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Bosch Global

Developer Training Center am Standort Schwieberdingen: Mitarbeiter sind an verschiedenen 3D-Druckern im Einsatz

Neue Dimensionen für Entwicklung und Fertigung

Einblicke in Boschs Center of Competence für 3D-Druck

6 Minuten Lesezeit

Neue geometrische Designfreiheit und große Individualität sind Stärken des 3D-Drucks. Das Center of Competence für 3D-Druck ermöglicht Mitarbeitern aus der Entwicklung und Fertigung, die zusätzlichen Möglichkeiten bereits jetzt zu nutzen. Die Technologie eröffnet ganz neue Geschäftsfelder.

3D-Drucker beim Ausdrucken eines Kunststoffteils
3D-Drucker in Aktion: Über mehrere Stunden hinweg werden komplexe Kunststoffteile ausgedruckt

„Die Entwicklung bei uns rast wie ein Hochgeschwindigkeitszug“, sagt Jan Tremel, Leiter des zu den Geschäftsbereichen Gasoline Systems und Diesel Systems (GS/DS) gehörenden Kompetenzzentrums für 3D-Druck. „Deshalb ist es entscheidend, dass wir die neue Technologie jetzt in unser Unternehmen tragen und die Menschen befähigen, mit ihr umzugehen.“

Auf diesem Weg fährt das Center of Competence (CoC) zweigleisig. Mit dem Developer Training Center (DTC) am Standort Schwieberdingen werden die Entwickler aus den Geschäftsbereichen des Unternehmens abgeholt. Der Fokus liegt auf GS und DS, durch den Musterbau werden die Möglichkeiten des 3D-Drucks aber allen Geschäftsbereichen zugänglich gemacht. In Workshops sollen die Entwickler die Möglichkeiten kennenlernen. Seit März 2016 sind in Schwieberdingen dafür zehn industrielle 3D-Drucker installiert.

Jan Tremel, Leiter des Kompetenzzentrums für 3D-Druck, mit einem komplexen Kunststoffteil aus dem 3D-Drucker
Begeistert von den Möglichkeiten des 3D-Drucks: Jan Tremel

„Diese zentralisierte Initiative durch das CoC ist viel effizienter als die individuelle Annäherung einzelner Fachbereiche an den 3D-Druck“, unterstreicht Tremel. Es sind vorrangig Kunststoffdrucker in Schwieberdingen, mit denen sich aus sehr frühen Entwicklungsideen Präsentationsmodelle oder Funktionsprototypen herstellen lassen. Die geometrische Freiheit beim Druckverfahren ist viel größer als bei klassischen Fertigungsmethoden wie zum Beispiel Drehen oder Fräsen.

„Plötzlich können unsere Entwickler an einem Tag fünf Varianten eines Einspritzventils drucken, direkt am Bauteil mit den Kollegen diskutieren und die Ausführungen bewerten.“

Jan Tremel, Leiter Kompetenzzentrum für 3D-Druck
Verschiedene in Schwieberdingen per 3D-Druck hergestellte Kunststoffteile
Maßarbeit: per 3D-Druck gefertigte Kunststoffteile

Auf einer zweiten Schiene richtet sich das CoC an die Fertigung. Seit 2017 geht es im 3DP Manufacturing & Processing Center (MPC) im Werk Nürnberg um Teileproduktion und die Serienerfahrung. So wird derzeit eine Hochdruckpumpe für das Einspritzsystem eines Formel-1-Motors entwickelt. Solch eine extreme Individualisierung mit minimiertem Gewicht und hoher Performance eines Bauteils, von dem nur eine sehr geringe Stückzahl benötigt wird, ist einer der Eintrittswege des 3D-Drucks in die Serienfertigung. So kann ein Produkt am Markt getestet werden, ohne dass vorab große Investitionen in eine Produktionslinie anfallen. Erste Erfahrungen in der Kleinserie bereiten die Fertigung größerer Stückzahlen vor.

„In der zunehmenden Volatilität der Märkte und der Nachfrage nach vielen Varianten liegt eine große Chance für den 3D-Druck“, ist Tremel überzeugt. „Wir können Kunden in kürzester Zeit mit neuen Erzeugnissen in ganz neuen Themenbereichen bedienen.“ Er ist sich sicher: „Teile, die über Jahrzehnte unverändert in identischer Ausführung in alle Welt geliefert werden, wird es immer weniger geben. Mit dem 3D-Druck können wir Produkte individuell noch besser an die Kundenbedürfnisse anpassen.“

Fazit

In Schwieberdingen macht Bosch seine Entwickler aus allen Geschäftsbereichen fit für das Thema 3D-Druck. Auf einer zweiten Schiene richtet sich das Center of Competence an die Fertigung.

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