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Fragen und Antworten

Sie möchten mehr über Bosch wissen? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zum Unternehmen, der Geschichte, Innovationen, Nachhaltigkeit und zu Karrieremöglichkeiten bei Bosch.

Allgemeines

Wo hat Bosch seinen Hauptsitz?

Der Hauptsitz der Robert Bosch GmbH befindet sich in Gerlingen-Schillerhöhe bei Stuttgart.

Die offizielle Anschrift lautet:

Robert-Bosch-Platz 1
70839 Gerlingen-Schillerhöhe
Deutschland.

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In wie vielen Ländern ist Bosch vertreten?

Bosch ist mit 500 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern vertreten. Zusammen mit Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt.

Die internationale Präsenz ist Teil der globalen Aufstellung von Bosch als Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Sie ermöglicht es, Entwicklung, Fertigung und Vertrieb weltweit zu vernetzen und gleichzeitig nah an regionalen Märkten und Kunden zu arbeiten. Zum globalen Netzwerk gehören eigene Gesellschaften in mehr als 60 Ländern sowie zahlreiche Vertriebs- und Service-Partnerschaften in weiteren Märkten.

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Wie viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat Bosch weltweit?

Bosch beschäftigt weltweit rund 413  000 Mitarbeitende.

Damit gehört Bosch zu den international großen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweiter Präsenz in Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Services.

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Welchen Umsatz und Gewinn erzielt Bosch?

Bosch erzielte im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 91 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) lag bei rund 1,8 Milliarden Euro, die operative EBIT-Rendite bei rund 2 Prozent.

Damit lag der Umsatz leicht über dem Vorjahreswert von 90,3 Milliarden Euro, während die operative EBIT-Rendite unter dem Wert von 3,5 Prozent aus dem Geschäftsjahr 2024 blieb. Ursache dafür waren unter anderem das schwache konjunkturelle Umfeld, zunehmender Wettbewerbs- und Preisdruck, gestiegene Zölle sowie erhebliche Rückstellungen für notwendige Strukturanpassungen.

  • Umsatz 2025: 91 Milliarden Euro.
  • Operatives EBIT 2025: rund 1,8 Milliarden Euro.
  • Operative EBIT-Rendite 2025: rund 2 Prozent.
  • Umsatz 2024: 90,3 Milliarden Euro; operative EBIT-Rendite 2024: 3,5 Prozent.

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Was sind die Hauptgeschäftsbereiche von Bosch?

Bosch gliedert seine Geschäftsaktivitäten in vier Hauptgeschäftsbereiche: Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit dieser Aufstellung gestaltet Bosch technologische Entwicklungen in zentralen Zukunftsfeldern wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Elektrifizierung und Automatisierung aktiv mit.

Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Gleichzeitig ermöglicht sie es, technologische Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzuführen und Kundinnen und Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Bosch verbindet dafür Know-how in Hardware, Software und Services und nutzt insbesondere Vernetzung und Künstliche Intelligenz, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen.

  • Mobility : Lösungen für Mobilität, Fahrzeugtechnik, Software und Vernetzung.
  • Industrial Technology : Technologien für Industrie, Automatisierung und Fertigung.
  • Consumer Goods : Vor allem Elektrowerkzeuge und Hausgeräte.
  • Energy and Building Technology : Lösungen für Gebäude, Energieeffizienz, Gebäudesicherheit und Gebäudeautomation.

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Wem gehört Bosch?

Bosch gehört mehrheitlich der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH, die 94 Prozent der Kapitalanteile an der Robert Bosch GmbH hält. Die Stimmrechte liegen jedoch zu rund 93 Prozent bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG, deren Aufgabe es ist, den langfristigen Bestand und die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens zu sichern.

Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH ist darauf ausgelegt, die unternehmerische Unabhängigkeit der Bosch-Gruppe zu sichern und langfristige Investitionen in Zukunftsfelder zu ermöglichen. Die Robert Bosch Stiftung GmbH hält zwar den größten Kapitalanteil, hat aber keinen Einfluss auf die strategische und geschäftliche Ausrichtung der Bosch-Gruppe. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch mit rund 5 Prozent sowie die Robert Bosch GmbH selbst mit rund 1 Prozent; die restlichen Stimmrechte von rund 7 Prozent entfallen auf die Nachkommen des Firmengründers Robert Bosch.

  • 94 Prozent der Kapitalanteile liegen bei der Robert Bosch Stiftung GmbH.
  • Rund 93 Prozent der Stimmrechte hält die Robert Bosch Industrietreuhand KG.
  • Die restlichen Anteile und Stimmrechte liegen bei der Familie Bosch beziehungsweise den Nachkommen des Firmengründers sowie zu einem kleinen Teil bei der Robert Bosch GmbH.

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Was bedeutet „Technik fürs Leben“?

