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Innovationsfelder

IoT@ Life

Internet of Things

Um den Mehrwert von IoT-Lösungen für Endverbraucher auszuschöpfen, müssen wir ein Ökosystem von Dienstleistungen entwickeln, die Menschen berühren und ihnen faszinierende vernetzte Systeme bieten, die ihr Leben leichter machen.

Menschen im Mittelpunkt von IoT-Lösungen

Ein wichtiges Prinzip der fokussierten Entwicklung vernetzter Systeme bei Bosch ist der benutzerzentrierte Ansatz. Die Wohn- und Mobilitätsbedürfnisse der Menschen leiten unsere Forschungsbemühungen und bilden den Rahmen für unseren Ideenentwicklungsprozess. Aus dem Bekenntnis zu diesem Ansatz entstehen intuitive, interaktive und intelligente Lösungen, die inspirierende und nahtlose Benutzererfahrungen für Produkte und Dienstleistungen von Bosch bieten.

Fakt 1 IoT @ Life
Fakt 1 IoT @ Life
electrified mobility
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Ganzheitliches Leistungsversprechen

Eine nahtlose Benutzererfahrung muss mit einem starken Mehrwert verbunden sein. Der singuläre Fokus, den viele der heutigen IoT-Lösungen an den Tag legen, wird nicht den überzeugenden Mehrwert bringen, der die Reichweite der Technologie erweitert. Angesichts einer potenziell beträchtlichen Investition könnte Herstellern die Entscheidung für eine IoT-Lösung schwerfallen, auch wenn die Wachstumsaussichten mit IoT nach wie vor hoch sind. IoT-Lösungen müssen daher Möglichkeiten für Unternehmen schaffen, sich auf dem Markt zu differenzieren, interne Prozesse effizienter zu gestalten und neue Wertströme zu erschließen. Hier wirkt sich die Forschung in diesem Innovationsbereich aus.

Aufbau eines Ökosystems für IoT-Lösungen für Verbraucher

Bosch arbeitet ständig daran, mit intelligenten und faszinierenden vernetzten Systemen neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und zu schaffen. Unser Ziel ist es, das Leben der Anwender zu verbessern. Wir sehen dabei das beste Potenzial in IoT-Lösungen, die von einer Idee zu einem kompletten System oder einer Produktfamilie ausgebaut werden können. Entscheidend für unsere Mission ist die Förderung der Einführung neuer Technologien, die die Grundlage für IoT-Lösungen wie KI und Datenstrategien bilden. Für uns ist die Anwendung dieser Technologien auf einen bestimmten Anwendungsfall ein entscheidender Faktor bei den Projekten, die wir vorantreiben.

Wir bieten durchgängig vernetzte Systeme, die sich in verschiedene Ökosysteme nahtlos integrieren lassen. Unser Lösungsangebot umfasst Sensoren, Geräte, digitale Darstellungen von Dingen sowie wissens- und datenbasierte Dienstleistungen. Je häufiger und von umso mehr Nutzern diese Lösungen verwendet werden, desto weiter verbessern sie sich und „wachsen“. Unsere Vision besteht darin, bei der Entwicklung von Lösungen zu mitzuwirken, die einen Mehrwert für den Endverbraucher schaffen und neues Servicegeschäft für Bosch erschließen.

Internet der Dinge Infografik
Produktoberfläche Secure Product Fingerprint
Die Oberfläche des Produkts wird gescannt, in einen digitalen "Fingerabdruck" umgewandelt und in der Cloud gespeichert.

Ein Beispiel: Der Secure Product Fingerprint ist eine patentierte Lösung von Bosch, um die Authentizität von Produkten zu gewährleisten. Sie nutzt Computer-Vision- und KI-Technologien, um einen „Fingerabdruck“ eines Produkts zu erstellen, der in der Cloud gespeichert wird. Als Beispiel für eine IoT-Lösung mit einem breiten Anwendungsspektrum kann der Secure Product Fingerprint zusätzlich bei der Nachverfolgung von Produkten helfen, nützliche Analysen liefern und die Kundenbindung stärken.

IoT-Lösungen müssen Möglichkeiten für Unternehmen schaffen, sich auf dem Markt zu differenzieren, interne Prozesse effizienter zu gestalten und neue Wertströme zu erschließen.

