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Smart City

Smart City Konzepte - Die Stadt von Morgen

Smart Cities sind den Herausforderungen der Urbanisierung gewachsen

Eine gespiegelte vernetzte Stadt.

Alle 16 Monate wird eine Stadt zur „Mega City“ – das heißt, dass sie die Zehn-Millionen-Einwohner-Grenze überschritten hat. Die Urbanisierung bringt Herausforderungen mit sich, die es zu überwinden gilt – nur so kann die Lebensqualität in Mega Cities gewährleistet werden. Die Stadt der Zukunft ist smart, vernetzt und macht die urbanen Lebensräume sauberer, sicherer, effizienter und stressfreier.

Städten das Denken beibringen

Smart City – darunter versteht man eine vernetzte Stadt, in der uns intelligente Technologien im Alltag unterstützen. Durch sie können wir Zeit sparen, neue Arten der Mobilität erleben und sauberere Luft atmen. Kurzum: Diese Technologien erhöhen die Lebensqualität. Weniger Staus, ein intelligentes Zuhause und eine energieeffiziente Gebäudenutzung sind nur einige der Aspekte, die eine Smart City auszeichnen.

Die vernetzte Stadt ist bereits vielerorts Realität. Mit einem breiten Portfolio an Smart City Konzepten und Lösungen hilft Bosch dabei, unseren Städten das Denken beizubringen. Und das ist auch nötig: Spätestens im Jahr 2050 werden 60 Prozent der Menschheit in Städten leben. Mehr Fakten zu Smart Cities finden Sie hier:

Smarte Lösungen sind gefragt

 Eine illustrierte Smart City
Zahlen und Facts zu Smart City
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Intelligente Vernetzungslösungen gehen die Probleme an, die mit der Urbanisierung und Infrastruktur auftreten. Viele Länder und Städte arbeiten bereits daran, solche intelligenten Lebensräume zum Standard zu machen. Und so werden auch die Umsätze im Bereich der Smart City-Lösungen pro Jahr voraussichtlich um 19 Prozent steigen. Las Vegas beispielsweise gab bekannt, dass es in den nächsten sieben Jahren 500 Millionen US-Dollar in smarte Stadtentwicklung investieren wird. Eine lohnende Investition: amerikanische Autofahrer stecken pro Jahr durchschnittlich 40 Stunden im Stau; dabei geht Kraftstoff im Wert von bis zu 120 Milliarden US-Dollar verloren. Das geht auch smarter.

Zahlenfakt zur Entwicklung von Smart Cities

Herausforderung angenommen

Luftqualität, Energieeffizienz, urbane Mobilität und Sicherheit: Das sind vier der größten Herausforderungen, die sich aus der Urbanisierung ergeben – und Smart City Konzepte können dabei helfen, sie zu meistern und die Lebensqualität von Menschen wie Sanjay, Emily, Xiaofei und Paula zu erhöhen.

Sanjay aus Pune in Indien

Informationen zur Luftqualität finde ich wichtig. An ‘schmutzigen’ Tagen bleibe ich lieber drin.

Sanjay (Pune, Indien)

Herausforderung Luftqualität

Die Luftverschmutzung gehört zu den gravierendsten Problemen vieler Großstädte – vor allem in Schwellenländern. Bosch-Ingenieure aus Indien steuern gegen: Sie haben mit „Climo“ ein System zur Klimaüberwachung entwickelt, das Daten zum Schadstoffgehalt, zur Luftfeuchtigkeit und zur Pollenbelastung sammelt und analysiert. Städte können diese Daten nutzen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität einzuleiten, beispielsweise Verkehrsströme umzulenken.

So kann auch die Lebensqualität in Sanjays Heimat, einer typischen Mega City, verbessert werden. Dabei ist Climo kosteneffizient und leicht zu installieren: Der Preis beträgt nur ein Zehntel dessen, was ähnliche Geräte kosten. Und die Climo-Box – also die Hardware – ist um ein Vielfaches kleiner als vergleichbare Systeme.

45 Zigaretten

„raucht“ man pro Tag, wenn man die Luft in einigen Städten Indiens an einem schlechten Tag einatmet.

Emily aus San Francisco, USA

Die Parkplatzsuche ist so zeitraubend. Ich wünschte, mein Auto könnte das
alleine.