„Technik fürs Leben“ ist unser Kompass und zentraler Teil unseres Markenversprechens. Das Motto geht auf unseren Gründer Robert Bosch zurück. „Technik fürs Leben“ beschreibt den Anspruch von Bosch, Technik zu entwickeln, die einen konkreten Nutzen für Menschen hat. Gemeint sind Produkte und Lösungen, die Lebensqualität verbessern, natürliche Ressourcen schonen und zugleich für Qualität, Zuverlässigkeit und Verantwortung stehen.

Der Leitgedanke prägt das Handeln von Bosch über Geschäftsbereiche hinweg. Bosch verbindet damit den Anspruch, intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen, etwa durch den Einsatz von Vernetzung und künstlicher Intelligenz. „Technik fürs Leben“ beschreibt zudem unseren unternehmerischen Zweck: wirtschaftlich, ökologisch und sozial verantwortliches Handeln soll dazu beitragen, die Lebensgrundlagen heutiger und künftiger Generationen zu sichern. Damit steht der Satz nicht nur für technologische Leistungsfähigkeit, sondern auch für die Verantwortung, dass Technik dem Menschen dient.

  • Lebensqualität verbessern.
  • Natürliche Ressourcen schonen.
  • Qualität, Zuverlässigkeit und verantwortliches Handeln verbinden.

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Was ist die Bosch Strategie 2030?

Die Bosch Strategie 2030 ist die langfristige Ausrichtung des Unternehmens, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und neue Geschäftschancen zu nutzen. Bosch verfolgt damit das Ziel, bis 2030 im Durchschnitt sechs bis acht Prozent pro Jahr zu wachsen, eine Rendite von mindestens sieben Prozent zu erreichen und in den wesentlichen Märkten in allen Weltregionen zu den drei führenden Anbietern zu gehören.

Im Zentrum der Strategie stehen eine stärkere Kosten- und Wettbewerbsposition, gezielte Investitionen in Innovationen sowie der Ausbau zukunftsrelevanter Geschäftsfelder. Bosch setzt dabei unter anderem auf softwaregetriebene Mobilität, Elektrifizierung, Wasserstoff, Heizungs-, Lüftungs- und Klimalösungen sowie auf den breiten Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unternehmen. Zugleich soll die Strategie die finanzielle Unabhängigkeit und Investitionskraft des Unternehmens sichern, auch in einem volatilen wirtschaftlichen Umfeld.

  • Finanzielle Ziele: durchschnittlich sechs bis acht Prozent jährliches Wachstum bis 2030, Rendite von mindestens sieben Prozent.
  • Marktposition: in den wesentlichen Märkten weltweit unter den drei führenden Anbietern.
  • Hebel: wettbewerbsfähige Kostenstrukturen, Innovationen, Zukäufe und KI-gestützte Produktivitätssteigerung.

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Geschichte von Bosch

Wann wurde Bosch gegründet und von wem?

Bosch wurde 1886 als Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik in der Rotebühlstraße 75B im Westen Stuttgarts gegründet. Der Gründer Robert Bosch war ein 25-jähriger Feinmechaniker, der in der Nähe von Ulm geboren worden war. Nach einigen Jahren der Wanderschaft, um berufliche Erfahrung zu sammeln, ließ er sich mit einem eigenen Betrieb nieder.

Robert Bosch hatte durch die Beschäftigung bei verschiedenen auch internationalen Firmen einen Einblick in das Gebiet der Elektrotechnik gewonnen und hatte sich dieser zu der Zeit neuen Technologie verschrieben. In seiner Werkstatt wollte er elektrotechnische Apparate bauen und verkaufen sowie elektrische Installationen anbieten. Die ersten Jahre waren schwierig, bis ein Kundenauftrag 1897 den Aufschwung brachte. Robert Bosch und seine Mitarbeitenden applizierten erfolgreich einen Magnetzündapparat an ein Automobil und halfen dadurch, das Auto zu einem zuverlässigen Verkehrsmittel mit einer großen Reichweite zu machen.

  • Gründungsdatum: 15. November 1886.
  • Gründer: Robert Bosch.
  • Gründungsort: Rotebühlstraße 75B in Stuttgart.
  • Ursprünglicher Name: Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik.

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Was hat Robert Bosch alles erfunden? Welche Innovationen haben Robert Bosch und seine Mitarbeiter auf den Markt gebracht?

Robert Bosch war kein Erfinder, aber er und seine Mitarbeitenden schafften es immer wieder zukunftsweisende Innovationen aufzugreifen, zu verbessern und serienreif auf den Markt zu bringen. Wie zum Beispiel den Magnetzündapparat, der keine Bosch-Erfindung war, aber von Bosch so weiterentwickelt wurde, dass er im Auto erfolgreich eingesetzt werden konnte.

Über die Jahrzehnte brachte Bosch zahlreiche weitere Innovationen zur Serienreife, darunter Lösungen für Mobilität, Haushalte und Handwerk.