Smart Surfaces

Smart Textiles
Bosch Research arbeitet aktuell an Smart Surfaces – smarten Oberflächen als Interaktionsschnittstelle, bspw. auf Basis von Smart Textiles. Die Vorteile: Smart Textiles sind dehnbar und können einfacher an 3D-Konturen angepasst werden, zum Beispiel an Armlehnen oder Sitze. Sie sind nicht nur vielseitiger und können hinter Oberflächen integriert werden, insbesondere in großflächigen Anwendungen sind sie auch kostengünstiger als Touchscreens.
Prototyp intelligente Fußmatte
Prototyp einer intelligenten Fußmatte. Im Hinblick auf autonome Fahrzeuge können so völlig neue Innenraumkonzepte realisiert werden, z.B. Modulares Sitzkonzept mit Erfassung der Körperhaltung sowie direkte oder indirekte Interaktion. Desweiteren ermöglicht Kontext Information vom Fahrzeuginnenraum neue Dienste z.B. Verschmutzungserkennung oder Lost-Objects in shared vehicles.
Intelligente Sensorfläche
Neben Fahrzeuginnenräumen sind viele weitere Anwendungsfelder für solche intelligenten Sensorflächen denkbar. Zum Beispiel im Smart-Home-Kontext, wo der Benutzer über das intelligente Sofa oder Kleidungsstück mit dem Fernseher und anderen Medien interagieren könnte. Alltägliche Objekte können intelligent werden, mit dem Benutzer interagieren und Teil des IoT werden.
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Fahrplan für die Zukunft

Digitalisierungstrends stehen im Mittelpunkt des aktuellen Bosch-Geschäfts: Sie bieten Konnektivität, untersuchen Dienstleistungen und integrieren KI und kontinuierliches Lernen in Produkte. Die faszinierendsten Vorschläge für Anwender sind aber noch im Ideen-Stadium. Es gibt klare Ziele, die wir bis 2025 in Sachen IoT erreichen wollen.

Dabei wird entscheidend sein, sowohl physische als auch digitale IoT-Lösungen mit hohem Kundennutzen im „Life“-Bereich anzubieten. Unsere Lösungen werden zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit regelmäßig um neue Funktionen erweitert.

Unser Ziel ist es vor allem, Lösungen zu entwickeln, die unsere Kunden faszinieren und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit einem Angebot, das hochmoderne Sensoren, digitale Darstellungen von Dingen und datengesteuerte Dienste umfasst, bietet Bosch die Schnittstelle zwischen Nutzern und Dingen. Diese Schnittstellenfunktion bringt uns in die vorteilhafte Lage, die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen. Wir nutzen diesen Vorteil, um den Verbrauchern einzigartige Dienstleistungen genau dort anzubieten, wo sie sie suchen. Darüber hinaus verfolgen wir einen Minimum Viable Product-Ansatz, um frühzeitig Feedback von den Endkunden zu erhalten und den Markteintritt zu beschleunigen.

Geruchssensor

Geruchssensor
Im Labor können viele Substanzen in kleinsten Konzentrationen dosiert werden. Jedes Experiment wird sorgfältig vorbereitet.
Geruchssensor
Bisher ist die Nase der beste Geruchssensor.
Geruchssensor
Ein Forschungs-Prototyp mit gasempfindlichen Sensoren zeichnet ein Geruchs-Signal auf. Der Prototyp wird im Labor vollständig geprüft und charakterisiert bevor er in realer Testumgebung in einem Fahrzeug eingesetzt wird.
Geruchssensor
Aus den gewonnen Daten lernen die Forscher, wie gut die Sensoren verschiedene Gut- und Schlecht-Gerüche unterscheiden können.
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Zusammenfassung

IoT zeigt großes Potential in den Bereichen Wohnen und Mobilität – dem Bereich „Leben“. Dennoch bietet eine singuläre Lösung nur minimalen Wert für Unternehmen. Ein lebhaftes IoT-Ökosystem aus vernetzten Systemen, die auf der Grundlage eines benutzerzentrierten Ansatzes entwickelt werden, erschließt wertvolles Potenzial für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.

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