Emily (San Francisco, USA)

Herausforderung urbane Mobilität

Mehr Menschen bedeuten vollere Straßen – bei der urbanen Mobilität gibt es Handlungsbedarf. Im Produkt-Portfolio von Bosch gibt es bereits einige intelligente Mobilitätslösungen. Dazu gehören Systeme zum vernetzten Parken, autonomen Fahren, für Elektromobilität und multimodalen Transport. Autofahrer müssen beispielsweise durch „Community-based-Parking“ (CbP) künftig keine Zeit mehr mit der Parkplatzsuche verschwenden.

Das Fahrzeug erkennt im Vorbeifahren eine freie Parkfläche am Straßenrand und stellt diese Daten anonymisiert über die Cloud anderen Autofahrern zur Verfügung. Somit wird der Fahrer, der gerade auf der Suche nach einem freien Parkplatz ist, direkt zur nächsten freien Parklücke geführt, ohne einen Umweg und einen Zeitverlust. Wer schneller im Parkhaus oder auf einem anderen freien Parkplatz steht, fährt nicht zig Mal um den Block – die Straßen werden freier, die Emissionen sinken. Menschen wie Emily können dank dieser Innovationen Kraftstoff, Zeit, Geld und vor allem Nerven sparen.

Xiaofei aus Tjanjin in China

Durch smarte Technologien könnten die 15 Millionen Menschen in meiner Stadt viel Strom sparen.

Xiaofei (Tjanjin, China)

Herausforderung Energieeffizienz

Der Strom kommt aus der Steckdose, wir nutzen ihn jeden Tag – aber wo wird er erzeugt? Im Jahr 2017 ging Bosch eine Partnerschaft mit der chinesischen Großstadt Tianjin ein. Der Fokus liegt auf Smart City-Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz. Dazu gehört beispielsweise das sogenannte virtuelle Kraftwerk – eine Softwarelösung, die es ermöglicht, Energie aus verschiedenen, vorwiegend regenerativen Quellen zusammenzuführen und zentral zu steuern.

Solche Fortschritte helfen Städten, die CO₂-Emissionen zu reduzieren. Gleichzeitig können Einwohner wie Xiaofei ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern und Geld sparen.

75% Anteil

haben Städte am weltweiten Stromverbrauch.

Paula aus Berlin, Deutschland

Egal ob beim Joggen im Park oder abends auf dem Nachhauseweg – ich möchte mich sicher fühlen.

Paula (Berlin, Deutschland)

Herausforderung Sicherheit

Viele Menschen leben in Angst, wenn sie von Einbrüchen in ihrer Nachbarschaft hören oder nachts alleine durch den Stadtpark gehen müssen. Vernetzte Überwachungskameras können hier Abhilfe schaffen und die Kriminalität in den Städten und im privaten Umfeld eindämmen. Auch im Katastrophenfall erkennen die Kameras, wo Hilfe gebraucht wird. Doch nicht nur Kameras, auch winzige Sensoren tragen zu mehr Sicherheit bei:

Ein Bewegungssensor erkennt beispielsweise, ob sich nachts jemand unerlaubt an Fenster oder Türen zu schaffen macht. Wer auf dem Nachhauseweg „virtuellen Beistand“ möchte, kann sich über die Bosch Vivatar-App mit seinen Freunden vernetzen. So wissen diese, wo man sich gerade aufhält und ob man sicher zu Hause ankommt; dank GPS-Signal und Chatfunktion. So fühlt sich auch die Berlinerin Paula zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher.

Intelligent kombiniert

Smart City ist in vielen Bereichen längst Realität – das zeigen die zahlreichen Innovationen von Bosch. Diese intelligenten Lösungen schaffen viele kleine und große Verbesserungen – aber erst in ihrer Gesamtheit ergeben sie eine Smart City:

Smart in Las Vegas

Eine Smart City mit Bosch-Technologien

Fazit

Smart City bedeutet nicht nur, Städte wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller zu gestalten, sondern vor allem, das Leben der Menschen zu verbessern. Die Technologien, die die Herausforderungen der Urbanisierung meistern, existieren schon, sodass die Bewohner vieler Städte bereits heute davon profitieren. Bosch hilft mit einem breiten Portfolio an Smart City Konzepten und Lösungen dabei, urbane Lebensräume intelligent zu machen.

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