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Bosch Global

Während einer Unterrichtsstunde erklärt Dr. Oliver Pink seinen Schülern – den Autos – etwas an einer Tafel.

Künstliche Intelligenz beim autonomen Fahren

6 Minuten Lesezeit

Autos, die die Schulbank drücken? Alltag bei Bosch. Denn die Fahrzeuge von heute sind wahre Streber. Dank künstlicher Intelligenz rechnen sie dreimal schneller als Menschen. Ein Unterrichtsbesuch bei Dr. Oliver Pink zeigt, wie Bosch die Mobilität der Zukunft bequemer und sicherer macht.

„Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel zum automatisierten Fahren. Die Autos damit auszustatten, ist ein bisschen wie Schüler unterrichten.“

Dr. Oliver Pink, Senior Expert for Vehicle Architecture Automated Driving
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8:00 Uhr: Mathematik

Das Auto lernt mit künstlicher Intelligenz (KI).
Ein Gehirn auf Höchstgeschwindigkeit – das Auto lernt mit künstlicher Intelligenz (KI)

In der ersten Unterrichtsstunde steht Mathematik im Lehrplan. Die Aufgabe: schneller rechnen als ein Mensch. „Mit dem KI Autocomputer von Bosch wird ein Auto künftig selbstständig seine Umwelt verstehen und richtig reagieren“, erklärt Oliver Pink. „So wird es alle erfassten Informationen verknüpfen und dann entscheiden. Es wird lernen, mithilfe der gespeicherten Daten vorherzusagen, wie sich eine Situation entwickeln wird. Rollt zum Beispiel ein Ball zwischen parkenden Autos auf die Straße, könnte gleich ein Kind hinterherlaufen. Das Auto bremst vorsorglich ab. Jedes Auto mit einem KI Autocomputer wird bei jeder Fahrt – anonymisiert – neue Daten beispielsweise über den umgebenden Verkehr, die Straßenbeschaffenheit oder Verkehrsbehinderungen in einer riesigen Datenbank sammeln. Aus diesen Daten werden wir Situationsmodelle erstellen und sie in neuronalen Netzen speichern. Nachdem wir bei Bosch die daraus erzeugten Algorithmen ausführlich geprüft haben, steht das Wissen allen intelligenten Autos zur Verfügung.“ So wird der KI Autocomputer in jeder Fahrsituation auf die Erfahrung aus Millionen von anderen Situationen zurückgreifen können, um in Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung zu treffen.

8:45 Uhr: Biologie

Das Auto sieht mit seiner Stereo-Videokamera.
Autos im „Klassenzimmer“

Weiter geht’s mit Biologie. Es geht ums Auge des Autos. Oliver Pink: „Das Fahrzeug muss – schon bei langsamer Fahrt – Gegenstände und vor allem die befahrbare Fläche in bis zu 50 Metern Entfernung erkennen.“ Mit seiner Bosch-Stereo-Videokamera meistert das Fahrzeug diese Aufgabe mühelos. Sie erfasst die Umgebung in hoher Auflösung mit 1 280 mal 960 Bildpunkten – in 3D, mit starken Kontrasten und in Farbe. Danach folgt der entscheidende nächste Schritt: Der KI Autocomputer verarbeitet diese Bildinformationen in Höchstgeschwindigkeit und verknüpft sie mit anderen gesammelten Daten von derzeit über 40 Sensoren – beispielsweise Radar- oder Ultraschallsignale – zu einem Gesamtumgebungsbild. „Analysen zeigen, dass zum Beispiel in Deutschland 90 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden auf menschliches Versagen zurückgehen. Hier könnte Automatisierung Abhilfe schaffen“, so Pink.

9:30 Uhr große Pause: Schulhofwissen für schlaue Autos

Illustration: menschliches Gehirn und Stoppuhr

3x

mehr Rechenoperationen
als das menschliche Gehirn schafft der
KI Autocomputer von Bosch pro Sekunde

Illustration: intelligentes Fahrzeug bremst vor einem Hindernis ab

2

Wimpernschläge bis zur vollständigen Aktivierung der Bremskraft beim Einsatz von Bosch-Bremsregelsystemen

10:30 Uhr: Sport

Das Auto bremst mit seinem dualen Bremssystem und bleibt stehen.
Bremsen im Doppelpack – und das Auto bleibt stehen

Zum Schluss lernen die Autos etwas Sportliches: sicher bremsen – sogar in einer Notsituation. Oliver Pink beschreibt die Musterlösung: „Wieder ist der KI Autocomputer der Mittelpunkt. Er analysiert alle erhaltenen Daten von Kameras oder Radarsensoren, entscheidet aufgrund der gespeicherten Muster und gibt dann ein Signal an das Bremssystem. Das Auto bleibt stehen. In unseren selbstfahrenden Autos gibt es zwei unabhängig funktionierende – redundante – Bremssysteme: Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP®) und den elektromechanischen Bremskraftverstärker iBooster. So dauert es nur 192 Millisekunden – weniger als zwei Wimpernschläge –, bis bei einer Notbremsung die volle Bremskraft aktiviert ist.“

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Ein Tag in der Schule der lernenden Autos

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