  • Magnetzündapparat und Hochspannungs-Magnetzündung mit Zündkerze.
  • Generatoren, Scheinwerfer und elektrische Anlasser.
  • Elektrisches Horn, Scheibenwischer und Autoradios.
  • Einspritzpumpen und weitere Einspritzsysteme.
  • Elektrowerkzeuge sowie Produkte wie Kühlschränke, Fernseh- und Heißwassergeräte.
  • Spätere Meilensteine wie ABS oder moderne Sensorik.

Robert Bosch selbst formulierte diesen Ansatz so: „Man kann mir nachsagen, ich sei gar kein Erfinder, und ich mache auch gar keinen Anspruch auf diesen Titel. Aber ich bin der Mann, der es fertiggebracht hat, durch Ausdauer, durch gutes Beispiel und durch richtige Behandlung meiner Mitarbeiter einen Betrieb aufzubauen, der einen guten Namen hat in der ganzen Welt.“

Nicht der Titel „Erfinder“ stand im Mittelpunkt, sondern der Aufbau eines leistungsfähigen Unternehmens mit guten Arbeitsbedingungen, hoher Qualität und dem Gespür für zukunftsfähige Produkte.

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Welche bekannten Zitate stammen von Robert Bosch?

Von Robert Bosch sind mehrere bis heute häufig zitierte Aussagen über Vertrauen, Qualität, Verantwortung und soziale Partnerschaft überliefert. Besonders bekannt ist sein Leitsatz:

„Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt: Lieber Geld verlieren als Vertrauen. Die Unantastbarkeit meiner Versprechungen, der Glaube an den Wert meiner Ware und an mein Wort standen mir stets höher als ein vorübergehender Gewinn.“

Viele der überlieferten Zitate zeigen, dass Robert Bosch wirtschaftlichen Erfolg nie losgelöst von gesellschaftlicher Verantwortung verstand. Seine Aussagen betreffen nicht nur Unternehmertum und Produktqualität, sondern auch faire Arbeitsbedingungen, die Würde des Menschen und die langfristige Unabhängigkeit des Unternehmens. Dadurch prägen sie bis heute das historische Selbstverständnis von Bosch:

  • „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.“
  • „Immer soll nach Verbesserung des bestehenden Zustands gestrebt werden, keiner soll mit dem Erreichten sich zufriedengeben, sondern stets danach trachten, seine Sache noch besser zu machen.“
  • „Es ist mir ein Herzensbedürfnis, dass die Robert Bosch GmbH […] für eine möglichst lange Reihe von Geschlechtern in ihrem Bestand gesichert bleibt und ihre finanzielle Unabhängigkeit, ihre Selbständigkeit und Aktionsfähigkeit jederzeit wahren kann.“
  • „Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind in gleicher Weise von dem Schicksal ihres Unternehmens abhängig.“
  • „Sei Mensch und ehre Menschenwürde.“
  • „Ein Beitrag zur Verbesserung der Technik und der Wirtschaft sollte immer auch den Menschen und Völkern nützlich sein.“

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Welche Ausbildung hatte Robert Bosch?

Robert Bosch absolvierte von 1876 bis 1879 in Ulm eine Ausbildung zum Feinmechaniker. Diese handwerklich-technische Ausbildung legte die Grundlage für seinen späteren Weg als Unternehmer und für sein frühes Interesse an Präzision, Technik und industrieller Qualität.

Nach seiner Lehre sammelte Robert Bosch von 1879 bis 1886 praktische Erfahrung in verschiedenen Betrieben in Deutschland, Großbritannien und den USA. Diese Jahre erweiterten nicht nur seine fachlichen Fähigkeiten als Mechaniker, sondern brachten ihn auch mit neuen technischen Entwicklungen und unterschiedlichen Arbeitswelten in Kontakt. Besonders prägend war, dass er seine eigene Ausbildung rückblickend als wenig fördernd empfand: Es habe an Anleitung und systematischer Vermittlung gefehlt. Gerade daraus leitete er später als Unternehmer den Anspruch ab, Ausbildung bei Bosch besser zu gestalten.

Diese Erfahrungen wirkten sich direkt auf das Unternehmen aus. Robert Bosch legte großen Wert auf eine fundierte Lehre und richtete 1913 eine eigene Lehrwerkstatt ein, die für ihre Zeit als fortschrittlich galt. Auch seine beruflichen Wanderjahre beeinflussten sein unternehmerisches Handeln, etwa bei Themen wie Arbeitsbedingungen und moderner Betriebsorganisation.

  • Ausbildung: Feinmechaniker.
  • Ausbildungszeit: 1876 bis 1879.
  • Ausbildungsort: Ulm.
  • Berufliche Wanderjahre: 1879 bis 1886 in Deutschland, Großbritannien und den USA.
  • Konsequenz für Bosch: eigene Lehrwerkstatt ab 1913.

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Wann und wo wurde Robert Bosch geboren?

