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Unsere Forschungsexperten

Jan Niklas Caspers, PhD

Lidarsensoren für selbstfahrende Autos von morgen

„Brillante Ideen zu haben, ist das eine – entscheidend ist, sie umsetzen zu können.“ - Lee Iacocca

Jan Niklas Caspers, PhD

Ich habe Physik am Karlsruher Institut für Technologie studiert und anschließend an der Universität Toronto in Elektrotechnik promoviert. Nach der erfolgreichen Verteidigung meiner Doktorarbeit über photonische integrierte Schaltkreise kam ich im Jahr 2014 zu Bosch Research, um neue gyroskopische MEMS-Designs und -Architekturen zu entwickeln. Ich erkannte jedoch schnell, dass meine Doktorarbeit Relevanz für Bosch besitzt und begann, an Anwendungsmöglichkeiten von photonischen integrierten Schaltkreisen zu arbeiten. Heute nutze ich mein Fachwissen, um ein Projekt zu Lidarsensoren in Fahrzeugen zu leiten. Mithilfe von Lidarsensoren erfassen Fahrzeuge die Welt um sich herum in 3D und mit sehr hoher Genauigkeit und Auflösung.

Lebenslauf

Robert Bosch GmbH

seit 2014
Entwicklungsingenieur & Projektleiter

Universität Toronto

2010-2014
Promotion in Elektrotechnik

Karlsruher Institut für Technologie

2005-2010
Physikdiplom

Ausgewählte Publikationen

  • Novel Measures for Thermal Management of Silicon Photonic Optical Phased Arrays

    Yepez et al. (2019)

    Novel Measures for Thermal Management of Silicon Photonic Optical Phased Arrays
    • P. A. K. Yepez, U. Scholz, J. N. Caspers and A. Zimmermann
    • IEEE Photonics Journal, vol. 11, no. 4, pp. 1-15
    • Doi: 10.1109/JPHOT.2019.2925138
  • Compact hybrid plasmonic polarization rotator

    Caspers et al. (2012)

    Compact hybrid plasmonic polarization rotator
    • J. Caspers, M. Alam, and M. Mojahedi
    • Opt. Lett. 37(22), 4615-4617
  • Experimental demonstration of an integrated hybrid plasmonic polarization rotator

    Caspers et al. (2013)

    Experimental demonstration of an integrated hybrid plasmonic polarization rotator
    • J. Caspers, J. Aitchison, and M. Mojahedi
    • Opt. Lett. 38(20), 4054-4057
  • Bi-Junction Carrier Depletion Type Electro-Optic Phase-Shifters

    Ashour et al. (2019)

    Bi-Junction Carrier Depletion Type Electro-Optic Phase-Shifters
    • M. Ashour, S. Schneider, E. Weig, and J. Caspers
    • 2019 Conference on Lasers and Electro-Optics Europe and European Quantum Electronics Conference, OSA Technical Digest (Optical Society of America, 2019), paper ck_3_4
  • Detektionsvorrichtung zur Detektion von Objekten mittels elektromagnetischer Strahlung

    Caspers, Jan Niklas

    Detektionsvorrichtung zur Detektion von Objekten mittels elektromagnetischer Strahlung
    • Patent DE102018212982A1
  • OPTICAL PHASE-CONTROLLED ARRANGEMENT AND LIDAR SYSTEM

    Caspers, Jan Niklas

    OPTICAL PHASE-CONTROLLED ARRANGEMENT AND LIDAR SYSTEM
    • Patent EP3391109A1
  • Sensorvorrichtung mit einer Optikeinrichtung und Abrasterverfahren

    Caspers, Jan Niklas

    Sensorvorrichtung mit einer Optikeinrichtung und Abrasterverfahren
    • Patent DE102017207571A1
  • Optische Anordnung

    Caspers, Jan Niklas

    Optische Anordnung
    • Patent DE102018216142A1
  • METHOD FOR DETECTING AN OBJECT

    Caspers, Jan Niklas

    METHOD FOR DETECTING AN OBJECT
    • Caspers, Jan Niklas; Kern, Oliver
    • Patent WO2019180062A1
  • Optisches System

    Caspers, Jan Niklas

    Optisches System
    • Caspers, Jan Niklas; Ehlermann, Jens; Huebel, Alexander
    • Patent DE102018221875A1

Interview mit Jan Niklas Caspers, PhD

Senior Projektleiter Automotive light detection and ranging

Erzählen Sie doch mal: was fasziniert Sie an der Forschung?
Wir lernen jeden Tag etwas Neues über diese Welt und das Universum. Ein Teil davon zu sein und tagtäglich die Grenzen unseres Wissens ein Stück zu erweitern, ist sehr aufregend. Vor allem dann, wenn man nicht nur etwas Neues lernen, sondern dieses Wissen auch zur Anwendung bringen kann.

Was macht die Forschung bei Bosch besonders?
Das umfangreiche fachliche Netzwerk, nicht nur in einzelnen Bereichen, sondern über die gesamte Systemkette hinweg. Ich kann einfach zum Hörer greifen und mit den Menschen reden, die unseren Sensor verwenden werden, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen.

Woran forschen Sie bei Bosch?

Ich arbeite am Lidarsensor für das automatisierte Fahren. Neben Kamera und Radar ermöglicht der Lidar es dem Fahrzeug, die Umgebung wahrzunehmen und zu verstehen, um sich sicher darin bewegen zu können.Heutzutage sind Lidarsensoren noch sehr teuer und groß; sie sehen ein bisschen aus wie rotierende Blumentöpfe. Wir arbeiten an Möglichkeiten, diese Sensoren deutlich kompakter und kostenreduzierter zu gestalten.

Was sind die größten wissenschaftlichen Herausforderungen in Ihrem Forschungsfeld?
Die Photonikgemeinde steckt noch in den Kinderschuhen, insbesondere im Vergleich zum Gebiet der Elektronik mit ihrem gut etablierten CMOS-Prozess oder den unzähligen Lieferanten von Leiterplatten. Daher haben wir neben jeder Menge Freiraum auch die Herausforderung, dass die gesamte Dienstleistungsstruktur noch im Aufbau ist und nur wenige Aufgaben ausgelagert werden können. Und es ist oft schwierig, den einen Lieferanten zu finden, der tatsächlich weiterhelfen kann. Auch wenn sich die Situation fortlaufend verbessert, ist es noch ein langer Weg bis zur Serienfertigung.

Wie werden Ihre Forschungsergebnisse zu "Technik fürs Leben"?
Durch bezahlbare und kompakte Fahrzeugsensoren, die das autonome Fahren für alle sicherer gestalten.

Jan Niklas Caspers, PhD

Ihr Kontakt zu mir

Jan Niklas Caspers, PhD
Senior Projektleiter Automotive light detection and ranging

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