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#CES2020

Künstliche Intelligenz im Alltag

Bosch präsentiert in Las Vegas Produkte und Services aus den Bereichen Connected Mobility und Connected Living

Eine Frau betritt eine Bühne, die ein großes „AI“ für Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) zeigt.

Zum Jahresstart 2020 zeigt Bosch, wie Künstliche Intelligenz (KI) den Alltag verbessert. Unter dem Motto „Beneficial AI. Building trust together“ werden auf der Consumer Electronics Show 2020 (CES) Innovationen aus den Bereichen Connected Mobility und Connected Living präsentiert. Auch eine KI-Lösung für den Weltraum ist dabei.

Bosch auf der CES 2020

Im Januar wird Las Vegas wieder zu einer Schaubühne für angesagte Innovationen und Technologie-Trends. Mehr als hunderttausend Technik-Fans werden bei der CES, einer der weltgrößten Fachmessen für Elektronik, erwartet. Bosch ist auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand vertreten und zeigt vom 7. bis 10. Januar, wie Künstliche Intelligenz zum smarten Assistenten im Alltag wird. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei, dass KI sicher, robust und nachvollziehbar sein muss. Bosch präsentiert hierzu unterschiedliche Highlights aus den Bereichen Connected Mobility und Connected Living.

Vom 7. bis 10. Januar zeigt Bosch auf der CES, wie künstliche Intelligenz den Alltag bereichert – zuhause, auf der Straße und im Weltall.

Der CES 2020 Innovation Award

Im Vorfeld der CES werden herausragende Produkte und Technologien mit dem Innovation Award ausgezeichnet. In der Kategorie „Vehicle Intelligence & Transportation“ hat in diesem Jahr das 3D-Display von Bosch gewonnen. Mittels einer passiven 3D-Technik hebt es Warnsymbole und Bilder auf Fahrzeugdisplays hervor, wodurch der Fahrer sie schneller erfassen kann als auf herkömmlichen Bildschirmen und weniger abgelenkt ist. Das System für die räumliche Darstellung kommt ganz ohne Zusatztechniken wie Eyetracking oder 3D-Brille aus.

Das 3D-Display im Fahrzeugcockpit: Auf dem Bildschirm werden Objekte und Warnsignale mit dreidimensionalen Effekten angezeigt.
Ein Bild des Virtual Visor

Die digitale Sonnenblende, die Bosch auf der CES präsentiert, wurde mit dem „Best of Innovation“-Award der CES® 2020 ausgezeichnet. Die transparente, digitale Sonnenblende macht Autofahren sicherer und komfortabler und ersetzt die fast 100 Jahre alte Sonnenblende. Die klassische Sonnenblende wird dafür durch ein transparentes LCD-Display und eine auf den Fahrer ausgerichtete Kamera ersetzt. Dank intelligenter Algorithmen wird auf dem Display immer nur der Teil verdunkelt, aus dem die Sonne den Fahrer sonst blenden würde. Der Rest des Displays bleibt durchsichtig und der Blick auf die Straße frei.

KI schützt Forscher im All

Mit SoundSee macht Bosch das Leben auf der Internationalen Raumstation ISS sicherer: Das Sensorsystem ist kaum größer als eine Brotbox und wird vom NASA-Roboter Astrobee transportiert, der selbständig durch die Raumstation schwebt. Mittels integrierter Mikrofone zeichnet SoundSee die Betriebsgeräusche von Maschinen und Forschungsinstrumenten auf und soll diese künftig mithilfe einer KI analysieren. Erkennt SoundSee Auffälligkeiten an den Geräuschen, die auf eine technische Störung hinweisen, können die Crew verständigt und betroffene Anlagen rechtzeitig gewartet werden. Dadurch verringert sich auch der Aufwand für Kontrollgänge und Reparaturen an Bord. Durch die Erprobung im Weltall soll SoundSee für den Einsatz auf der Erde fit gemacht werden. Dort könnte das System beispielsweise zur vorausschauenden Wartung von Heizungs- und Klimasystemen oder Fahrzeugmotoren dienen.

Ein Entwickler von Bosch hält das SoundSee-Modul in seinem blauen Gehäuse in seinen Händen.