Robert Bosch wurde am 23. September 1861 in Albeck bei Ulm auf der Schwäbischen Alb geboren. Er war das elfte von zwölf Kindern und wuchs in einem familiären Umfeld auf, das ihn früh durch Bildung, Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftliches Interesse prägte.

Sein Vater Servatius Bosch war Landwirt und Betreiber der Gaststätte „Zur Krone“ und galt als für seine Zeit ungewöhnlich belesen, politisch interessiert und sozial engagiert. Diese weltoffene und progressive Haltung beeinflusste Robert Bosch nachhaltig. Auch seine Mutter Maria Margaretha Bosch, geborene Dölle, wird in biografischen Darstellungen als prägende Bezugsperson beschrieben. Die Herkunft aus Albeck bei Ulm ist deshalb nicht nur ein biografisches Detail, sondern Teil der Lebensgeschichte eines Unternehmers, dessen Werteverständnis Bosch bis heute mitprägt.

  • Geburtsdatum: 23. September 1861.
  • Geburtsort: Albeck bei Ulm auf der Schwäbischen Alb.
  • Familienkontext: elftes von zwölf Kindern.
  • Eltern: Servatius Bosch und Maria Margaretha Bosch, geborene Dölle.

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Wann und wie starb Robert Bosch?

Robert Bosch starb am 12. März 1942 in Stuttgart an den Folgen einer Mittelohrentzündung. Er wurde 81 Jahre alt und hinterließ ein Unternehmen, das sich bis dahin bereits zu einem großen Industrieunternehmen mit zehntausenden Mitarbeitenden entwickelt hatte.

Zum Zeitpunkt seines Todes war Bosch weit über die Anfänge als Werkstattbetrieb hinausgewachsen. Robert Bosch hatte in seinem Testament festgehalten, dass das Unternehmen langfristig in seinem Bestand gesichert bleiben, finanziell unabhängig und handlungsfähig bleiben solle. Auch sein gesellschaftliches und philanthropisches Engagement sollte über seinen Tod hinaus fortgeführt werden. Diese Aufgabe übernimmt seit 1964 die Robert Bosch Stiftung, die auf sein Vermächtnis zurückgeht.

  • Todestag: 12. März 1942.
  • Sterbeort: Stuttgart.
  • Todesursache: Folgen einer Mittelohrentzündung.
  • Vermächtnis: Unabhängigkeit des Unternehmens und Fortführung gesellschaftlichen Engagements.

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Karriere bei Bosch

Wie kann ich mich bei Bosch bewerben?

Offene Stellen bei Bosch lassen sich über die globale Jobsuche auf jobs.bosch.com finden. Dort können Bewerberinnen und Bewerber nach Standort, Arbeitsbereich, Einstiegsebene oder Stichwort filtern und sich direkt über den Button „Jetzt bewerben“ online bewerben.

Nach Auswahl einer passenden Stelle wird ein Bewerberprofil angelegt und die erforderlichen Unterlagen werden hochgeladen. Je nach Ausschreibung können dazu Lebenslauf, Zeugnisse und weitere Nachweise gehören; welche Dokumente konkret benötigt werden, ist in der jeweiligen Stellenanzeige angegeben. Bosch bietet zudem vereinfachte Bewerbungswege an, etwa durch das Vorbefüllen von Profildaten auf Basis eines hochgeladenen Lebenslaufs. Der Bewerbungsprozess umfasst in der Regel die Online-Bewerbung, die Prüfung der Unterlagen sowie ein oder mehrere Gespräche per Video oder vor Ort. Für einzelne Positionen können zusätzlich Assessments, Tests oder Fallstudien vorgesehen sein.

  • Stellen über jobs.bosch.com suchen und filtern.
  • Passende Position auswählen und online bewerben.
  • Bewerberprofil anlegen und Unterlagen hochladen.
  • Je nach Position folgen Interviews, Assessments oder weitere Auswahlschritte.

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Welche Karrieremöglichkeiten bietet Bosch?

Bosch bietet Karrieremöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Berufseinsteigende, Fachkräfte und Führungskräfte. Je nach Erfahrung und Ziel stehen Einstiegsmöglichkeiten wie Praktika, Werkstudierendentätigkeiten, Traineeprogramme oder Positionen für erfahrene Spezialistinnen, Spezialisten und Führungskräfte offen.

Die Karrierewege bei Bosch sind auf unterschiedliche Lebensphasen und berufliche Hintergründe ausgerichtet. Bosch beschreibt seine Einstiegsmöglichkeiten so, dass sowohl der fachliche Ausbau im eigenen Spezialgebiet als auch Wechsel in neue Aufgabenfelder, Standorte oder internationale Kontexte möglich sind. Damit unterstützt Bosch nicht nur klassische Fach- und Führungskarrieren, sondern auch individuelle Entwicklungswege in agilen Teams und interdisziplinären Projekten.

