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Unsere Forschungsexperten

Dr. Jürgen Hasch

Umfelderkennung mit elektromagnetischen Wellen

„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.”

Arthur C. Clarke
Dr. Jürgen Hasch, Senior Expert

Ich habe Elektrotechnik an der Universität Stuttgart studiert. Nach dem Abschluss ging ich zu Robert Bosch Corporate Research. Heute bin ich Chefexperte für HF-Technik und verantwortlich für fortschrittliche HF-Sensortechnologien bei Bosch. Unsere Gruppe arbeitet an der Weiterentwicklung integrierter Radartechnik – und hier vor allem des 77-GHz-Radars für Anwendungen in der Automobilindustrie. Dabei kooperieren wir eng mit unseren Geschäftsbereichen und führenden Partnern aus Industrie und Wissenschaft.

Lebenslauf

Robert Bosch GmbH

2018

Senior Expert für HF-Technologien bei Corporate Research

University of Stuttgart

2007

Promotion (Dr.-Ing.) an der Universität Stuttgart

Robert Bosch GmbhH

1996

Eintritt bei der Robert Bosch GmbH Corporate Research in Gerlingen

Robert Bosch GmbH

1996

Abschluss als Dipl.-Ing. an der Universität Stuttgart

Ausgewählte Publikationen

  • Publications

    D. Schindler et al. (2018)

    MIMO-OFDM Radar Using a Linear Frequency Modulated Carrier to Reduce Sampling Requirements
    • D. Schindler, B. Schweizer, C. Knill, J. Hasch, C. Waldschmidt
    • IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, vol.66, issue 7
  • Publications

    M. S. Dadash et al. (2017)

    Design of Low-Power Active Tags for Operation With 77–81-GHz FMCW Radar
    • M. S. Dadash, J. Hasch, P. Chevalier, A. Cathelin, N. Cahoon, S. P. Voinigescu
    • IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, vol. 65, issue 12
  • Publications

    S. Shopov (2017)

    Ultralow-Power Radar Sensors for Ambient Sensing in the V-Band
    • S. Shopov, M. G. Girma, J. Hasch, N. Cahoon, S. P. Voinigescu
    • IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, vol. 65, issue 12
  • Publications

    A. Frischen et al. (2017)

    A Cooperative MIMO Radar Network Using Highly Integrated FMCW Radar Sensors
    • A. Frischen, J. Hasch, C. Waldschmidt
    • IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, vol. 65, issue 4
  • Publications

    S. Shopov et al. (2016)

    A 234–261-GHz 55-nm SiGe BiCMOS Signal Source with 5.4–7.2 dBm Output Power, 1.3% DC-to-RF Efficiency, and 1-GHz Divided-Down Output
    • S. Shopov, A. Balteanu, J. Hasch, P. Chevalier, A. Cathelin, S. P. Voinigescu
    • IEEE Journal of Solid-State Circuits, vol. 51, issue 9
  • Publications

    Y. Sun et al. (2013)

    A low-cost miniature 120GHz SiP FMCW/CW radar sensor with software linearization
    • Y. Sun, M. Marinkovic, G. Fischer, W. Winkler, W. Debski, S. Beer, T. Zwick, M. G. Girma, J. Hasch, C. J. Scheytt
    • IEEE International Solid-State Circuits Conference
  • Publications

    J. Hasch et al. (2012)

    Millimeter-wave technology for automotive radar sensors in the 77 GHz frequency band
    • J. Hasch, E. Topak, R. Schnabel, T. Zwick, R. Weigel, C. Waldschmidt
    • IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, vol. 60, issue 3
  • Publications

    I. Sarkas (2012)

    A Fundamental Frequency 120-GHz SiGe BiCMOS Distance Sensor With Integrated Antenna
    • I. Sarkas, J. Hasch, A. Balteanu, S. P. Voinigescu
    • IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, vol. 60, issue 3

