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Supply Chain

Vernetzung vom Kunden bis zum Lieferanten

Vernetzte Lieferkette

In einer globalisierten Welt verändern digitale Technologien die Märkte. Das Thema Nachhaltigkeit wird zum Schlüsselfaktor. Für Bosch bedeutet das: noch flexibler, schneller und transparenter auf immer individueller werdende Kundenwünsche zu reagieren – bei gleichzeitig höchsten Qualitätsanforderungen.
Eine anspruchsvolle Aufgabe für die weltweit 37 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bosch Supply Chain Managements. Bei ihrer Arbeit setzen sie in den Teilbereichen Einkauf und Logistik auf automatisierte Prozesse und Digitalisierung.

Infografik supply chain

Langfristiger Erfolg durch Supply Chain Excellence

Supply Chain Smart Automation

Warum baut Bosch auf Digitalisierung als entscheidenden Wettbewerbsfaktor? Und wie sieht die tägliche Arbeit im Bosch Supply Chain Management konkret aus? Die Kernaufgabe ist es, stabile und agile Lieferketten entlang des gesamten Wertstroms sicherzustellen. Innovative Technologien und vernetzte Warenströme – beispielsweise auf Basis von Echtzeitdaten – helfen Bosch hierbei, durchgehend höchste Standards einzuhalten.

Supply Chain Workshop

Qualität als Erfolgsfaktor: Diese Überzeugung prägt auch den Aufbau starker Partnerschaften und leistungsfähiger Lieferantenbeziehungen. So verfügen alle Bosch-Lieferanten über ein Qualitätsmanagementsystem, mit dem Ziel, bereits zum Serienanlauf eine fehlerfreie Anlieferung sicherzustellen. Im Rahmen der vorbeugenden Qualitätssicherung stimmt Bosch bereits am Anfang eines Projektes die hierzu erforderlichen Maßnahmen ab. Darüber hinaus arbeiten die Einkaufsteams gemeinsam mit den Lieferanten an der Sicherstellung des kontinuierlich geforderten Qualitätsniveaus, unter anderem unterstützt durch Schulungsmaßnahmen.

Bosch Global Supplier Award

„Unsere Zulieferer und Dienstleister sind wichtige Partner für die Wettbewerbsfähigkeit und Transformation von Bosch.“

Bosch Global Supplier Award

Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

Die Robert Bosch GmbH verleiht seit 1987 regelmäßig den Bosch Global Supplier Award. Mit dieser Auszeichnung wird nicht nur die herausragende Leistung bei der Herstellung und Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen gewürdigt, sondern auch die Partnerschaft weiter gestärkt. Gemeinsame Ziele, Visionen und ein aktiver Austausch zwischen Bosch und den ausgezeichneten Lieferanten stehen im Fokus des vielseitigen Events.

Meeting Supply Chain

Bosch verfolgt den Anspruch an Innovationen, Qualität und Spitzenleistungen entlang der gesamten Lieferkette mit dem strategischen Ziel: Supply Chain Excellence. Gleichzeitig ermöglichen die Teams in Einkauf und Logistik global wettbewerbsfähige Preise – Grundvoraussetzung für den langfristigen Unternehmenserfolg. Denn ganz im Sinne des Technikpioniers, Visionärs und Unternehmensgründers Robert Bosch wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Supply Chain die Digitale Transformation von Bosch mit vorantreiben. Eine Aufgabe, die nicht einfach im Raum steht, sondern auf verlässlichen Werten ruht. Werte, zu denen sich Bosch selbst bekennt, die aber gleichermaßen Grundlage jeder Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern sind. Dazu gehört nicht nur der hohe Qualitätsanspruch. Ebenso wichtig ist es den Mitarbeitern des Bosch Supply Chain Managements, Zulieferern auf Augenhöhe zu begegnen.

Dr. Arne Flemming

Leiter Supply Chain Management, Robert Bosch GmbH

Dr. Arne Flemming, Leiter Supply Chain Management, Robert Bosch GmbH

„Im Supply Chain Management bei Bosch vereinen wir Einkauf und Logistik. Im engen Zusammenspiel zwischen diesen beiden Funktionen und unseren Partnern aus der Fertigung können wir die Supply Chain bestmöglich für Bosch gestalten. Dabei bieten sich große Potenziale, um Synergien zu heben und Kosten zu sparen. Eine funktionsübergreifende, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit insbesondere zwischen Mitarbeitern und Führungskräften mit Supply Chain Verantwortung sehe ich als wesentlichen Erfolgsfaktor zur Realisierung dieser Potenziale.“

Verantwortung und Nachhaltigkeit

Verantwortung und Nachhaltigkeit – diese zwei Aspekte sind für Bosch seit jeher untrennbar miteinander verbunden. Ethisch korrektes und ressourcenschonendes Geschäftsverhalten sind Grundlage einer verantwortungsvollen Geschäftsbeziehung.