Connected Mobility

Bosch bietet in seinem Portfolio alle Bausteine für die Elektromobilität – vom Antrieb über die Lenkung bis zur Bremse. Das Rolling Chassis zeigt die komplette Integration dieser Bausteine in einem Elektrofahrzeug. Es entstand im Rahmen einer Entwicklungskooperation mit dem Chassis- und Automobil-Experten Benteler und kann von Autoherstellern als fahrbereite modulare Plattform für eigene Modelle genutzt werden.

Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Powercell entwickelt Bosch derzeit auch ein Brennstoffzellen-System für die Serienfertigung. Es soll hohe Reichweiten mit kurzen Tankzeiten verbinden und Elektroautos durch regenerativ erzeugten Wasserstoff emissionsfrei antreiben.

Wer sein Fahrzeug im Parkhaus abstellen möchte, muss es bald nicht mehr selbst in enge Stellplätze einfädeln und dabei Kratzer im Lack riskieren: Mit dem Automated Valet Parking sucht sich das Fahrzeug nämlich selbst einen Parkplatz. Der vollautomatisierte Vorfahr- und Einparkservice von Bosch hat die nötigen Behördzulassungen erhalten und soll bis Ende 2021 in einem Dutzend Parkhäuser zum Einsatz kommen.

Die Frontkamera vereint Bildverarbeitungsalgorithmen mit Methoden Künstlicher Intelligenz. Sie kann etwa im unübersichtlichen Stadtverkehr auch teilweise verdeckte oder querende Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer schneller und zuverlässiger erkennen und klassifizieren. So kann das Fahrzeug beispielsweise eine Warnung oder Notbremsung auslösen.

Auch für den Fahrzeuginnenraum hat Bosch ein System entwickelt, das per Kamera erkennt, wie viele Fahrgäste an Bord sind und wo diese sitzen. Dadurch können Sicherheitssysteme wie Airbags bei Bedarf optimal ausgelöst werden. Darüber hinaus erkennt die Innenraumbeobachtung an den Augenlidern des Fahrers, ob dieser müde ist oder durch sein Smartphone abgelenkt wird, woraufhin es ihn warnt.

Eine dreiköpfige Familie sitzt in einem Fahrzeug. Die Kamera der Innenraumbeobachtung hat die einzelnen Personen erfasst und registriert potentielle Gefahren.
Ein Bild des IoT-Shuttles am Messestand von Bosch.

Mit dem IoT-Shuttle gibt Bosch einen Ausblick auf die Mobilität von morgen. Das Konzeptfahrzeug vereint zahlreiche Technologien und Services und ist ein Beispiel dafür, wie Shuttles in naher Zukunft Passagiere elektrisch und fahrerlos transportieren könnten. Dazu gehört auch ein komplettes Ökosystem an vernetzten Mobilitätsdiensten, etwa Buchungs- und Sharingplattformen für die Endnutzer, aber auch Lösungen für Automobilhersteller und Mobility Service Provider, die autonome Shuttles auf Abruf bereitstellen möchten. An seinem Messestand zeigt Bosch unter anderem, wie sich Flottenfahrzeuge über Online-Plattformen verwalten, laden und warten lassen.

Connected Living

Mit vernetzten Lösungen für das eigene Zuhause macht Bosch den Alltag komfortabler und sicherer. Zu den neuesten Produkten der Bosch Smart Home Linie zählt das Raumthermostat. Es misst die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Räumen und steuert die dortigen Heizkörperthermostate automatisch und ressourcenschonend. Integriert man es in das Bosch Smart Home System, bietet es zusätzliche Funktionen: Steigt beispielsweise die Zimmertemperatur aufgrund starker Sonneneinstrahlung über einen vorher definierten Wert, lässt das Thermostat die Rollläden herunter.

Ein Radfahrer ist mit Smartglasses von Bosch auf einer Waldstrecke unterwegs. Die Datenbrille blendet ihm GPS-Informationen für die Navigation ins Blickfeld ein.
Besuchen Sie uns auf der CES 2020 in der Central Hall, Stand #12401 oder folgen Sie uns unter #BoschCES.

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