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Connected Parking soll die Parkplatzsuche in Großstädten stressfreier machen.
Vernetzte Parklösungen

Schwarmintelligenz in der Cloud

So parken wir in Zukunft in Großstädten

Clock 10 Minuten

Parken kann ein Krampf sein: Die Suche nach einem freien Platz kostet Zeit, Sprit und Nerven. In Großstädten wie London, New York oder Rom ist sie längst zu einem unangenehmen Teil des Alltags geworden. Und der Umwelt schadet sie auch noch. Mithilfe des IoT soll Parken deutlich stressfreier werden.

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Parken als Belastung.

Das Internet der Dinge hilft, Parkplatzprobleme zu lösen.

Durchschnittlich zehn Minuten dauert es in deutschen Städten wie München , Hamburg oder Köln, bis eine Lücke gefunden ist – in Italien sind es sogar bis 15 Minuten. In dieser Zeit legen Autofahrer rund 4,5 Kilometer überflüssiger Fahrt zurück. In nur einem Stadtviertel kann so innerhalb eines Jahres eine Strecke entstehen, die 14 Umrundungen der Erde entspricht. Die Parkplatzsuche ist damit für rund ein Drittel des Verkehrsaufkommens in Innenstädten verantwortlich. Das belastet Fahrer, Straßen und Umwelt gleichermaßen. Gerade in ohnehin schon überfüllten Metropolen wie London ist Luftqualität zu einem großen Thema geworden. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan kündigte deshalb umfassende Maßnahmen an.

Daten lösen das Parkplatzproblem.

Das Internet der Dinge hilft, Parkplatzprobleme zu lösen.

Unterstützung kommt mit der Vernetzung über das Internet der Dinge. Denn Fahrzeuge werden in den nächsten Jahren zunehmend vernetzt: Die Unternehmensberatung Gartner ermittelte, dass schon 2020 rund 61 Millionen Fahrzeuge pro Jahr weltweit mit einem neuen Wi-Fi-Zugang ausgestattet werden – ab Werk oder durch Nachrüstlösungen. Das entspricht fast einer Verzehnfachung zu 2015. „Daten sind die Lösung für das Parkplatzproblem“, sagt Prof. Graham Cookson, Chef-Ökonom für EMEA bei INRIX. Das sogenannte „Connected Parking“ setzt auf die Schwarmintelligenz von Fahrzeugen, die sich über die Cloud vernetzen und die Suche schneller und stressfreier machen.

Parken per App

Geparkt wird schon heute oft per Handy.

Geparkt wird schon heute oft per Handy. Start-Ups wie Ampido (Köln) oder ParkU (Berlin) haben in Deutschland dazu Plattformen entwickelt, auf denen Privatpersonen ihre Stellplätze vermieten können. Andere Anbieter nutzen Schranken, um ein- und ausfahrende Autos zu zählen und geben diese Informationen über eine App weiter. Auch der Autohersteller Porsche hat die Chancen des vernetzten Parkens erkannt und erst kürzlich eine hohe Summe in das Start-Up Evopark investiert. Dieses ersetzt Papiertickets durch eine Parkkarte, mit der sich Schranken in kooperierenden Parkhäusern automatisch öffnen. Die zugehörige App zeigt zudem freie Stellplätze an und navigiert den Fahrer auf Wunsch direkt dorthin.

Autos melden freie Parkplätze von allein

Community-based Parking: Autos melden freie Lücken im Vorbeifahren.
Community-based Parking: Autos melden freie Lücken im Vorbeifahren.
Dafür werden Sensoren genutzt, die auch beim Einparken helfen.
Dafür werden Sensoren genutzt, die auch beim Einparken helfen.
Die Informationen gelangen per Cloud in eine digitale Parkplatzkarte.
Die Informationen gelangen per Cloud in eine digitale Parkplatzkarte.
Der Fahrer kann einen Stellplatz auswählen und wird dorthin navigiert.
Der Fahrer kann einen Stellplatz auswählen und wird dorthin navigiert.

Die Community unterstützt

Der Fahrer kann einen Stellplatz auswählen und wird dorthin navigiert.

Derartige Parkdienste können jedoch keine öffentlichen Parkplätze erfassen, da diese nicht durch eine Schranke befahren werden. Hier setzt der Bosch-Service Community-based Parking an: Dabei finden die Autos auch öffentliche Stellplätze von alleine und melden zugleich die freien Lücken am Straßenrand. Dafür werden die Sensoren des Parkassistenten genutzt. Die Informationen werden dann per Cloud in eine digitale Parkplatzkarte eingetragen und allen Fahrzeugen, die am Service beteiligt sind, zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse erscheinen im Display und lassen sich noch nach Preis, Parkplatzgröße oder Sonderanforderungen wie Elternparkplatz und elektrischer Ladestation filtern. Nach der Auswahl eines Stellplatzes wird der Nutzer direkt dorthin navigiert.

Parkplatzsuche per Cloud

Park+Ride

Pilotprojekt: Sensoren erkennen freie Park+Ride Parkplätze.

Wer will, kann das eigene Auto aber auch auf dem nächstgelegenen Park+Ride Parkplatz abstellen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die City fahren. Im Großraum Stuttgart wurde Anfang 2016 ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, bei dem Autofahrer mit Echtzeit-Verkehrsdaten über freie Park+Ride Parkplätze informiert werden. Dafür wurden an den Stellplätzen Sensoren angebracht, die erkennen können, ob dieser besetzt ist. Bis Juni 2018 werden die Belegungsdaten ausgewertet und überprüft, ob die Echtzeitinformation tatsächlich mehr Autofahrer in Busse und Bahnen bringt.

Das Auto wird von allein parken.

Die Parkplatzsuche muss in Zukunft also nicht länger in Frustration münden. Doch mithilfe von Vernetzungs- und Automatisierungsfunktionen wird vieles mehr möglich: Noch vor Ende dieser Dekade finden Autos ganz alleine den Weg ins Parkhaus. Dazu stellt der Fahrer sein Fahrzeug nur noch in einer Übergabezone vor dem Parkhaus ab und gibt ihm zum Beispiel per Smartphone den Befehl, sich einen Parkplatz zu suchen. Genauso kommt das Auto auf Wunsch auch wieder vorgefahren. Ein Konzert- oder Restaurantbesuch muss dann endlich nicht mehr in einem dunklen und zugigen Parkhaus enden.

Valet-Parking ganz ohne Fahrer

Fazit

Die nervenaufreibende Parkplatzsuche ist in jeder Großstadt zum Alltag geworden. Abhilfe können neue Vernetzungslösungen schaffen, die die Suche deutlich verkürzen und die einhergehende Umweltbelastung reduzieren.

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