Bosch Code of Business Conduct

Leitlinien

Verbindliche Leitlinien für Bosch und seine Partner

Bosch Mitarbeiter in Einkauf und Logistik arbeiten auf Basis des Code of Business Conduct. Dieser gilt als Leitfaden für das Verhalten im Geschäftsverkehr. Da rechtmäßiges Verhalten auch über Unternehmensgrenzen hinaus wichtig ist, hat Bosch zudem einen Verhaltenskodex für Geschäftspartner eingeführt, dessen Einhaltung für alle Lieferanten verbindlich ist.

Code of Business Conduct
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Verantwortung

Ökologische und soziale Verantwortung

Wie setzt Bosch seinen hohen Nachhaltigkeitsanspruch im Bereich Supply Chain Management um? Die Mitarbeiter bewerten bei Lieferanten vor Ort im Rahmen der Corporate Social Responsibility (CSR) den Umweltschutz, die Menschenrechte und die Arbeitssicherheit. Zudem werden ökologische und soziale Risiken in der Lieferkette kontinuierlich analysiert und Maßnahmen daraus abgeleitet.

Im Bereich Logistik setzt Bosch auf Verkehrsmittel mit geringeren Emissionen und bündelt Land-, See- und Luftfrachten, um überflüssige Transporte und Leerfahrten zu vermeiden. Außerdem arbeitet das Unternehmen geschäftsbereichsübergreifend mit Transport Management Centern (TMC). Diese gestalten die Warenströme – immer mit dem Ziel, Transporte zu reduzieren und damit auch CO₂-Emissionen zu sparen. Auch im Verpackungsmanagement ist CO₂-Reduzierung ein erklärtes Ziel. Hier arbeitet Bosch kontinuierlich daran an, die Packdichte zu erhöhen und treibt gleichzeitig die Entwicklung nachhaltiger Materialen weiter voran, um möglichst viele Kunststoffe zu ersetzen.

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Co2-Neutralstellung

Klimaschutz

Klima im Fokus

Die eigenen Klimaschutzziele treibt Bosch planmäßig voran und ist seit Frühjahr 2020 mit seinen weltweit mehr als 400 Standorten klimaneutral. Dies ist inzwischen zertifiziert – ein großer Schritt, aber nur ein erster Meilenstein. Denn jetzt nimmt das Unternehmen den sogenannten Scope 3 in den Blick, den CO2-Ausstoß entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von den Lieferanten bis zu den Kunden. Dafür wurde mit der Science-Based-Target-Initiative ein verbindliches absolutes Reduktionsziel vereinbart – minus 15 Prozent bis 2030 gegenüber 2018 – das sind 67 Millionen Tonnen Kohlendioxidausstoß weniger.

Dieses Ziel konkretisiert Bosch für Lieferanten und Logistik ebenso wie für die eigenen Produkte. Das heißt zum Beispiel: Der CO2-Fußabdruck soll künftig ein Kriterium bei Neuvergaben im Einkauf werden. Und vor allem bedeutet dies: Bosch verändert auch sein Produktportfolio – sei es in Richtung Energieeffizienz oder gar Technologiewechsel. Gleichzeitig regt Bosch ebenso Partner dazu an, Maßnahmen zur CO₂-Reduzierung zu ergreifen und begleitet bei Bedarf mit Expertise.

CO₂-Neutralität

Visionen als Basis strategischer Planung

Fahrerloses Transportsystem

Zukunft gestalten – nachhaltig, innovativ und mit Fokus auf die digitale Transformation, etwa im Bereich Industrie 4.0. Das ist für das Bosch Supply Chain Management und seine Partner erklärtes Ziel. Schon heute ist das Unternehmen im Einkauf und in der Logistik auf vielen Gebieten Entwickler und Erstanwender. Auf diese Weise stärken beide Bereiche mit ihrer strategischen Ausrichtung und Innovationskraft die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Bosch.

Ein Beispiel ist die Fabrik der Zukunft – ein wichtiger Bestandteil der IoT-Strategie von Bosch. Mit fahrerlosen Transportsystemen etwa lassen sich viele interne Transportvorgänge automatisieren. Die Echtzeitlokalisierung von Fahrzeugen, Ladungsträgern oder Materialien rückt daher kontinuierlich in den Fokus technologischer Perspektiven. Denn das strategische Ziel ist und bleibt: Supply Chain Excellence. Heute schon – und erst recht in Zukunft.