 40,4 Milliarden Euro jährlich, wie aus dem Digital Auto Report 2021 hervorgeht. Die Kooperationspartner Bosch, Fetch.ai, Ocean Protocol und Datarella zeigen und testen daher auf der IAA Mobility 2021 in München vom 7. bis 12. September, wie sich eine Parkplatzsuche mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und dezentralen Technologien wie Blockchain beschleunigen und smarter gestalten lässt. Auf der sogenannten „Blue Lane“ in München können Besucherinnen und Besucher ein Testfahrzeug steuern und erleben, das auf Basis vorab eingegebener Präferenzen selbständig einen freien Parkplatz sucht, den Preis und die Parkzeit mit dem Parkplatz verhandelt und theoretisch den Bezahlvorgang auslöst, sobald das Fahrzeug den Parkplatz wieder verlässt. „Ein typisches Szenario, wie wir uns eine ‚Economy of Things‘ im Mobilitätsbereich beispielhaft vorstellen, wo zum IoT noch ein Werteaustausch hinzukommt“, sagt Dr. Nik Scharmann, der das strategische Vorausentwicklungsprojekt „Economy of Things“ bei Bosch Research leitet.

Hyperledger vertieft: Bosch-Webinar zur Skalierung von DLT mithilfe des Perun Frameworks

15.01.2021 | Event

Wie lassen sich Distributed-Ledger-Technologien (DLT) mithilfe des Perun Frameworks skalieren? Diese und viele weitere praktische Fragen beantworten Experten von Bosch und der TU Darmstadt am 20. Januar in einem interaktiven Webinar, das einem sehr lebendigen Erfahrungsaustausch dienen soll. Die einstündige Online-Veranstaltung startet um 11 Uhr. Zum Hintergrund: DLT wie Blockchain können sehr speicher- und energieintensiv sein, wenn Transaktionen in Echtzeit dezentral verarbeitet werden. Daher hat Bosch mit Partnern ein Second-Layer-Protokoll entwickelt, das DLT-Skalierbarkeit unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten ermöglicht. An einer ersten Open-Source-Implementierung kollaborierten die TU Darmstadt und Bosch im Projekt „Direct State Transfer“ auf GitHub. Mit zunehmender technischer Reife erfolgte im August 2020 der nächste organisatorische Schritt: Unter dem Namen „Perun“ wird das Framework seitdem als Hyperledger Labs Projekt weiterentwickelt.

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Skalierbare DLT-Lösungen stehen im Mittelpunkt des Webinars von Bosch und TU Darmstadt. (Bildquelle: © Depositphotos.com/monsit)

Keynote beim GAIA-X Summit: Wie der künftige Wert der GAIA-X-Infrastruktur bestimmt werden kann

23.11.2020 | Event

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Aufbau einer digitalen Infrastruktur auf der Grundlage europäischer Werte und als Basis für künftige Innovationen

Der Wert einer zukünftigen GAIA-X-Infrastruktur kann anhand eines Marktes bestimmt werden, der den gewünschten Nutzen aller Interessensgruppen einbezieht und austariert. Wählt man dabei den Ansatz von Nutzungsrechten, kann dies langfristig am besten erreicht werden. In der digitalen Ökonomie bedeuten Nutzungsrechte ein Token-Design. GAIA-X-Token sichern nicht nur Gelder und Mittel für den Aufbau der Infrastruktur. Mit ihnen lassen sich zudem auch künftige Wertzuwächse kontinuierlich messen. Das bedeutet auch: Digitale Nutzungsrechte machen aus GAIA-X ein leistungsstarkes Genossenschaftsmodell im digitalen Zeitalter. Dies als kurze Zusammenfassung dessen, was Nik Scharmann und Christian Heise, die beiden Projektdirektoren des strategischen Vorausentwicklungsprojekts „Economy of Things“ bei Bosch Research am 18. und 19. November auf dem virtuellen GAIA-X Summit präsentierten.