  • Praktika, Werkstudierendentätigkeiten und Abschlussarbeiten für Studierende.
  • Direkteinstieg und Entwicklungsprogramme für Berufseinsteigende.
  • Fach- und Führungslaufbahnen für Berufserfahrene.
  • Entwicklungsmöglichkeiten über Fachbereiche, Standorte und Länder hinweg.

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An welchen Standorten kann ich bei Bosch arbeiten?

Bosch ist in mehr als 60 Ländern vertreten und bietet Karrieremöglichkeiten an zahlreichen Standorten weltweit. Welche Einsatzorte aktuell verfügbar sind, zeigt die globale Jobsuche auf jobs.bosch.com, in der offene Positionen gezielt nach Standort gefiltert werden können.

Als global aufgestelltes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen bietet Bosch Arbeitsmöglichkeiten in unterschiedlichen Regionen, Geschäftsbereichen und Funktionen. Je nach Rolle und Land können auch flexible Arbeitsmodelle wie hybrides Arbeiten sein; die konkreten Rahmenbedingungen hängen jedoch von der jeweiligen Position und den lokalen Gegebenheiten ab. Verbindliche Informationen zum Arbeitsort und zum möglichen Arbeitsmodell werden im jeweiligen Bewerbungsprozess geklärt.

  • Bosch ist in mehr als 60 Ländern vertreten.
  • Offene Stellen lassen sich im Karriereportal nach Standort filtern.
  • Je nach Rolle sind flexible oder hybride Arbeitsmodelle möglich.

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Wie fördert Bosch Vielfalt, Diversität und Inklusion?

Menschen aus 150 Nationen arbeiten bei Bosch zusammen. Sie entwickeln Software, bauen Maschinen, forschen, organisieren Lieferketten oder arbeiten mit Kundinnen und Kunden weltweit zusammen. Was sie verbindet: unterschiedliche Perspektiven und die gemeinsame Arbeit an Lösungen.

Vielfalt zeigt sich nicht nur in Zahlen, sondern vor allem im täglichen Miteinander: in unterschiedlichen Lebenswegen, Denkweisen und Talenten. Wenn Menschen mit verschiedenen Hintergründen gemeinsam arbeiten, entstehen neue Impulse und bessere Ideen. Deshalb setzt Bosch weltweit auf ein Arbeitsumfeld, in dem alle ihr Potenzial entfalten können und sich zugehörig fühlen. Denn eine Unternehmenskultur mit Fokus auf Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe ist die Grundlage für Innovation, Zusammenarbeit und langfristigen Erfolg.

Wir setzen uns ambitionierte Ziele, wie die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen auf über 20 %. Unsere Null-Toleranz-Politik gegenüber jeder Form von Diskriminierung bildet die Grundlage für ein Arbeitsumfeld, das auf Chancengerechtigkeit und Respekt basiert.

Diese Haltung wird durch konkrete Maßnahmen und Strukturen im gesamten Unternehmen untermauert. Führungskräfte werden geschult, eine inklusive Denkweise vorzuleben, während der Bewerbungsprozess und die Gestaltung der Arbeitsplätze konsequent auf Barrierefreiheit und Zugänglichkeit ausgerichtet sind. So stellen wir sicher, dass sich alle Talente von Anfang an willkommen fühlen und ihr volles Potenzial entfalten können.

Zentrale Initiativen zur Förderung von Vielfalt und Inklusion umfassen:

  • Aktive Mitarbeitenden-Netzwerke: Plattformen wie „women@bosch“ und „b:proud - LGBT*IQ + allies at Bosch“ fördern den Austausch und die Sichtbarkeit.
  • Inklusive Führungskräfteentwicklung: Verpflichtende Trainings zu „Unconscious Bias“ (unbewusste Vorurteile) für alle Führungskräfte.
  • Interne Veranstaltungen wie die „Diversity Days“

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Welche Benefits bietet Bosch als Arbeitgeber?

Zu den allgemeinen Benefits gehören wettbewerbsfähige Gehälter mit Leistungsprämien, Altersvorsorge- und Pensionspläne, berufliche Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitsmodelle, Gesundheitsinitiativen, Mobilitätsförderung wie Jobtickets oder Fahrrad-Leasing, Unterstützung für Familien und Eltern sowie lokale Zusatzleistungen wie Kantinen, Fitnessstudios oder Kinderbetreuung vor Ort. Die Angebote können je nach Standort variieren – weitere Details findest du in den jeweiligen Stellenanzeigen und auf den länderspezifischen Karriereseiten.

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Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es bei Bosch?

Lernen ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, weshalb wir dir umfassende Unterstützung für deine persönliche und fachliche Weiterentwicklung bieten – unabhängig von deiner Rolle oder Vertragsart. Unser breites Spektrum an kostenlosen und von Bosch geförderten Trainings reicht von zertifizierten Bildungsprogrammen und smarten digitalen Lernangeboten bis hin zu Networking-Formaten und Coaching. Dank kostenloser Lizenzen für Online-Kurse renommierter Bildungseinrichtungen, integrierte Lernformate und innovativer Tools kannst du flexibel jederzeit und überall lernen. Bei Bedarf bieten wir auch finanzielle Unterstützung für formale Ausbildungen, um zukunftsrelevante Kompetenzen für alle zu sichern.

