Fabrik der Zukunft

In der ARENA2036 entsteht die Fabrik der Zukunft

Im Zeitalter der Digitalisierung entwirft Bosch eine Vision für die Fabrik der Zukunft. In der ARENA2036 machen wir diese Vision durch unsere Forschungsarbeit greifbar und zugänglich. Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und ein klares Ziel vor Augen treiben diesen Wandel voran.

Künftige Herausforderungen

Das gegenwärtige Geschäftsklima lässt sich treffend mit dem Schlagwort „VUKA“ beschreiben. VUKA steht für vier unternehmerische Herausforderungen: Volatile Märkte, unsichere Voraussetzungen, komplexe Prozesse und ambivalente Lösungen. Zwar sind diese Herausforderungen für Fabrikbetreiber nichts Neues – aber die Entwicklung hin zu schwankenden Umsätzen, Produktindividualisierung und einer größeren Vielfalt an technischen Lösungen unterstreicht ihre Bedeutung nochmals. Noch nie war es für den wirtschaftlichen Erfolg einer Fabrik so entscheidend, die geschäftlichen Anforderungen zu erfüllen.

300 Milliarden USD

ist das prognostizierte Marktvolumen für flexible Fertigungssysteme im Jahr 2030

ARENA2036

Auf dem Weg zur smarten Fertigung

Bosch betrachtet verschiedene Szenarien und Hypothesen und schafft so eine Vision für den Industrie 4.0-Produktionsbetrieb. Im Rahmen von ARENA2036 gestalten wir Lösungen und entwickeln sowohl virtuelle als auch reale Prototypen. Dabei bauen wir – soweit möglich – auf bestehenden Bosch- und Rexroth-Produkten auf und teilen die dabei gemachten Erfahrungen mit unseren Teams für Produkt- und Anwendungsentwicklung. So können wir die Zukunft schon in heutige Produkten einbauen.

ARENA2036

Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles

Wir lassen die Fabrik der Zukunft Wirklichkeit werden

Sieht man sich in heutigen Fabriken um, könnten unsere Szenarien noch als ferne Zukunftsmusik erscheinen. Tatsächlich aber stehen Fabrikbetreiber bereits jetzt überzeugt hinter den Kernideen unserer Vision. Die Zusammenarbeit mit den Betriebspraktikern gibt uns die Richtung vor und bestimmt unser Handeln. Außerdem beschleunigt sie den Prozess, da das benötigte Wissen nicht einseitig aufgebaut werden muss; schon früh können wir aus dem Feedback von Kunden und Partnern lernen.

Alle sind sich darüber einig, dass Software die einende Komponente für Industrie 4.0 ist. Sie wird die IT-Ressourcen, Arbeitsabläufe und Prozessfähigkeiten dynamisch in Echtzeit anpassen. Deswegen betrachten wir die Fabrik der Zukunft als softwaredefiniert.

Die Fabrik der Zukunft wird ein nie dagewesenes Maß an Flexibilität bieten. Dank ihrer Skalierbarkeit und der Fähigkeit, sich neuen Produkten und Technologien anzupassen, wird sie dabei helfen, die Auswirkungen der VUKA-Welt abzufangen. Darüber hinaus bringt sie zentrale geschäftliche Vorteile mit sich: Sie verringert die Markteinführungszeiten sowie die Kapitalaufwendungen und steigert die Nachhaltigkeit.

Was ist Industrie 4.0?

Bei Industrie 4.0 geht es nicht nur darum, das Internet der Dinge (IoT) in den Prozess der Produktionsplanung einzubinden, sondern auch um eine Steigerung der Effizienz durch Prozessoptimierung. Das wichtigste Infrastrukturelement in einer Fabrik ist natürlich die Werkshalle selbst und deren Boden. Deswegen spielt sie in unserer Vision der Fabrik der Zukunft eine zentrale Rolle. Das Umfeld in der ARENA2036 hat sich als sehr nützlich dabei erwiesen, die Ideen für einen „intelligenten Boden“ bis zum funktionsfähigen Prototypen zu entwickeln.

Wir haben interne und externe Stakeholder eingeladen, unseren ersten Prototypen mit uns zu diskutieren. In diesen Gesprächen haben wir diejenigen Funktionen des intelligenten Bodens ermittelt, die wir in der Entwicklung bevorzugt behandeln sollten.

Debüt auf der Hannover-Messe

Um den ersten Prototyp des intelligenten Bodens für die Hannover-Messe hochzuskalieren, benötigten wir ein verteiltes Steuersystem, welches das hohe Maß an Modularität nicht beeinträchtigte. Ein Startup-Partner in der ARENA2036 war in der Lage, unsere Anforderungen basierend auf dessen Plattform innerhalb kurzer Zeit zu erfüllen. Dank der Kollaboration gelang die Skalierung innerhalb von nur 10 Wochen.

Ein weiteres wichtiges Element des intelligenten Bodens ist die kabellose Stromübertragung. Zusammen mit den renommierten Experten des „Institute of Electrical Energy Conversion“ wollen wir die Energieübertragung auf die nächste Stufe bringen.

Zusammenfassung

Die ARENA2036 unterstützt Bosch bei der Entwicklung der Fabrik der Zukunft. Software und das Internet der Dinge halten in der Produktion Einzug, um wechselnde Anforderungen dynamisch zu berücksichtigen und Prozesse in Echtzeit zu optimieren.

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Matthias Meier
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