Blockchain Expo Europe 2020 ‒ Connecting the blockchain ecosystem ‒ 25. und 26. November

18.08.2020 | Event

Das Team des strategischen Vorausentwicklungsprojekts „Economy of Things“ präsentiert am 25. November auf der Blockchain Expo Europe 2020 das Thema „Dezentralisierte Energiehandels-Infrastruktur ‒ Auktionierung von Energie für Privathaushalte unter Wahrung der Privatsphäre“. Insbesondere geht es in der vorab aufgezeichneten Video-Präsentation um die Aspekte Spitzenlastverschiebung und Energieauktionierung mittels Multi-Party Computation (MPC); die Kontrolle über Haushaltsdaten durch Self-Sovereign Identity (SSI)-Konzepte sowie das Economy-of-Things-Prinzip der Coopetition in dezentralen Energie-Koordinationssystemen.

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„Unser zentraler Anspruch ist es, domänenübergreifend effizient mit Ressourcen umzugehen und trotzdem ein sozial faires System aufzubauen. So darf in unseren Augen der Strompreis bei Knappheit nicht knallhart steigen, sondern das gesamte System gleichzeitig incentiviert werden, den Verbrauch zu reduzieren“, sagt Christian Heise, Stv. Projektdirektor Econmy of Things bei Bosch Research.
(Bildquelle: ©Depositphotos.com/Picmax13)

Bosch Connected World 2020 ‒ die führende Konferenz rund um IoT und digitale Transformation ‒ 19. und 20. Februar in Berlin

09.01.2020 | Event

Bosch Connected World
Volles Programm nach Maß: Besucher haben die Wahl zwischen Konferenz, Ausstellung, Hackathon sowie zahlreichen Networking-Events

Weltweit renommierte Vordenker des Internet der Dinge (IoT) tauschen auf der Bosch Connected World 2020 innovative Strategien, Best Practices und Case Studies zu IoT-getriebenen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen aus.

EoT Live-Demo bei St. Gallen Blockchain Roundtable

14.11.2019 | Event

Bosch, EnBW und Siemens haben gemeinsam einen Proof of Concept entwickelt, der die Zukunft der EoT greifbar macht: Ein von Bosch modifiziertes E-Auto kommuniziert via Blockchain mit einer Siemens-Ampel, um Zugang zu einem Gelände zu bekommen, und anschließend mit einer EnBW-Säule für den Ladevorgang. Die für die Identifizierung, Autorisierung und Bezahlung erforderlichen Transaktionen werden autonom auf einer Blockchain über einen Smart Contract abgewickelt, der die Vertragskonditionen von Fahrzeug, Ampel und Ladesäule beinhaltet. Ein technologischer Meilenstein, der nur durch den proaktiven, offenen und kooperativen Ansatz der drei Partner möglich wurde. „Von der Idee bis zur Umsetzung hat es weniger als drei Monate gedauert. Diese Geschwindigkeit könnte zu einem Erfolgsfaktor beim Aufbau einer EoT werden“, sagt Christian Heise, stv. EoT-Projektleiter bei Bosch.

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Alle Zeichen stehen auf Grün: Unter dem Motto „Redistributing the platform economy“ diskutierten Experten beim St. Gallen Blockchain Roundtable Anfang November Erfolgsfaktoren einer Economy of Things. Bildquelle: University of St. Gallen

Keynote Dr. Michael Bolle – St. Gallen Blockchain Roundtable – 5. Nov.

30.10.2019 | Event

Michael Bolle Sprecher
Dr. Michael Bolle: Der Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH verantwortet als Chief Digital Officer und Chief Technology Officer u.a. Bosch Research.

Veranstaltung für multinationale Unternehmen, die sich intensiv mit dem Thema dezentrale Plattformen und deren grundlegenden Auswirkungen auf verschiedene Industrien auseinandersetzen wollen.

Kontakt

Nik Scharmann

Nik Scharmann

Projektdirektor „Economy of Things“

Nik Scharmann leitet die Forschungsaktivitäten von Bosch im Bereich Economy of Things seit 2017.

Christian Heise

Christian Heise

Stv. Projektdirektor „Economy of Things“

Christian Heise arbeitet seit 2018 als stellvertretender Projektdirektor im Forschungsvorhaben Economy of Things vor allem an den Themen Energie und Mobilität.