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Diversity

Vielfalt ist eine Chance für den Wandel

Warum Bosch für Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe steht

Vielfalt bei Bosch

Schon Unternehmensgründer Robert Bosch hat großen Wert auf verschiedene Talente und Sichtweisen gelegt – und darauf, eine wertschätzende Umgebung für alle Mitarbeitenden zu schaffen. Nicht nur deshalb ist Vielfalt heute ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenswerte und Teil unserer Unternehmensstrategie.

„In einer größeren, gut geleiteten Firma ist es meist nicht so, dass einer sagen kann, das oder das habe ich gemacht. In einer solchen Firma muss Zusammenarbeit sein, und einer stützt sich auf den anderen.“
Robert Bosch, 1921

Die Welt ist im Wandel. Und auch Bosch verändert sich – hin zu einem führenden AIoT Unternehmen. Gerade in Zeiten der Transformation brauchen wir Vielfalt mehr denn je: Die Einzigartigkeit unserer Mitarbeitenden, ihre Persönlichkeiten, Erfahrungen und Perspektiven treiben Veränderung voran.

Wir setzen dieses Potenzial frei, indem wir alle einbeziehen und für Chancengerechtigkeit sorgen. Dann macht uns Vielfalt innovativ und agil. Und somit wird Vielfalt zum Schlüssel für unseren langfristigen Unternehmenserfolg und zum Vorteil jeder und jedes Einzelnen.

Filiz Albrecht ist Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH. Ihre Zuständigkeiten umfassen unter anderem das Personal- und Sozialwesen. Als Arbeitsdirektorin ist das Thema Vielfalt für sie wesentlich. „Vielfalt ist seit jeher fest in unseren Unternehmenswerten verankert“, betont sie. „Wir setzen auf gemischte Teams, weil wir wissen, dass sie oft bessere Ergebnisse erarbeiten und Lösungen finden. Denn verschiedene Sichtweisen liefern wichtige Impulse für neue Ideen. Für mich sind Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe maßgebliche Schlüssel, um als Unternehmen erfolgreich und als Arbeitgeber attraktiv zu sein.“

Filiz Albrecht
„Für mich sind Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe maßgebliche Schlüssel, um als Unternehmen erfolgreich und als Arbeitgeber attraktiv zu sein.“
Filiz Albrecht, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin
Petra Kama-Welle

Petra Kama-Welle ist verantwortlich für Diversity Management bei Bosch und Vice President Corporate HR Transformation Team: Leadership, Learning & Organization. Sie beschäftigt sich viel mit unbewussten Denkmustern, sogenannten Unconscious Bias. „Um Chancengerechtigkeit zu erreichen, sind zum Beispiel faire Einstellungsprozesse wichtig, da wir als Gesprächsteilnehmende in einer Bewerbungssituation schnell dazu neigen, auf unbewusste Denkmuster zurückzugreifen“, sagt sie. „Ganz automatisch finden wir beispielsweise Menschen sympathischer, die uns ähnlich sind. Das heißt aber natürlich nicht, dass sie deshalb geeigneter für eine bestimmte Stelle sind.“ Um die objektiv besten Mitarbeitenden für Bosch zu gewinnen, hat Bosch beispielsweise ein Seminar speziell für Führungskräfte und Personalverantwortliche entwickelt, das den gesamten Personalauswahlprozess betrachtet. Sie erleben in verschiedenen Praxissituationen ihre eigenen unbewussten Denkmuster und reflektieren sie.

Auch das Angebot von über 100 Arbeitszeitmodellen bei Bosch erhöht die Chancengerechtigkeit für Mitarbeitende: „So ermöglichen wir allen, sich so einzubringen, wie es für sie persönlich am besten ist“, erklärt Petra. Doch nicht nur faire Chancen, sondern auch eine Kultur, in der alle so sein können, wie sie sind, ist wichtig. Nur so können alle Mitarbeitenden ihr volles Potential einbringen und sich entfalten.

