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Bosch Global

Produkte

Regenerative Energien

Bosch baut das Geschäft mit Systemen und Komponenten zur Nutzung von Energie aus Sonne, Wind und Biomasse gezielt weiter aus. Lösungen bietet das Unternehmen sowohl in den Bereichen Erzeugung, Speicherung und smarter Steuerung von erneuerbaren Energien.

Wärmetechnik

Bosch Thermotechnik entwickelt umweltfreundliche Lösungen für ein behagliches Raumklima und warmes Wasser.

Die Bosch Solarthermie-Anlage unterstützt die Speisewasservorwärmung.

Rund 40 Prozent der weltweiten Energie wird in Gebäuden verbraucht – ein Großteil davon entfällt insbesondere in Wohnhäusern auf die Bereitstellung von Heizwärme und warmem Wasser. Effiziente Wärmetechnik von Bosch senkt den Energiebedarf und damit auch die CO₂-Emissionen – das gilt insbesondere, wenn sie auf erneuerbare Energiequellen wie Sonnen- oder Umweltwärme zurückgreift.

Sonnenwärme: Solarkollektoren nutzen die unendliche Energie der Sonne zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Die in den Solarmodulen enthaltene Trägerflüssigkeit nimmt dazu Sonnenwärme auf und gibt sie über einen Wärmetauscher an den Warmwasserspeicher ab. Selbst in weniger sonnenreichen Ländern wie Deutschland lässt sich das Trinkwasser in einem Einfamilienhaus fast vollständig durch Sonnenenergie erwärmen. Dazu sind rund sechs Quadratmeter Kollektorfläche notwendig, die jährlich bis zu 1 000 Kilogramm CO₂ vermeiden. Je größer die Kollektorfläche, desto unabhängiger werden die Bewohner von fossilen Brennstoffen.

Umweltwärme: Wärmepumpen funktionieren nach dem umgekehrten Kühlschrankprinzip: Sie entziehen dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Umgebungsluft Wärme, die sie in den Heizkreislauf überführen. Dazu benötigen sie geringe Mengen Strom oder Gas als Antriebsenergie: Die effizientesten Modelle benötigen zur 100-prozentigen Wärmebereitstellung nur 25 Prozent Primärenergie (aus Strom oder Gas).

In sogenannten Energie-Plus-Häusern helfen unter anderem regenerative Heizkonzepte schon heute dabei, mehr Energie bereitzustellen, als die Bewohner verbrauchen.

Stromspeicher

Stationäre Stromspeicher gleichen Bedarfsschwankungen aus und tragen dazu bei, regenerativ erzeugten Strom ins bestehende Energiesystem zu übertragen.

Der Stromspeicher von Bosch in Hamburg enthält 2 600 Batteriemodule aus mehr als 100 Elektrofahrzeugen.

Mit dem Wechsel von fossilen auf erneuerbare Energieträger ändert sich die Art der Stromproduktion – weg vom Großkraftwerk, hin zu vielen kleinen Erzeugern. Wind- und Solarparks, aber auch Blockheizkraftwerke (BHKWs), Wärmepumpen und Biogasanlagen speisen Strom ins öffentliche Netz ein. Das stellt vor allem die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen: So produziert beispielsweise ein Windpark im Gegensatz zum Kohlekraftwerk Strom weder gleichmäßig noch dann, wenn er am nötigsten gebraucht wird.

Stationäre Stromspeicher können diese Volatilität ausgleichen. An besonders windreichen Tagen nehmen sie überschüssige Energie auf und speisen sie zu einem späteren Zeitpunkt ins Verteilnetz ein. Auf diese Weise tragen die leistungsstarken Riesenbatterien dazu bei, erneuerbare Energien besser ins bestehende Erzeugungssystem zu integrieren. Gleichzeitig steigern sie den Marktwerkt von regenerativ erzeugtem Strom: Mithilfe von Stromspeichern können Anlagenbetreiber ihren regenerativ erzeugten Strom immer dann ins Netz einspeisen, wenn das Angebot knapp ist – und der Preis an der Strombörse dementsprechend hoch.

Bosch bietet verschiedene stationäre Speicherkomplettlösungen mit einer Kapazität von bis zu mehreren Megawatt für Privat-, Gewerbe- oder Industrieprojekte an. Die stationären Batterien können eine Kapazität von mehreren hundert Kilowatt bis zu mehreren Megawatt haben. Je nach Größe versorgen sie einen Haushalt, einen Betrieb oder sogar eine ganze Kommune mit Energie.

Virtuelle Kraftwerke

Software-Lösungen von Bosch Software Innovations bündeln und steuern die Energie aus zahlreichen, vorwiegend erneuerbaren Quellen.

Im Zuge der Energiewende hat sich die Zahl der Stromproduzenten vervielfacht, die ihren Strom an die örtlichen Versorger verkaufen. Deren Aufgabe ist es, die vielen Klein- und Großkraftwerke so zu steuern, dass ein gleichmäßiger Stromfluss entsteht – Grundvoraussetzung für eine stabile Versorgung.

Um Bedarfsschwankungen auszugleichen, hat Bosch Software Innovations den „Virtual Power Plant Manager“ entwickelt – eine Softwarelösung, die es ermöglicht, Energie aus verschiedenen, vorwiegend regenerativen Quellen zusammenzuführen und zentral zu steuern. Das Ergebnis ist ein virtuelles Kraftwerk, das Energie immer dann zur Verfügung stellt, wenn sie benötigt wird.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Anlagen in einem virtuellen Kraftwerk zusammengeschlossen sind, desto flexibler und damit auch effizienter arbeitet es. Gleichzeitig wird seine Steuerung komplexer: Damit stets die gewünschte Leistung abrufbar ist, muss das System für ein reibungsloses Zusammenspiel der dezentralen Stromquellen sorgen. Es muss aber auch verlässliche Prognosen über den künftigen Energiebedarf und die Leistung der einzelnen Anlagen treffen können. Vor diesem Hintergrund ermittelt der „Virtual Power Plant Manager“ kontinuierlich ideale Produktionsmengen und gibt Empfehlungen zur Anlagensteuerung. Dazu bezieht er neben Wettervorhersagen auch die aktuellen Preisentwicklungen an der Strombörse ein – so lässt sich der beste Zeitpunkt ermitteln, um den überschüssigen Strom zu verkaufen.