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Strategie

Management und Organisation

Nachhaltiges Handeln ist für uns eine Querschnittsaufgabe, die in verschiedenen Unternehmensbereichen stattfindet.

Verantwortlichkeiten

Mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement und klaren Verantwortlichkeiten stellt Bosch sicher, dass Nachhaltigkeit fest im Unternehmen verankert ist. Dazu arbeiten drei Gremien eng zusammen:

  • Die Geschäftsstelle Nachhaltigkeit zeigt die für das Unternehmen relevanten Themen und den daraus resultierenden Handlungsbedarf auf. Darüber hinaus bearbeitet sie interne und externe Anfragen und hält Kontakt zu wichtigen Stakeholdern und Organisationen wie Transparency International, dem CSR-Forum econsense und dem Forum Compliance & Integrity.
  • Der Fachbeirat Nachhaltigkeit greift CSR-relevante Fragestellungen der Stakeholder auf und diskutiert deren Relevanz für Bosch. Auf dieser Grundlage erarbeitet er Handlungsempfehlungen für den Steuerkreis. Zudem überprüft er die Arbeit der Geschäftsstelle. Der Fachbeirat besteht aus Leitern von Zentralabteilungen wie Einkauf, Fertigung und Umwelt, zudem sind auch Bereichsvorstände diverser Geschäftsbereiche vertreten.
  • Dem Steuerkreis Nachhaltigkeit gehören neben dem Vorsitzenden der Geschäftsführung weitere Mitglieder der obersten Führungsebene sowie ständige Mitglieder des Fachbeirats an. Von dieser Organisation geht ein klares Signal aus: Nachhaltigkeit ist bei Bosch Chefsache – und das sollte sie in allen Unternehmensbereichen sein. Das Gremium stellt sicher, dass die Bosch-Gruppe in ihrer strategischen Ausrichtung die Balance hält zwischen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Belangen. Dazu legt sie unter anderem Nachhaltigkeitsschwerpunkte und –ziele für Fachabteilungen und Geschäftsbereiche fest. In einem jährlichen Management Review prüft der Steuerkreis, ob die Zielsetzungen erreicht wurden.

Die Überprüfung der nicht-finanziellen Ziele erfolgt bei Bosch überwiegend in den Managementeinheiten, die sich in vier Unternehmensbereiche mit jeweils mehreren Geschäftsbereichen gliedern. Die Geschäftsbereiche erhalten dazu von der Geschäftsführung im Planungsprozess Ziele für ihr weltweites Geschäft, die sie auf Produktbereiche und andere Einheiten oder Standorte entfalten und mit den jeweils Verantwortlichen vereinbaren. Dies gilt in gleicher Weise auch für Ziele zur CO₂-Reduktion, zur Senkung der Unfallzahlen oder zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.

Das Controlling unterstützt das Management der Geschäftsbereiche bei den geplanten Maßnahmen, indem es die Chancen und Risiken der Zielerreichung zusammenfassend bewertet. Es achtet beispielsweise bei Umweltprojekten darauf, dass die strategische Planung die ökologischen Zielsetzungen berücksichtigt und dass in der operativen Mittelfristplanung konkrete Umweltschutzinvestitionen mit den entsprechenden Ressourcen eingeplant sind. Die kommunizierten KPIs zum Umweltschutz im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung betreffen überwiegend technische Kennzahlen, die nicht vom klassischen finanziellen Controlling zusammengetragen und interpretiert werden, sondern von Experten, beispielsweise für Umwelt oder Energie. Da es für die Kennzahlen Zielwerte gibt und der Fortschritt regelmäßig überprüft wird, bilden sie das direkte Controlling-Instrument für die Steuerung der Aufgaben im Bereich Umweltschutz. Durch erhöhte Transparenz, Abweichungsanalysen und Zielgespräche mit den operativen Bereichen erreichen wir, dass sich die Umweltleistung unseres Unternehmens stetig erhöht.

Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere ökologischen Ziele nur dann erreichen können, wenn Inhalte und Aufgaben der Nachhaltigkeit sowie das damit verbundene Controlling fest in unseren Prozessen und Geschäftsaktivitäten verankert ist: von der Produktentwicklung bis zur Forschung & Entwicklung, von der Infrastruktur unserer Standorte bis zur gezielten Steigerung des Umweltbewusstseins unserer Mitarbeiter. Wir sehen Nachhaltigkeit als eine Aufgabe, die alle Hierarchieebenen und jede betriebliche Funktion betrifft und zu der jeder Akteur seinen Beitrag leistet.

Prozesse

Bosch begreift die Organisation von Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe, die in verschiedenen Unternehmensbereichen stattfindet.

Blick in eine Bosch Fertigung

Zentral ist dabei die Umsetzung des strategischen Leitmotivs „Technik fürs Leben“ bereitzustellen: Für Bosch sind das Produkte, die sowohl zu mehr Lebensqualität beitragen als auch natürliche Ressourcen schonen. Daraus ergibt sich der Auftrag, Mobilität noch sicherer, sauberer und sparsamer zu machen sowie generell Umwelt und Ressourcen schonende Produkte zu entwickeln. Zugleich dient das Leitmotiv als strategischer Suchfilter für den weiteren Ausbau des Geschäfts mit nachhaltigen Produkten. Mithilfe der Szenario-Analyse lotet Bosch dabei die Chancen und Risiken konkurrierender Konzepte aus und setzt entsprechende Schwerpunkte.

Außerdem stellt das Unternehmen sicher, dass sich die Umweltleistung von Produkten über alle Sparten hinweg kontinuierlich verbessert. Grundlage dafür ist „Design for Environment“ ein systemischer Ansatz, der bereits in der Entwicklungsphase eines Erzeugnisses ansetzt.

Auch das unternehmerische Handeln ist geprägt von dem Anspruch, verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. So wurde an allen Standorten weltweit das Umweltmanagementsystem ISO 14001 eingeführt; knapp 200 Standorte wurden bis dato extern zertifiziert. Darüber hinaus hat beispielsweise der Geschäftsbereich Diesel Systems für jeden Standort einen CO₂-Koordinatoren benannt, der die Kollegen zum effizienten Energieeinsatz motiviert, Maßnahmen zur Emissionsminderung erarbeitet und Ansprechpartner für Umweltfragen ist. Über die interne Kommunikationsplattform Bosch Connect tauschen sich die CO₂-Koordinatoren untereinander aus, um so unter anderem sicherzustellen, dass Best Practices unternehmensweit umgesetzt werden.

Seit 2007 besitzt Bosch zudem ein Arbeitsschutzmanagementsystem, das auf dem weltweit anerkannten Standard OHSAS 18001 basiert. Es soll den Arbeitsschutz an allen Fertigungs- und Entwicklungsstandorten weltweit vereinfachen und die Anzahl betrieblicher Unfälle reduzieren. Schwerpunkt ist das Erkennen potenzieller Unfall- und Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter, um geeignete Vorsorgemaßnahmen frühzeitig einzuleiten.

Eine Vorlage für werteorientiertes Verhalten ist der „Code of Business Conduct“, den Bosch allen Mitarbeitern zur Verfügung stellt. Er skizziert die grundsätzlichen Verhaltensregeln im Unternehmen und bezieht Stellung zu ethischen Fragestellungen, wie dem Umgang mit Insiderinformationen oder der Annahme von Geschenken.

Regeln und Prozesse zum Nachhaltigkeitsmanagement hat Bosch auch für seine Lieferanten definiert. So enthalten alle Lieferantenverträge Bestimmungen zur Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und zu allgemeinen Umweltstandards. Dazu gehören beispielsweise Deklarationspflichten und Verbote von umweltschädigenden Stoffen. Ob diese Anforderungen bekannt sind und eingehalten werden, prüft Bosch im Rahmen von Lieferantenaudits. Von seinen rund 500 Vorzugslieferanten erwartet Bosch zudem, dass sie ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem anwenden.

 Leitsätze zum Arbeits- und Umweltschutz

Leitsätze zum Arbeits- und Umweltschutz

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