Nachhaltigkeit und Verantwortung

Wie trägt Bosch zum Klimaschutz bei?

Bosch unterstützt das 2015 in Paris verabschiedete Klimaschutzabkommen der Vereinten Nationen und das darin formulierte Ziel, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dieser Anspruch prägt auch unsere Klimaziele, die von der Science Based Targets initiative (SBTi) für den 1,5-Grad-Pfad bestätigt wurden. Somit hat Bosch die gesamte Wertschöpfungskette mit wissenschaftsbasierten Klimazielen hinterlegt. 2025 wurden unsere Klimaschutzaktivitäten von CDP zum zweiten Mal in Folge mit einem „A“ bewertet.

Reduktion der Scope 1 & 2 CO₂-Emissionen um 85% bis 2030 (Basisjahr 2018)

Bosch verfolgt das Ziel, seine CO₂-Emissionen in Scope 1 und 2 bis 2030 um 85 % zu reduzieren (Basisjahr 2018). 2025 hat Bosch rund 554 900 Tonnen CO₂ ausgestoßen. Dies entspricht im Vergleich zum Basisjahr 2018 einer Reduktion um rund 83 %.

Bereits seit 2020 ist die Bosch-Gruppe mit ihren weltweit mehr als 470 Standorten insgesamt CO₂-neutral (Scope 1 & 2). Die CO₂-Neutralität wurde durch den Einsatz von vier Hebeln erreicht: die Steigerung der Energieeffizienz, die Eigenerzeugung von Energie aus regenerativen Quellen (New Clean Power), den Bezug von Strom aus regenerativen Quellen (Grünstrom) und – als letzte Option – den Ausgleich verbleibender CO₂-Emissionen durch Kompensationsmaßnahmen. Im Jahr 2025 wurden verbleibende Emissionen in Höhe von rund 554 900 Tonnen CO₂ durch Carbon Credits kompensiert.

Reduktion der Scope 3 CO₂-Emissionen um 30% bis 2030 (Basisjahr 2018)

Im Vergleich zum Basisjahr 2018 wollen wir unsere Scope-3-Emissionen bis 2030 um absolut 30 % verringern. Seit 2028 haben sich unsere Scope-3-Emissionen um rund 34 % auf 311 Mio. Tonnen CO₂ im Jahr 2025 verringert.

Scope 1, 2, 3 werden gemäß dem Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard verwendet. Wir haben die Auswirkungen sowohl von CO₂ als auch von weiteren Treibhausgasen sowie klimarelevanten Stoffen berücksichtigt, sofern diese für die Betrachtung relevant sind. Um die Klimawirkung der verschiedenen Treibhausgase und klimarelevanten Stoffe vergleichbar zu machen, wird diese in CO₂-Äquivalenten dargestellt. Aufgrund der besseren Lesbarkeit verwenden wir CO₂ synonym zu CO₂-Äquivalenten.

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Was ist die Robert Bosch Stiftung?

Die Robert Bosch Stiftung ist eine der größten gemeinnützigen Stiftungen Europas und hält rund 94 % des Stammkapitals der Robert Bosch GmbH.

Sie finanziert sich aus den Dividenden dieser Beteiligung und setzt damit, dem Vermächtnis des Gründers Robert Bosch folgend, gemeinnützige Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Globale Fragen um.

Diese auf das Testament von Robert Bosch zurückgehende Struktur sichert die unternehmerische Unabhängigkeit der Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte der Geschäftsanteile liegen bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG, sodass die Stiftung als Gesellschafterin nicht unternehmerisch tätig ist, sondern sich auf ihre gemeinnützige Arbeit konzentriert. Seit ihrer Gründung 1964 hat sie über 2,5 Milliarden Euro für ihre Förderarbeit ausgegeben.

Ein Schwerpunkt liegt auf eigenen Einrichtungen wie dem Bosch Health Campus in Stuttgart, der Behandlung, Forschung und Bildung vereint.
Die Stiftung fördert Projekte, die gesellschaftliche Herausforderungen adressieren, insbesondere in den folgenden Kernbereichen:

  • Gesundheit : Stärkung eines zukunftsfähigen Gesundheitssystems, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
  • Bildung : Förderung eines chancengerechten, leistungsstarken und auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen ausgerichteten Bildungssystems.
  • Globale Fragen : Bearbeitung von Themen wie Frieden, Ungleichheit, Klimawandel, Demokratie und Migration.

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Seit wann ist Bosch klimaneutral? Und wie hat Bosch Klimaneutralität erreicht?

