Vier Mitarbeiter der Bosch Start-up GmbH beim gemeinsamen Brainstorming im Büro in Ludwigsburg
Startups

Viel Raum für Kreativität

Die Bosch Start-up Plattform fördert junge Unternehmen weltweit.

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Eine ehemalige Fabrikhalle in Ludwigsburg, nördlich von Stuttgart, ist das Herz der Robert Bosch Start-up GmbH. Drei der aktuell insgesamt sieben Start-ups haben hier – im sogenannten urbanharbor – ihren Sitz.

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Zwei Mitarbeiterinnen der Robert Bosch Start-up GmbH in Ludwigsburg beim Gespräch auf einem futuristischen Sitzmöbel
Auch das Mobiliar soll die Mitarbeiter der Robert Bosch Start-up GmbH zum kreativen Austausch anregen

Es ist ein Standort, der viel Raum für Kreativität bietet – und für Menschen. Im Spätsommer wird die Robert Bosch Start-up GmbH in Ludwigsburg daher in eine noch größere Halle auf dem Gelände urbanharbor ziehen und dann Platz für 250 Mitarbeiter bieten. Statt den bisherigen 800 Quadratmetern stehen den sieben aktuell geförderten Start-ups dann insgesamt 5 000 Quadratmeter mit Testfläche und Werkstatt zur Verfügung. „Wir wollen uns für Start-ups aller Art öffnen – deshalb brauchen wir die große Fläche“, sagt Birte Moyé, zuständig für Kommunikation und Marketing. In den vergangenen drei Jahren hat diese Bosch-Start-up-Plattform mehr als 50 Millionen Euro in interne und externe Start-ups investiert.

Bosch Start-up Plattform: die Idee hinter „Grow“

Birte Moyé, zuständig für Kommunikation und Marketing bei der Robert Bosch Start-up GmbH
Birte Moyé, zuständig für Kommunikation und Marketing bei der Robert Bosch Start-up GmbH

Doch nicht nur Start-ups profitieren von der Bosch-Start-up-Plattform. Fünf Teams, die rechtlich nicht der Bosch Start-up GmbH in Ludwigsburg zugeordnet sind, arbeiten ebenfalls vor Ort. „Neben unserer Inkubatorfunktion bieten wir hier auch das sogenannte Co-Working an. Damit haben Teams, die sich bei Bosch etwa ums Neugeschäft kümmern, auch eine Heimat in unserem Start-up-Umfeld“, erklärt Moyé. Alle Teams profitieren von den Angeboten der Plattform – von den schlanken Prozessen über die Infrastruktur bis hin zur engen Vernetzung.

Darüber hinaus soll Bosch aber auch von der Erfahrung der Start-ups und der Plattform profitieren. Unter dem Stichwort „Experience“ haben Mitarbeiter die Möglichkeit, in verschiedenen Modulen den Start-up-Alltag selbst zu erleben. „Wir haben dafür 'grow Module' entwickelt. Diese fangen bei einem halbtägigen 'grow Workshop' an, gehen über zweieinhalbtägige 'grow NewBiz Days', die vergleichbar mit einem Start-up Weekend sind, bis hin zu unserem achtwöchigen 'grow Programm' – unserem Accelerator“, erklärt Birte Moyé.

Kreativität trifft auf Konzeptkunst

Die künftigen Büroräume der Bosch Start-up GmbH integrieren auch innovative Kunst im Raum.

Eine leere Produktionshalle, in der aktuell Büroräume entstehen
In dieser noch leeren Halle entsteht ein kreatives Arbeitsumfeld.
Ein Kunstwerk, das aus einem alten Bosch-Transformator und einem goldenen Ei besteht.
Bosch-Produkte werden dabei zum Ursprung künstlerischer Objekte.
Ein antiker Süßigkeitenautomat, der mit Eicheln gefüllt ist und auf dem ein „grow“-Button klebt.
Eichelautomat: Wachstum wird kreativ immer wieder neu interpretiert.
Ein Stühl, ein Hocker und ein Sessel, die alle drei mit künstlichem Gras überzogen sind.
Gras-Stühle: Kreativität und Funktionalität müssen kein Widerspruch sein.
Ein historisches Speichenrad, das als Kunstwerk umgestaltet ist.
Das Rad neu erfinden: Technik-Historie wird funktional in Szene gesetzt.
Ein Büroflur, an dessen Betonwänden drei „grow"-Logos aufgedruckt sind mit den Wörtern „think"" „Invent" und „create".
Wand-Logos: Inspiration ist Motivation für Entrepreneure.

Fazit

Die Bosch-Start-up Platform in Ludwigsburg fördert neue Initiativen und bietet Teams aus verschiedenen Bosch-Geschäftsbereichen eine Heimat. Alle sollen profitieren – von den schlanken Prozessen, der Infrastruktur und der engen Vernetzung.

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