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Automated Valet Parking
Vernetze Parklösungen

Automated Valet Parking – Parken lassen statt stressen lassen

Clock 7 Minuten

Kein Rangieren und keine Turnübungen mehr beim Aussteigen: Mit Automated Valet Parking (AVP) hat Bosch in Kooperation mit Daimler ein fahrerloses System entwickelt, das mithilfe vernetzter Technik in Parkhäusern die Lücke findet und selbst einparkt.

Gezielt anfahren: Im Museum ist die Zukunft ganz nah

Das Mercedes-Benz Museum ist die Top-Adresse für Automobilgeschichte. Das dortige Parkhaus also der passende Ort, um mit AVP die weltweit erste infrastrukturgestützte Lösung für einen automatisierten Vorfahr- und Einpark-Service im realen Mischbetrieb zu testen. Dieser technische Meilenstein erlaubt es Autofahrern bereits heute, den Nutzen des automatisierten Fahrens live zu erleben. Die dafür notwendige intelligente Technik der Parkhaus-Infrastruktur kommt von Bosch. Die technisch entsprechend ausgerüsteten Fahrzeuge von Mercedes. Gemeinsam definierten die beiden Partner die Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Fahrzeug und passten die Sensorik und die Fahrzeugsoftware entsprechend an. Eingeleitet wird die fahrerlose Parkplatzfindung per Smartphone-App. Ein Touch – und im Museums-Parkhaus ist die Zukunft des automatisierten Fahrens ganz nah. Denn dank der hohen Sicherheit aus der Infrastruktursensorik – auch im Mischverkehr von AVP- und manuell gesteuerten Fahrzeugen – wird die schrittweise Einführung von AVP in Kürze Realität.

Schnell, sicher, fahrerlos

Was Sie über AVP wissen sollten

Ab wann ist AVP im Einsatz?

Im zweiten Quartal 2018 feiert AVP weltweite Premiere und wird im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums für jedermann erlebbar sein.

Welche Voraussetzungen muss ein Fahrzeug für AVP mitbringen?

Durch die eingesetzte Sensorik in der Infrastruktur begrenzt sich die notwendige Ausstattung eines Fahrzeugs im Wesentlichen auf ein Automatikgetriebe, ESP, elektrische Feststellbremse und Lenkunterstützung, eine Start/Stopp-Funktion sowie die Kommunikationseinheit.

Welche Voraussetzungen muss ein Parkhaus für AVP mitbringen?

Das System basiert auf dem Zusammenspiel der intelligenten Infrastruktur und der Fahrzeugtechnik. Zur notwendigen Parkhausinfrastruktur zählen die erforderliche Sensortechnologie und IT Technologie, um die Fahrwege zu errechnen und alle Anforderungen bezüglich der Sicherheit zu erfüllen. Außerdem werden eine technische Einheit benötigt, die mit dem Fahrzeug kommuniziert, und eine Cloudanbindung für die Interaktion mit dem Backend.

Wachsames Auge: Kameras weisen den Weg

Selbst einparken war gestern. Mit AVP stellt man sein Fahrzeug bequem in der Drop-off Area des Parkhauses ab und aktiviert die App auf dem Smartphone. So wird der digitale Kontakt zum Parkhaus hergestellt und die Route zum freien Parkplatz berechnet. Der angesteuerte Parkplatz wird dabei passend zur Fahrzeuggröße ausgewählt. Dann übernimmt die Bosch-Technik im Parkhaus die Führung. Dazu gehören Kameras, die freie passende Parkplätze im Parkhaus erkennen, den Fahrweg um das Auto überwachen und überraschende Hindernisse oder Personen auf der Fahrspur erfassen, damit das Fahrzeug sofort reagieren kann. Am Ziel erfolgt das Einparken vollautomatisch und ohne Probleme, auch wenn es eng wird. Und zurück geht’s dann genau so: Wird die Abholung per App aktiviert, kommt das Auto wie gerufen. Einsteigen und los geht’s.

Infografik über Parkhaus-Szenario zu AVP

Glänzende Aussichten: Mehr Komfort und Services durch AVP

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Mehr Zeit:

AVP ist ein Hol- und Bringdienst. Die Parkzeit kann zur Autowäsche oder Reparatur genutzt werden

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Mehr Sicherheit:

Keine Spaziergänge mehr durch dunkle Parkhäuser, keine Fahrfehler und damit keine Schrammen mehr

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Mehr Effizienz:

Kein Zeitverlust durch Parkplatzsuche, bis zu 20 Prozent mehr Platz für Fahrzeuge auf derselben Fläche

Neue Wege in der Entwicklung

AVP ist eines von zwei Produkten, das Bosch im Rahmen des Projekts „Connected Parking“ entwickelt und testet. Beim Community-based Parking (CbP) erkennen Fahrzeuge im Vorbeifahren freie Parkflächen und stellen diese Daten via Cloud anderen Fahrern zur Verfügung. Gemeinsam mit AVP sollen so die größten Parkprobleme gelöst werden.

Um die Produkte zeitnah und kostengünstig umsetzen zu können, hat Bosch außergewöhnliche Geschäftsmodelle entwickelt. So wird für beide Produkte bereits vorhandene physische Technik mit digitaler Bosch-Technik kombiniert, mit dem Internet verbunden und den Kundenwünschen entsprechend neue Dienstleistungen entwickelt. Kunden werden dafür bereits frühzeitig in die Entwicklung und Testphasen eingebunden. Ein neuer Weg für schnelle Lösungen.

Fazit

Mit Automated Valet Parking hat Bosch ein fahrerloses System für Parkhäuser entwickelt, das das Fahrzeug durch die intelligente Parkhausinfrastruktur zur freien Parklücke leitet, selbst einparkt und dem Fahrer damit viel Stress erspart. Dank der Kombination verschiedener Technologien ist AVP leicht und schnell umsetzbar.

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