Bereits seit 2020 ist die Bosch-Gruppe mit ihren weltweit mehr als 470 Standorten insgesamt CO₂-neutral (Scope 1 & 2). Die CO₂-Neutralität wurde durch den Einsatz von vier Hebeln erreicht:

  • die Steigerung der Energieeffizienz,
  • die Eigenerzeugung von Energie aus regenerativen Quellen (New Clean Power),
  • den Bezug von Strom aus regenerativen Quellen (Grünstrom) und – als letzte Option –
  • den Ausgleich verbleibender CO₂-Emissionen durch Kompensationsmaßnahmen.

Im Jahr 2025 wurden verbleibende Emissionen in Höhe von rund 554 900 Tonnen CO₂ durch Carbon Credits kompensiert.

Scope 1, 2, 3 werden gemäß dem Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard verwendet.

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Wie verfolgt Bosch das Ziel der Klimaneutralität an seinen eigenen Standorten und der Lieferkette?

Bosch unterstützt das 2015 in Paris verabschiedete Klimaschutzabkommen der Vereinten Nationen und das darin formulierte Ziel, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dieser Anspruch prägt auch unsere Klimaziele, die von der Science Based Targets initiative (SBTi) für den 1,5-Grad-Pfad bestätigt wurden. Somit hat Bosch die gesamte Wertschöpfungskette mit wissenschaftsbasierten Klimazielen hinterlegt. 2025 wurden unsere Klimaschutzaktivitäten von CDP zum zweiten Mal in Folge mit einem „A“ bewertet.

Reduktion der Scope 1 & 2 CO₂-Emissionen um 85% bis 2030 (Basisjahr 2018)

Bosch verfolgt das Ziel, seine CO₂-Emissionen in Scope 1 und 2 bis 2030 um 85 % zu reduzieren (Basisjahr 2018). 2025 hat Bosch rund 554 900 Tonnen CO₂ ausgestoßen. Dies entspricht im Vergleich zum Basisjahr 2018 einer Reduktion um rund 83 %.

Bereits seit 2020 ist die Bosch-Gruppe mit ihren weltweit mehr als 470 Standorten insgesamt CO₂-neutral (Scope 1 & 2). Die CO₂-Neutralität wurde durch den Einsatz von vier Hebeln erreicht: die Steigerung der Energieeffizienz, die Eigenerzeugung von Energie aus regenerativen Quellen (New Clean Power), den Bezug von Strom aus regenerativen Quellen (Grünstrom) und – als letzte Option – den Ausgleich verbleibender CO₂-Emissionen durch Kompensationsmaßnahmen. Im Jahr 2025 wurden verbleibende Emissionen in Höhe von rund 554 900 Tonnen CO₂ durch Carbon Credits kompensiert.

Reduktion der Scope 3 CO₂-Emissionen um 30% bis 2030 (Basisjahr 2018)

Im Vergleich zum Basisjahr 2018 wollen wir unsere Scope-3-Emissionen bis 2030 um absolut 30 % verringern. Seit 2028 haben sich unsere Scope-3-Emissionen um rund 34 % auf 311 Mio. Tonnen CO₂ im Jahr 2025 verringert.

Dabei konzentrieren wir uns auf die Kategorien, die für rund 98 % unserer Scope-3-Emissionen stehen. Vorgelagerte Emissionen in der Wertschöpfungskette von Bosch betreffen vor allem beschaffte Güter und Dienstleistungen sowie die Logistik. Die nachgelagerten Emissionen entstehen vor allem bei der Nutzung unserer Produkte.

Um die vorgelagerten CO₂-Emissionen im Bereich der Beschaffung zu verringern, haben wir ein Steuerungskonzept erarbeitet, das zwei Instrumente beinhaltet:

  • generelle Zielvereinbarungen mit Lieferanten zur Reduktion ihrer CO₂-Emissionen, vorzugsweise in Verbindung mit einer konkreten SBTi-Selbstverpflichtung.
  • spezifische Vereinbarungen für Fokusmaterialien wie Stahl, Aluminium, Kupfer oder Kunststoffe, die einen signifikanten Anteil der CO₂-Emissionen in der Lieferkette ausmachen.

In der Logistik wollen wir vor allem die CO₂-Emissionen beim Gütertransport reduzieren. Hierzu stehen uns verschiedene Instrumente zur Verfügung:

  • die Optimierung von Frachten,
  • die Verringerung von Lufttransporten und
  • die Verbesserung des Verpackungsdesigns, um weniger Verpackungsmaterial, Lagerfläche und Transportkapazitäten zu benötigen.

Rund 90 % der Scope-3-Emissionen entstehen in der Produktnutzungsphase. Die größten Potenziale zur Einsparung von CO₂ sehen wir aktuell in den Geschäftsbereichen, deren Produkte einen relevanten Energiebedarf haben, also vor allem bei Mobilität, Thermotechnik, der industriellen Antriebs- und Steuerungstechnik sowie bei Hausgeräten. Drei Ansatzpunkte stehen dabei jeweils im Vordergrund:

  • die weitere Steigerung der Energieeffizienz,
  • die Portfolio-Optimierung und Markttransformation sowie
  • die Transformation des Energiesektors durch den Einsatz von Grünstrom, Wasserstoff und Biogas.