Interview

Dr. Jürgen Hasch

Dr. Jürgen Hasch

Senior Expert

„Erzählen Sie doch mal: was fasziniert Sie an der Forschung?“

Der Hauptgrund für mein Interesse an der Forschung ist Neugier. Das ist besonders wichtig auf dem Gebiet der Hochfrequenztechnik, die häufig als „schwarze Magie“ und schwer verständlich bezeichnet wird. Die Neugier hilft einem nach der ersten Idee über die Frustration hinweg, wenn zunächst einmal gar nichts klappt. Funktioniert die Idee schließlich doch, genießt man den Erfolg. Reizvoll ist die Forschung aber insbesondere auch wegen der Zusammenarbeit mit vielen talentierten und motivierten Menschen und Teams aus allen Teilen der Welt. Das reicht von den Kollegen auf dem Forschungscampus in Renningen, wo unglaublich viel Fachkenntnis versammelt ist, über Studenten und Doktoranden, die an ihren Arbeiten sitzen, bis hin zur Kooperation mit Forschern von den weltbesten Universitäten. Eine einzigartige Kombination aus Wissen und Talent.

Dr. Jürgen Hasch

Dr. Jürgen Hasch

Senior Expert

„Was macht die Forschung bei Bosch besonders?“

Bei Bosch wird ganz anders geforscht als bei anderen Unternehmen, die ich kenne, denn wir sind unabhängig von der Produktentwicklung in den Geschäftsbereichen und können neue und interessante Ideen ausprobieren. Gleichwohl suchen wir die enge Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen für einen fruchtbaren Wissenstransfer.

Dr. Jürgen Hasch

Dr. Jürgen Hasch

Senior Expert

„Woran forschen Sie bei Bosch?“

Das wichtigste Thema zurzeit ist Radarsensorik für Fahrerassistenz und hochautomatisiertes Fahren. Radar gilt als wichtige Sensortechnik für diese Anwendungen, da es auch bei rauen Umgebungsbedingungen wie Regen oder Schnee sowie bei Dunkelheit zuverlässige Informationen liefert. Da die Sensorik immer mehr und genauere Informationen liefern muss, wird sie zunehmend komplexer. Das heißt: Antennentechnik, HF- und Basisbandelektronik, Signalverarbeitung und Softwareentwicklung rücken eng zusammen und hängen voneinander ab. Neue Themen wie Compressed Sensing, maschinelles Lernen und Datenfusion spielen eine wichtige Rolle und müssen nicht nur von den Experten auf den jeweiligen Gebieten verstanden werden, sondern vom ganzen Team, damit wir erfolgreiche Forschungsarbeit leisten können.

Dr. Jürgen Hasch

Dr. Jürgen Hasch

Senior Expert

„Was sind die größten wissenschaftlichen Herausforderungen in Ihrem Forschungsfeld?“

Angesichts einer annähernd ausgereiften Radartechnik geht es heute weniger darum, Radarsignale mit hoher Auflösung zu erfassen, sondern eher um das Problem, alle Informationen auszuwerten, die der Sensor erfasst. Von hier aus kann es dann in zwei Richtungen gehen: Man fertigt einen möglichst einfachen und kostengünstigen Sensor, der nur die erforderlichen Daten erfasst oder man erfasst mit der höchsten Auflösung und verarbeitet die Sensordaten mit den besten bekannten Algorithmen, um präzise und detaillierte Informationen zu gewinnen, etwa für die Fusion mit Video- und Lidar-Daten, was aktuell noch sehr schwierig ist. Ein ganz neues Thema ist, dass wir in eine Welt eintreten, in der Quanteneffekte nicht mehr nur ein Randeffekt, sondern ein wichtiges Merkmal sind – etwa bei einzelnen Halbleiterstrukturen von wenigen Nanometern, bei Materialien, die wir messen wollen, oder beim Quantencomputing. Wenn sich diese Themen aus dem Reich der Physik in die Welt der Technik bewegen, könnten HF-Schaltungen und Quantenelektrodynamik eine wichtige Rolle spielen.

Dr. Jürgen Hasch

Dr. Jürgen Hasch

Senior Expert

„Wie werden Ihre Forschungsergebnisse zu "Technik fürs Leben"?“

Der Bezug zwischen Fahrerassistenz und „Technik fürs Leben“ ist ja klar: Schutz für Fahrzeuginsassen, andere Verkehrsteilnehmer und hier vor allem für die stark gefährdeten Fußgänger. Je genauer ein Radarsensor im Zusammenspiel mit anderen Sensoren eine Verkehrssituation erfasst, desto besser kann das Fahrzeug reagieren.

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