Economy of Things

Use Cases/Prototypen

Welche konkreten Beispiele zeigen, wie eine Economy of Things funktioniert? Welche Anwendungen und Prototypen existieren bereits?

Wenn der Kühlschrank mitdenkt

20.05.2020 | Use Cases/Prototypen

app quartierstrom
In der Quartierstrom-App können die Konsumenten in Echtzeit beobachten, wie viel Solarstrom sie aus der Nachbarschaft beziehen. Bildquelle: Gian Vaitl

Mit der Installation eines intelligenten Kühlschranks in das "Quartierstrom"-Netzwerk zeigt das Team des strategischen Vorausentwicklungsprojekts „Economy of Things“ von Bosch Research, wie vernetzte Haushaltsgeräte eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Energieversorgung übernehmen können. Der Bosch-Kühlschrank kommuniziert als flexibler Verbraucher mit dem lokalen Strommarkt und passt so seinen Energiebedarf an die aktuellen lokalen Gegebenheiten an. Hintergrund: Mit dem Projekt "Quatierstrom" ging der erste lokale Strommarkt der Schweiz in Walenstadt in Betrieb. Die Bewohner des Quartiers handeln lokal produzierten Solarstrom untereinander. Kauf und Verkauf werden über eine Blockchain organisiert.

Bosch beteiligt sich an Innovationswettbewerb „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“

11.05.2020 | Use Cases/Prototypen

emil
Konsortium entwickelt eine digitale Identität für EMIL: Geplant sind drei sogenannte Schaufensterprojekte, in denen am Beispiel der fiktiven Person Emil geprüft wird, wie praktikabel erarbeitete Standards und deren technische Implementierungen sind. Bildquelle: © Depositphotos.com/IgorVetushko

Im Rahmen des Innovationswettbewerbes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ haben sich die Robert Bosch GmbH, die Telekom Innovation Labs der Deutschen Telekom AG, Jolocom GmbH, msg systems ag, ZF Car eWallet GmbH, das Fraunhofer IAO sowie die Stadt Jena unter der Konsortialführerschaft der targens GmbH zum Projekt „EMIL“ (eIDAS ökosysteM Identity seLf-sovereign) zusammengeschlossen. Ziel des Konsortiums ist es, für die Umsetzungsphase ausgewählt zu werden, um das Thema digitale Identität zu standardisieren, in die Praxis zu transportieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Unterstützt werden sie durch die assoziierten Partner Stadt Ulm, Nimbus GmbH sowie die Medienpartner 0711 Digital GmbH und YAEZ GmbH.

Netzwerkprotokoll „SupplyTree“ – das Problem der Rückverfolgbarkeit an der Wurzel gepackt

27.04.2020 | Use Cases/Prototypen

supplytree
Aufgrund der Hashes und Verknüpfungen zwischen den Objekten kann jede Änderung der Daten seit dem Zeitpunkt, zu dem die Hashes entlang der Lieferkette weitergeleitet wurden, erkannt werden. Durch diese Verkettung entlang des "SupplyTree" kann der OEM den Ursprung des Fehlers rückverfolgen und die davon betroffenen Autos zurückrufen.

Lieferketten sind komplexe Konstrukte mit vielen unterschiedlichen Teilnehmern. Dementsprechend schwierig ist es auch, individuelle Informationen nachzuverfolgen. Also beispielsweise Produzenten bestimmter Komponenten, wie es etwa im Falle einer Rückrufaktion wichtig ist. In seinem strategischen Vorausentwicklungsprojekt „Economy of Things“ (EoT) hat Bosch Research ein Netzwerkprotokoll entwickelt, das Vorteile gegenüber Blockchain-Architekturen hat. Der "SupplyTree" ist ein lose gekoppeltes, dezentrales System, das auf Zusammenarbeit basiert. Es entsteht eine manipulationssichere Datenkette, die keine zentrale Instanz benötigt. So können Vertrauensprobleme entlang der Lieferkette gelöst werden.

iBlockchain ‒ Blockchain-Technologien effizient und sicher für industrielle Anwendungen nutzen

05.12.2019 | Use Cases/Prototypen

iblockchain-industry
Förderprojekt iBlockchain: Blockchain-Technologien bieten die Perspektive, Geschäftsmodelle, Prozesse und Transaktionen sowohl im industriellen Umfeld, als auch im öffentlichen Sektor nachhaltig zu verändern.

Ziel des öffentlich geförderten Projekts iBlockchain (steht für: Industrial Blockchain) ist es, auf Blockchain-Technologien basierende Lösungen für industrielle Anwendungen umfassend und systematisch zu erforschen. Zu den insgesamt sechs Forschungspartnern unter der Leitung des Verbundkoordinators Ruhr-Universität Bochum zählt auch Bosch: Das Unternehmen hat im Projekt die Aufgabe, einen starken Praxisbezug zu industriellen Fertigungsprozessen sicherzustellen. Das bedeutet zum einen, einen Industrie-4.0-Demonstrator aufzubauen. Zum anderen wird Bosch daran mitarbeiten, skalierende Basistechnologien (bspw. Second Layer) zu konzipieren und im Folgeschritt zu implementieren.

Bosch und EnBW: Entwicklung Blockchain-basierter Prototypen, die den Ladevorgang von Elektrofahrzeugen vereinfachen

04.11.2019 | Use Cases/Prototypen

charging-process-electric-car
Christian Heise: Seit 2018 arbeitet er als stv. Projektdirektor im Forschungsvorhaben Economy of Things vor allem an den Themen Energie und Mobilität.

Bei dieser Anwendung wird der gesamte Ladeprozess – von der Auswahl der Ladestation, über die Reservierung bis zur Bezahlung – deutlich vereinfacht und passgenau auf den Kunden zugeschnitten. Auch die Reservierung sowie Bezahlung des Ladevorgangs läuft vollautomatisch über die Blockchain.

Kontakt

Nik Scharmann

Nik Scharmann

Projektdirektor „Economy of Things“

Nik Scharmann leitet die Forschungsaktivitäten von Bosch im Bereich Economy of Things seit 2017.

Christian Heise

Christian Heise

Stv. Projektdirektor „Economy of Things“

Christian Heise arbeitet seit 2018 als stellvertretender Projektdirektor im Forschungsvorhaben Economy of Things vor allem an den Themen Energie und Mobilität.