Zentrales Organ für das Zielemanagement im Klimaschutz ist das halbjährlich tagende Corporate Sustainability Board. Es trifft Entscheidungen zur Umsetzung der Klimaschutzstrategie (Scope 1, 2, 3) und kontrolliert die Umsetzung der verabschiedeten Maßnahmenpläne. Die Entwicklung der CO-Emissionen wird jährlich transparent im Bosch-Nachhaltigkeitsbericht dargestellt. So können Kunden, Partner und die Öffentlichkeit nachvollziehen, wie Bosch seine Klimaziele erreicht.

Scope 1, 2, 3 werden gemäß dem Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard verwendet. Wir haben die Auswirkungen sowohl von CO₂ als auch von weiteren Treibhausgasen sowie klimarelevanten Stoffen berücksichtigt, sofern diese für die Betrachtung relevant sind. Um die Klimawirkung der verschiedenen Treibhausgase und klimarelevanten Stoffe vergleichbar zu machen, wird diese in CO₂-Äquivalenten dargestellt. Aufgrund der besseren Lesbarkeit verwenden wir CO₂ synonym zu CO₂-Äquivalenten.

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Was ist die Nachhaltigkeitsstrategie von Bosch?

Bei Bosch verstehen wir unter Nachhaltigkeit die Balance zwischen den ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen unserer Geschäftstätigkeit als Teil einer verantwortungsvollen Unternehmensführung.

Die Schwerpunkte unseres Nachhaltigkeitsmanagements haben wir in dem Zielbild „New Dimensions“ zusammengefasst. Es beschreibt sieben Themenfelder, die den Rahmen für unsere Aktivitäten in den kommenden Jahren setzen:

  • Klimaschutz: Bosch hat den Anspruch, Vorreiter im Klimaschutz zu werden, fördert den Ausbau erneuerbarer Energien und strebt kontinuierlich nach Energieeffizienz.
  • Wasser: Bosch geht achtsam mit der Ressource Wasser um und hat dabei insbesondere Gebiete mit Wasserknappheit im Blick.
  • Kreislaufwirtschaft: Bosch reduziert seinen ökologischen Fußabdruck und strebt nach sozialem Mehrwert. Dabei setzt Bosch auf das Prinzip der Kreislaufwirtschaft.
  • Mitarbeitende: Attraktive Arbeitsbedingungen zeichnen Bosch als bevorzugten Arbeitgeber aus. Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe sind entscheidende Schlüsselfaktoren für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.
  • Menschenrechte: Bosch übernimmt Verantwortung und hat die Achtung der Menschenrechte – über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg – im Blick.
  • Gesundheit: Bosch trägt zur Gesundheit der Menschen bei – mit innovativen Produkten und Dienstleistungen sowie durch die Vermeidung von Gefährdungen für Mensch und Umwelt im eigenen Produktionsprozess.
  • Unternehmensführung: Die Einhaltung des Legalitätsprinzips sowie verantwortliches und faires Geschäftshandeln sind Bestandteile der Bosch-Werte und oberstes Gebot für unser Unternehmen.

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Kontakt und Investor Relations

Wie kontaktiere ich Bosch als Endkonsument?

Damit wir Ihnen optimal helfen können, wählen Sie bitte die für Ihren Standort passenden Kontaktmöglichkeiten. Der empfohlene Weg ist die Auswahl Ihres Landes auf unserer zentralen Kontaktseite. Dort finden Sie die direkten Service-Hotlines und Online-Portale für Ihren spezifischen Produktbereich wie Hausgeräte oder Elektrowerkzeuge.

Wählen Sie Ihren Standort

Nutzen Sie dieses Kontaktformular für allgemeine, nicht produktbezogene Fragen zum Unternehmen Bosch.

Hier finden Sie eine Übersicht zu weiteren Anlaufstellen wie der Presse- oder Investor-Relations-Abteilung.

Wie kontaktiere ich Bosch als Geschäftspartner?

Für Geschäftspartner, insbesondere Lieferanten und Dienstleister, ist das zentrale Online-Portal für die Supply Chain der primäre Anlaufpunkt. Alle relevanten Informationen, Richtlinien, Kontaktdaten und spezifischen Anwendungen finden Sie gebündelt hier.

Bosch beobachtet den Markt und geht bedarfsorientiert auf potentielle Partner zu. Dennoch können uns besonders wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen gerne über das Bosch Service Center mit einem eindeutigen Hinweis auf das jeweilige Materialfeld gemeldet werden.

Wo finde ich den aktuellen Bosch Geschäftsbericht?

Der aktuelle Bosch Geschäftsbericht finden Sie hier. Die Geschäftsberichte der Vorjahre können direkt unter https://www.bosch.com/de/unternehmen/investor-relations/#publikationen eingesehen und heruntergeladen werden.