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Skyline von Stuttgart
Elektromobilität

Stille Genießer

Clock 7 Minuten

Stuttgart ist die Stadt der Mobilität. Hier entwickeln internationale Automobilkonzerne und -zulieferer Mobilitätskonzepte der Zukunft. Wie sich diese Zukunft anfühlen könnte, weiß der Bosch-Mitarbeiter Daniel Betsch. Eine Stuttgart-Tour mit dem Elektromobilitäts-Fan – ganz leise und emissionsfrei.

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Daniel Betsch ist Pionier im Bereich Elektromobilität

Fakten zur Elektromobilität

Infografik: Fakten zur Elektromobilität

 

Der besondere Moment

Display des Fiat 500e
Alles auf einen Blick: Das Display des Fiat 500e

Daniel Betsch ist das, was Marketingexperten einen „Early Mover“ nennen. Schon vor zwölf Jahren hat er sich im Keller der Eltern sein erstes E-Bike zusammengebaut – samt Vorderrad von einer Schubkarre. „Das brauchte ich zur Geschwindigkeitsanpassung“, sagt der Mechatroniker mit einer ruhigen Selbstverständlichkeit, mit der er auch die weiteren Stationen seiner E-Laufbahn erzählt: von seinem ersten E-Scooter und dem umgebauten E-Trabi im Tropenlook über seine Mail an den früheren Bosch-Geschäftsführer Franz Fehrenbach, den er bat, sich für elektrische Ladestationen an den Bosch-Standorten einzusetzen, bis zur Gründung der Bosch-internen Freizeitgruppe E-Mobilität, die Betsch seither leitet.

Daniel Betsch hinterm Steuer
Die E-Mobilität im Blick: Daniel Betsch

Der Fiat 500e schlängelt sich die kurvige Zeppelinstraße hinauf. Die Häuser werden größer, geparkte Autos teurer. Betsch zeigt auf einen Porsche Panamera am Straßenrand, den er sofort als besonderes Modell erkennt. Als Mitarbeiter in der Erprobung von Hybridfahrzeugen weiß er, in diesem Plug-in-Hybrid steckt Technologie von Bosch. Ebenso in mehr als zwei Dutzend weiteren Modellen vom eGolf über den BMW i3 mit Range Extender bis zum Fiat 500e, in dem Betsch nun sitzt. Wenig später überholt Betsch zwei Radlerinnen mit Einkaufstasche am Lenker, die scheinbar mühelos die beachtliche Steigung überwinden. Erst auf den zweiten Blick sieht man den schmalen Batterieblock an ihren Fahrrädern. Die Chancen stehen ganz gut, dass auch sie von Bosch-Technik profitieren. Denn bereits jedes vierte verkaufte E-Bike in Europa enthält ein Antriebssystem von Bosch.

Wie Bosch den E-Trend vorantreibt

Das Foto zeigt eine E-Mobilitätsanwendung

Bosch ist beim Thema E-Mobilität breit aufgestellt. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Antriebssysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Dazu gehören E-Maschinen, Leistungselektronik, Ladegeräte und Batterien ebenso wie regenerative Bremssysteme. Auch bei Zweirädern treibt Bosch die E-Mobilität voran: zum einen als Europas führender Anbieter von E-Bike-Antrieben und -Komponenten für mehr als 50 Hersteller, zum anderen als Anbieter von E-Scooter-Antriebssystemen für den chinesischen Markt, wo schon heute 120 Millionen elektrifizierte Roller auf den Straßen unterwegs sind. Schließlich ermöglichen neue Software-Lösungen von Bosch die Vernetzung der Ladestationen eines Anbieters oder auch mehrerer Betreiber.

Dadurch können Autofahrer mit ihrem Smartphone anbieter- und grenzüberschreitend die nächste verfügbare Ladestation finden und reservieren. Außerdem können über Software-Lösungen von Bosch unterschiedliche Mobilitätsdienste miteinander vernetzt werden, zum Beispiel um E-Car-Sharing, E-Bike-Sharing und öffentliche Verkehrsmittel zu verbinden.

Wenn Zukunft alltäglich wird

Das Bild zeigt einen fahrenden Fiat 500e
Testfahrt auf dem von Bosch gemeinsam mit der Universität Stuttgart entwickelten Rundkurs.

Auch sonst ist die E-Bewegung im Stadtbild sichtbar. 500 elektrisch angetriebene Smarts sind bereits heute im Rahmen des Car-Sharing-Modells car2go in Stuttgart unterwegs – so viele wie in keiner anderen europäischen Stadt. Strom laden können diese und andere E-Mobile an mehr als 400 Ladestationen.

Der Fiat 500e – bestückt mit Elektromotor, Leistungselektronik und Batterie von Bosch – fährt jetzt über einen ganz besonderen Abschnitt der Kräherwaldstraße. Er ist Teil einer 66 Kilometer langen Strecke, die für diverse Autohersteller das Maß der Dinge ist. Denn auf diesem Rundkurs in und um Stuttgart finden Entwickler die verschiedensten Bedingungen: Extreme Steigungen, Autobahnabschnitte und kurvenreiche Landstraßen erlauben realitätsnahe Tests alternativer Antriebsmethoden. Den Rundkurs hat Bosch gemeinsam mit der Universität Stuttgart entwickelt.

Daniel Betsch deutet auf die Zahlen, die in kurzer Folge auf der Anzeige unter dem Tachometer aufleuchten. „60 km, 80 km, 110 km …“ Die Reichweite steigt wieder, denn der Fiat gewinnt jetzt beim Bergabfahren Energie zurück und speichert sie in der Batterie. Betsch sagt es fachlich korrekt: „Er rekuperiert.“

Trendsetter aus Stuttgart

Das Bild zeigt ein ladendes E-Mobil
Die Elektrofahrzeuge von Bosch sind auf dem neuesten technischen Stand.

An der Ladestation auf dem Bosch-Gelände in Feuerbach muss er deshalb nur wenig Strom „tanken“, bis der Akku wieder voll ist. „Damit noch mehr Leute alternative Antriebssysteme nutzen, müssen Lade- und Abrechnungssysteme bundesweit vereinheitlicht werden.“ Ein Thema, um das sich Bosch ebenfalls kümmert.

Die Bosch Software Innovations bietet bereits eine Softwarelösung, damit die eigene Ladekarte überall funktioniert. Ähnlich der EC-Karte kann damit bei unterschiedlichen Anbietern geladen werden.

Die Fahrt mit dem Fiat 500e ist fast zu Ende. Betsch bringt den Vorführwagen, den es in Deutschland noch gar nicht zu kaufen gibt, wieder zurück in den Stuttgarter Westen, wo seine Tour begann. Für die Heimfahrt steigt er in seinen eigenen Wagen um, der annähernd so alt ist wie er selbst. Natürlich fährt auch sein umgebauter Golf 2 Citystromer, Baujahr 1985, elektrisch. Mit einer Reichweite von stolzen 300 Kilometern. Im Kofferraum speichern 576 ausrangierte Akkus aus Bohrhämmern und Rasenmähern – ganz offiziell und vom TÜV abgenommen – den Strom. Betsch steckt den Schlüssel ins Zündschloss. Ein zufriedener Blick auf die laute Welt da draußen, dann gleitet er lautlos davon.

Probefahren für Passanten – das erste Mal elektrisch

Fazit

Um E-Mobilität voranzutreiben, braucht es passionierte Menschen wie Daniel Betsch und Unternehmen, die hier investieren. Von Batterietechnologien über Antriebsstränge bis hin zur Infrastruktur: Bosch arbeitet ganzheitlich an der Mobilität von morgen.

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