„Vielfalt kann auch anstrengend sein“, sagt Petra. „Zum Beispiel, wenn ein Teammitglied eine ganz andere Arbeitsweise hat als ich. Doch in einer respekt- und vertrauensvollen Atmosphäre entstehen durch unterschiedliche Meinungen und Denkweisen bessere Lösungen! Deshalb arbeiten wir international vernetzt daran, eine offene Kultur zu fördern, in der alle ihre Meinung und Ideen einbringen können und gehört werden. Dabei unterstützen uns unsere Diversity Netzwerke und zahlreiche Communities, die sich weltweit für diese Themen einsetzen.“

Ayfer Flora Teixeira arbeitet als Global Category Manager bei BSH Hausgeräte in Deutschland in einem internationalen Team und hat schon oft von dessen Vielfalt profitiert: „Durch die verschiedenen Perspektiven finden wir immer die beste Methode, um mit aktuellen Anforderungen umzugehen.“ Auch die Möglichkeiten voneinander zu lernen, sieht sie als großen Vorteil. Doch das war nicht immer so: Als Ayfer 2011 für BSH von der Türkei nach Deutschland zog, musste sie sich erst an die neue Kultur und Arbeitsweise gewöhnen. Doch da nicht nur sie, sondern auch ihre neuen Kolleginnen und Kollegen offen waren für die Ideen und Ansätze der jeweils anderen, fühlte sie sich schnell als Teil des Teams. „Teilhabe betrifft immer beide Seiten”, sagt Ayfer und betont, wie wichtig die Offenheit von allen Beteiligten ist. „Als neue Kollegin war mir wichtig Neues zu lernen, aber auch authentisch zu bleiben.” Dies entspricht dem Bosch Verständnis von Vielfalt: Denn diese wirkt nur, wenn Mitarbeitende ihre Einzigartigkeit zeigen können und diese geschätzt wird.

Ayfer Flora Teixeira
Hiromi Sato

Hiromi Sato, Personalentwicklerin bei Bosch in Japan, beschäftigt sich viel mit dem Thema Vielfalt. „Manchmal fokussieren wir uns zu sehr auf unsere Unterschiede“, sagt Hiromi. Vor allem eine sichere Umgebung zu schaffen, in der sich alle gehört und respektiert fühlen, ist ihrer Erfahrung nach wichtig. „Ich habe selbst schon Situationen erlebt, in denen ich meine Meinung nicht deutlich gesagt habe, da mir diese sichere Atmosphäre gefehlt hat“, erinnert sich Hiromi. Deshalb ist es ihrer Meinung nach umso wichtiger, für andere eine solche Umgebung zu schaffen: „Schon etwas mehr Empathie macht einen großen Unterschied. Vielfalt führt oft zu Überraschungen, weil ein Kollege beispielsweise ganz anders an ein Thema heran geht als ich. Ich nehme mir dann einen kurzen Moment, um mich zu erinnern, dass genau das Vielfalt ausmacht. Dann überlege ich, wie wir davon in dieser Situation am besten profitieren können.“

„Vielfalt heißt für mich, ich selbst sein zu können“, sagt Dan Lazarescu, Leiter der Produktentwicklung bei Bosch in Cluj, Rumänien. „Damit das möglich ist, brauchen wir auch Teilhabe“, sagt Dan. Dafür sind seiner Meinung nach Offenheit und Neugierde besonders wichtig. Er selbst hat das vor allem bei der Arbeit in internationalen Teams erlebt. „Für mich ist Vielfalt gleichzeitig spannend und motivierend. Ich habe die Vorteile von Vielfalt schon in vielen Teams erlebt und glaube, dass Themen wie Diversity essentiell sind für die Zukunft von Unternehmen.“

Dan Lazarescu

Unsere Vision zu Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe

Wir schätzen die Einzigartigkeit aller und verstehen Vielfalt als Schlüssel für unseren Unternehmenserfolg. Indem wir alle einbeziehen und für Chancengerechtigkeit sorgen, entfalten wir unser volles Potenzial.

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