Vernetzte Mobiltät
Die Zukunft des Fahrens
10 Minuten
Wenn nicht Du Dein Auto fährst, sondern Dein Auto Dich. Wenn es Dich nicht einfach auf die Straße schickt, sondern sogar Unfälle verhindert. Wenn Stress am Steuer zu einer Auszeit für Dich wird. Dann ist das die Zukunft, doch sie ist näher als Du denkst.
Unter der Haube
Sobald der Mensch das Steuer aus der Hand gibt, sorgt Technologie für Sicherheit. Unser Versuchsfahrzeug auf Basis eines Tesla Model S hat es in sich:
Mittelbereichsradarsensoren
sind die Basis für eine Reihe von Assistenzfunktionen wie beispielsweise eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung oder ein vorausschauendes Notbremssystem.
Stereo-Videokamera
Sie dient der dreidimensionalen Erfassung des Fahrzeugumfelds. Mit ihr können Fahrzeuge Fahrspuren, Verkehrszeichen und Freiflächen erkennen. Die Kamera von Bosch ist das derzeit kleinste System für automobile Anwendungen am Markt.
Fernbereichsradarsensoren
können andere Fahrzeuge in einem Abstand von bis zu 250 Metern erfassen und ermöglichen dem System, in kritischen, dynamischen Situationen frühzeitig einzugreifen.
Hände weg: schrittweise zum automatisierten Fahren
STEP 1: ASSISTIERTES FAHREN UND PARKEN
Der Fahrer wird dabei unterstützt, sicher und komfortabel ans Ziel zu gelangen.
STEP 2: TEILAUTOMATISIERTES FAHREN UND PARKEN
Die Fahrerassistenzsysteme übernehmen in bestimmten Fahrsituationen die Längs- und Querführung des Autos. Sie müssen vom Fahrer permanent überwacht werden.
STEP 3: HOCHAUTOMATISIERTES FAHREN UND PARKEN
Der Fahrer kann die Verantwortung vorübergehend an das Auto abgeben. Er muss jedoch jederzeit in der Lage sein, die Kontrolle zu übernehmen.
STEP 4: VOLLAUTOMATISIERTES FAHREN UND PARKEN
Das System bewältigt alle Fahrsituationen. Eine Überwachung ist nicht nötig.
90 Prozent
aller Unfälle sind durch menschliche Fehler verursacht, sagt Projektleiter Michael Fausten.
Mehr Sicherheit, mehr Zeit für Dich
Die neue Fahrkultur hat auch einen gesellschaftlichen Nutzen: „Wir vermeiden Staus, denn automatisierte Fahrzeuge starren nicht neugierig auf am Straßenrand liegen gebliebene Fahrzeuge“, sagt Michael Fausten, Projektleiter bei Bosch. „Wir sparen Zeit und wir sparen Kraftstoff, wenn alle automatisiert und im Windschatten des Vordermanns fahren können. Und wir sorgen dafür, dass ältere Menschen weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.“
Fühl Dich sicher
Fazit
Schritt für Schritt zum automatisierten Fahren. Die Fahrerassistenzsysteme für die Mobilität der Zukunft werden stufenweise ausgebaut und führen zu mehr Sicherheit.


