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economy of things
Erfolgsgeschichten

Economy of Things – neue Technologie, neues Geschäft

Sind Plattform-Monopole eine unvermeidbare Variation der Tragik der Allmende in der heutigen digitalen Wirtschaft? Oder könnten dezentrale Systeme der Macht heutiger Plattform-Monopole Paroli bieten und das kooperative Verhalten der Betreiber stärken, um die Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen? Und somit die Grundlage für eine Economy of Things mit neuen branchen- und bereichsübergreifenden Werteschöpfungsnetzwerken und Geschäftsmodellen bilden?

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Eine Ökonomie für das Internet der Dinge

Da die Produkte von Bosch zunehmend mit dem Internet der Dinge verbunden sind, wird ein Großteil von Bosch ebenfalls an der digitalen Ökonomie beteiligt sein. Und da wir nach wie vor ein Unternehmen sind, das großartige Produkte herstellt, ist die Frage, welche Rolle die „Dinge“ in dieser neuen Ökonomie spielen können, von grundlegendem Interesse.

Infolgedessen ist das Projekt „Economy of Things“ („Ökonomie der Dinge“) in der Forschung von Bosch verankert, im Grunde aber interdisziplinär mit aktiver Beteiligung verschiedener Bosch-Einheiten in den Bereichen Mobilität, Energie, Konsumenten, Logistik und IT.

Drei Ziele für die Economy of Things

Bosch konzentriert sich auf drei Schritte, um in eine neue digitalisierte Wirtschaft einzusteigen.

Der erste Schritt ist die Macht der Plattformanbieter zu dezentralisieren und einen Ausgleich zu schaffen. Das bedeutet, kooperatives Verhalten der Platzhirsche soll gefördert werden um Kundenanforderungen in Bosch-Geschäftsfeldern besser zu bedienen.

Der zweite Schritt ist das Vorantreiben von Technologie. Bosch kann smarte Produkte für die relevanten Technologien und entsprechende organisatorische Fähigkeiten entwickelt. Hinzu kommt aber noch neue, ergänzende Services zur Erweiterung etablierter produktbasierter Geschäftsmodelle zu etablieren.

Im dritten Schritt geht es um Innovationen. Bosch will zu neuen branchen- und bereichsübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken und Geschäftsmodellen beitragen und wenn möglich – eine Economy of Things ermöglichen.

Distributed-Ledger-Technologie (DLT)

Dezentralisierung und ein souveräner Umgang mit dezentralen Systemen werden die Kernkompetenzen für den Aufbau einer Economy of Things sein. Eine der Technologien, die dabei eine zentrale Rolle spielen kann, ist die Distributed-Ledger-Technologie (DLT). Deren bekanntestes Beispiel ist die Blockchain.

„Wenn das Internet der Dinge "die physische Welt digitalisiert", dann stellt die Economy of Things die "Verflüssigung der physischen Welt" dar.“

IBM

Daher tragen wir zur Technologiefähigkeit dezentraler Systeme basierend auf MDL, Multi-Agent-Technologien und neuen Spieltheorien / Mechanismus-Design bei.

Zusammenfassung

Mit Hilfe von Bosch werden branchen- und bereichsübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke aufgebaut, die neue Geschäftsmodelle in einer Economy of Things generieren.

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